Das Wasser lockt diese Tage überall zur Abkühlung. (Symbolbild: Keystone)

Region

Es muss nicht immer «dr Babbe Rhy» sein

Neben dem Rhein bieten in der Region zahlreiche andere Gewässer Abkühlung. Telebasel zeigt die Alternativen zum Stadt-Fluss.

«Gömmer dr Bach ab?» In diesen heissen Tagen eine berechtigte Frage. Und natürlich nutzen auch viele Leute die Abkühlung im Rhein. Aber Achtung: Zur Zeit ist der Fluss immer noch eher kühl und auch nur etwas für den geübten Schwimmer, wie die Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft (SLRG) warnt.

Und: Auch andere Gewässer buhlen um Bade- und Planschgäste. Telebasel zeigt die verlockenden Alternativen in der Region – Abkühlung garantiert.

Planschen in der Birs und der Wiese

Nicht so gross, nicht so tief, aber trotzdem erfrischend – ja sogar noch etwas kühler wie der grosse Bruder Rhein. Die 20-Grad-Marke hat die Birs nämlich knapp noch nicht geknackt. Und auch neben dem Wasser hat der 75 Kilometer lange Nebenfluss des Rheins einiges zu bieten: Gemütliche Grillstellen und vor allem viel Natur und Erholung. Warum also nicht einmal etwas weiter die Birs hoch, anstatt «nur» am Birsköpfli in den letzten Metern an der Rheinmündung zu baden?

(Video: Youtube/Baselland Tourismus)

Dazu ist das eher ruhige Gewässer auch noch familienfreundlich. Eine kleine Wanderung an der Birs von Münchenstein via Dornachbrugg bis Aesch ist sogar kinderwagentauglich. Und das kühle Nass lockt gleich neben der Route und verspricht immer eine spontane Abkühlung.

Ausser einem Aufenthalt an der Birs lohnt sich immer auch ein Abstecher an die Wiese. Der zweite grosse Oberrhein-Nebenfluss bietet viele Grillplätze, Rasenflächen nahe am Ufer für Spiel und Spass und natürlich das kühle Wasser.

Und wer mit seinen Kindern unterwegs ist, hat es vom Ufer der Wiese nicht weit bis in die Langen Erlen. Der Tierpark bietet für Gross und Klein eine gute Abwechslung. Zudem können beim neuen Spielplatz, der «Spielaue», die Kinder sich mit «Bächli stauen» abkühlen.

Beliebtes Ausflugsziel: Das Naherholungsgebiet entlang der Wiese. (Keystone)

Schöne Natur, kühler Wald und der Ibach

Wer nur gelegentlich mit Wasser in Berührung kommen will und trotzdem der Hitze entfliehen möchte, dem sei das Kaltbrunnental empfohlen. Dort ist es auch im Hochsommer angenehm kühl. Wandern klingt zwar anstrengend. Doch der Pfad führt durch den kühlen Wald, und der Ibach, der stetig für zusätzliche Abkühlung sorgt, lässt die Sommerhitze bald vergessen.

Das Kaltbrunnental bietet eine willkommene Abkühlung. (Bild: Google Maps)

Und dann bietet die Route ja auch noch dunkle Abkühlungen. Denn der Karst steckt voller Höhlen. Diese wecken nicht nur den Entdeckergeist, sondern sorgen zusätzlich für ein paar Grad tiefere Temperaturen.

«Kneipp dich kühl»

«Die heilende Kraft des Wassers belebt und erfrischt die körperlichen und seelischen Kräfte und trägt zur Fitness und dem Wohlbefinden bei», heisst es auf der Basler  Kneippvereins-Seite. Das perfekte Erlebnis also bei diesen heissen Temperaturen. Kneipp-Anlagen befinden sich entlang des Rheins oder auf dem Erlebnispfad in Langenbruck. Und auch in der Grün 80 kann man seinen Füssen eine Abkühlung gönnen.

Kneippen ist auch in der Region möglich. (Symbolbild: Keystone)

Badis abseits vom Joggeli

Klar. Das Gartenbad St. Jakob (Joggeli) bietet so einiges. Doch wer es an heissen Tagen eher ruhig mag, oder auch einfach nur andere Becken ausprobieren will, dem sei geraten, die anderen Gartenbäder der Region auszuprobieren. Denn auch klein ist manchmal eben fein. Die Übersicht der Gartenbäder beider Basel:

In den beiden Basel laden unzählige Gartenbäder zur Abkühlung ein. (Symbolbild: Keystone)

Die urbanen kleinen Becken

Wer nicht so gerne im Rhein schwimmt, sich in Schwimmbädern eingeengt fühlt oder sich zum Beispiel in der Mittagspause nur kurz abkühlen möchte, kann das auch ein einem der zahlreichen Brunnen in Basel tun. Auf einer Karte von Google Maps präsentieren die IWB bereits seit zwei Jahren die schönsten Badebrunnen der Stadt.

Diese eignen sich speziell fürs Baden, weil sie laufend mit Frischwasser versorgt werden. Übrigens: In den anderen Brunnen ist das Baden zwar nicht offiziell verboten. Doch in vielen Brunnen wird das Wasser nur umgewälzt. Aber auch dort können natürlich die Beine oder die Hände abgekühlt werden.

(Karte: Google Maps via IWB)

Aber wie ist es denn, in solch einem Brunnen zu baden? Bachelorette und Wetterfee Adela Smajic machte für Telebasel vor drei Jahren den Brunnen-Check:

(Video: Telebasel)

Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Abkühlen und einen schönen Sommer!

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