Viktorija Golubic kämpft sich in Wimbledon in die 2. Runde. (Archivbild: Keystone)

International

Golubic zum zweiten Mal in der 2. Runde

Nach Stan Wawrinka zieht auch Viktorija Golubic am Grand-Slam-Turnier in Wimbledon in die 2. Runde ein. Sie schlägt die besser klassierte Iga Swiatek 6:2, 7:6.

In ihrem ersten Aufeinandertreffen mit Iga Swiatek, die 17 Ränge besser klassiert ist, spielte Viktorija Golubic (WTA 81) ihre grössere Erfahrung auf Rasen aus. Die 26-Jährige legte einen Blitzstart hin, führte schnell 4:0 und entschied nach weniger als einer halben Stunde den ersten Satz mit 6:2 für sich.

Der zweite Satz verlief ausgeglichener. Golubic lag 1:2 zurück, ehe ihr dank drei gewonnenen Games ein erster Vorteil gelang. Weil sie aber bei 5:4 und eigenem Aufschlag fünf Matchbälle vergab, sicherte sie sich den Sieg erst im Tiebreak. In diesem führte sie rasch vorentscheidend 5:1, ehe sie es 7:3 gewann.

Swiatek ist eine der Aufsteigerin des laufenden Jahres. Der Teenager hatte die letzte Saison als Nummer 175 beendet, mittlerweile ist die Polin bereits die Nummer 64 der Welt. Vor allem auf Sand trumpfte Swiatek gross auf, stand sie doch am Turnier in Lugano im Final und erreichte am French Open in Paris die Achtelfinals.

Als Belohnung für ihren erst zweiten Einzelsieg in Wimbledon lockt für Golubic nun ein Duell mit Naomi Osaka, die Nummer 2 der Welt. Die Japanerin, die Siegerin am letzten US Open und Australian Open, trifft in ihrem Erstrundenspiel auf die Ukrainerin Julia Putinzewa.

Teichmann gab Sieg aus den Händen

Als erste von fünf Schweizerinnen im Haupttableau schied Jil Teichmann aus. Die 21-Jährige gab gegen die Russin Anastassia Potapowa (WTA 71) die Partie noch aus der Hand und verlor mit 6:2, 4:6, 1:6.

Teichmann (WTA 89) hatte bei ihrer Premiere in Wimbledon alle Vorteile auf ihrer Seite. Sie gewann den ersten Satz souverän und hatte im zweiten Durchgang beim Stand von 4:3 und 40:0 drei Breakbälle in Folge.

Das bereits sicher geglaubte Break verpasste sie aber, da ein Ball von Potapowa mit viel Glück via Netzkante noch ins Feld fiel und Teichmann dann diesen etwas zu lässig knapp neben die Linie setzte. In der Folge verlor Teichmann den Faden in ihrem Spiel komplett und gewann nur noch eines der letzten zehn Games.

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