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Baselland

Grossbrand in Pratteln: Polizei gibt Entwarnung

Im Pratteln brannte kurz nach 20:30 Uhr ein Firmengebäude am Kunimattweg. Der Brand ist mittlerweile gelöscht. Türen und Fenster dürfen wieder geöffnet werden.
Gebäude einsturzgefährdet

Wie die Baselbieter Polizei am Montagmorgen mitteilte, ist das Gebäude mittlerweile komplett gelöscht. 180 Einsatzkräfte standen im Einsatz. Es entstand grosser Sachschaden und der betroffene Gebäudeteil ist, gemäss Einschätzungen des Statikers, zurzeit nicht benutz- respektive betretbar. Es ist einsturzgefährdet.

Die Brandursache ist zurzeit unklar und wird von Spezialisten der Polizei Basel-Landschaft in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft untersucht. Gemäss bisherigen Erkenntnissen brach der Brand im hinteren Teil des Gebäudes aus. Im Gebäude waren diverse Chemikalien gelagert. Messungen der ABC-Wehr haben aber ergeben, dass die vorgeschriebenen Grenzwerte zu keinem Zeitpunkt überschritten wurden.

Polizei gibt Entwarnung

Die Feuerwehr hat laut einem Communiqué der Polizei Basel-Landschaft von der Nacht auf Montag den Brand am Kunimattweg in Pratteln mittlerweile unter Kontrolle und konnte ihn – bis auf einzelne Glutnester – löschen.

Für die Bevölkerung im Raum Pratteln gab die Behörde zudem Entwarnung. Die Fenster und Türen könnten daher ab sofort wieder geöffnet werden. Vereinzelte Geruchsbelästigungen seinen allerdings noch möglich.

Was genau gebrannt hat und die Brandursache sind laut dem Mediensprecher derzeit Gegenstand von Abklärungen. Ein Feuerwehrmann musste mit Verdacht auf Rauchvergiftung zudem ins Spital gebracht werden. Er konnte das Spital aber mittlerweile wieder verlassen, hiess es weiter. (sda)

Ein Feuerwehrmann im Spital

Beim Eintreffen der Feuerwehr waren Flammen in einer Halle sichtbar. Zudem gab es eine starke Rauchentwicklung. Die Feuerwehr hat den Brand mittlerweile unter Kontrolle und konnte ihn teilweise löschen. Die Löscharbeiten sind jedoch noch im Gange, heisst es in einer Medienmitteilung.

Durchgeführte Luftmessungen verliefen bis zum jetzigen Zeitpunkt negativ. Eine Entwarnung kann noch nicht gegeben werden.

Mehrere Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei, Sanität und kantonalem Krisenstab sind vor Ort im Einsatz. Die Brandursache ist zum jetzigen Zeitpunkt unklar. Ein Feuerwehrmann musste mit Verdacht auf Rauchvergiftung ins Spital gebracht werden.

Helpline für Bevölkerung

Brand teilweise gelöscht

Wie die Polizei auf Twitter mitteilt, konnte der Brand teilweise gelöscht werden. Es wird aber empfohlen, das Gebiet grossräumig zu umfahren.

«Es stinkt extrem nach Plastik»

«Es stinkt extrem nach Plastik», meldet eine besorgte Leser-Reporterin. Auch mehrere Stunden nach Brandausbruch ist der Gestank wahrzunehmen. Es gibt aber nicht nur Geruchsbelästigungen: Auch Einschränkungen im öffentlichen Verkehr sind einzukalkulieren. S1 und S3 halten laut der BZ Basel derzeit nicht in Pratteln.

Keine giftigen Stoffe

Wie Adrian Gaugler auf Anfrage bestätigt, liegen die ersten Messergebnisse vor. Demnach wurden keine giftigen Stoffe gemessen. Bis jetzt gibt es laut Gaugler auch keine Meldungen über Verletzte.

Die Polizei hat vorsorglich Strassen gesperrt

In Pratteln steht ein Firmengebäude in Flammen. Die Rauchsäule ist bereits von weitem zu sehen. Laut Anwohnern soll es sich um die Firma Calvaplast handeln, die Kunststoff-Beschichtungen herstellt. Die Polizei habe die Anwohner aufgefordert, Türen und Fenster zu schliessen.

Die Brandursache ist noch unklar. Die Baselbieter Polizei bestätigt den Grossbrand und den Grosseinsatz. Man wisse nicht, was für Materialien brennen, sagt Sprecher Adrian Gaugler.

(Video: zVg)

Update folgt….

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