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Rheinfelden trauert um seinen Kult-Kater

Die Strassen Rheinfeldens AG waren sein Zuhause, jetzt verschwindet er für immer: Stadtkater Nino (12) ist gestorben. Und das Stedtli trauert.

Dieser Kater war Kult. Nino, auch bekannt als «Stadtkater von Rheinfelden», streifte täglich durch die Strassen der Aargauer Gemeinde. Aber nicht nur das: Auch in Schaufenstern und in den Häusern verschiedener Familien machte es sich Nino gemütlich. Er fuhr sogar Bus und pendelte zwischen dem Schweizer und dem deutschen Rheinfelden. Der Busfahrer hielt extra für den populären Kater an, wenn dieser an der Haltestelle stand.

«Schaue mir Rheinfelden jetzt von oben an»

Wie kam es zu all dem? Ninos Besitzer zogen einst um, der Stadtkater aber blieb Rheinfelden erhalten. Viele Einwohner schlossen das Tier in ihr Herz. Und Nino war weiterhin vielerorts zu sehen. Vor allem auch auf Social Media. Denn ein eigenes Instagram-Profil dokumentierte in über 300 Fotos das Leben des Katers und seine Streifzüge durch Rheinfelden.

Am Freitag schliesslich wurde das möglicherweise letzte Bild gepostet. Mit einem schwarz-weissen Foto von Nino wurde verkündet, dass der Kater gestorben ist. «Heute Nacht bin ich friedlich auf einem meiner Lieblingsplätzchen eingeschlafen und nicht mehr aufgewacht», heisst es unter dem Bild. «Ich schaue mir das schöne Rheinfelden jetzt von oben an. Euer Nino.»

Kater habe «ein Denkmal verdient»

Das Ableben des Katers macht viele Rheinfelder betroffen. «Lieber Nino, du warst einzigartig», schreibt ein User unter die Todesnachricht. Viel zu früh sei er gegangen, finden andere Fans. Eine Userin ist sich sicher: «Da wird was fehlen im Stedtli». Wiederum andere teilen in den sozialen Medien ihre Erlebnisse mit dem Kater: Wie er auf dem Bürostuhl gesessen habe oder wie er jemanden über die Brücke begleitete. «Ruhe in Frieden, rote Schönheit», schreibt jemand.

Um Nino in Erinnerung zu behalten, hegt ein User einen speziellen Wunsch: «Du hast ein Denkmal verdient.» Der Kater sei «ein Teil der jüngsten Geschichte von Rheinfelden», findet er. Zumindest in ihren Herzen werden ihn viele seiner Fans behalten.

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