Die Velo-Demonstranten fuhren am Unfallort im Kanton Solothurn zwischen Dornach und Gempen auf. (Bild: Pro Velo/@aluarts/Raphael Alù)

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«Wir hoffen, dass die Gesetze endlich angepasst werden»

Über 300 Velofahrer haben am Mittwoch, eine Woche nach einem Verkehrsunfall mit einem Schwerverletzten, am Gempen für sicherere Strassen demonstriert.

An der Kundgebung und einer Schweigeminute für den schwerverletzten Radfahrer am Unfallort auf der Strasse zwischen Dornach und Gempen nahmen rund 300 Velofahrerinnen und Velofahrer teil, wie der Club Pro Velo beider Basel in der Nacht auf Donnerstag mitteilte.

«Es war grossartig!»

Roland Chrétien, Geschäftsführer von Pro Velo, zeigte sich begeistert über die grosse Beteiligung. «Es war grossartig!», so Chrétien. «Wir haben gespürt, dass die Anwesenden hinter der Resolution stehen», so der Pro Velo-Geschäftsführer weiter.

Die Demonstranten forderten, dass auf Strassen ohne abgetrennten Velo- und Fussweg generell nicht mehr schneller als Tempo 60 gefahren werden dürfe. Zudem riefen sie den Bund dazu auf, «Rennmaschinen» nicht weiter auf öffentlichen Strassen zuzulassen oder deren Benutzung durch Neu- und Junglenker einzuschränken.

Gesetze sollen angepasst werden

Roland Chrétien erhofft sich vieles von der Aktion von Mittwochabend. «Wir hoffen, dass die Gesetzte endlich entsprechend angepasst werden.» Und weiter: «Wir möchten einen Input geben in Richtung sicherere Strassen».

Vor einer Woche wurde in Dornach ein 38-jähriger Velofahrer bei einer Frontalkollision mit einem Sportwagen lebensgefährlich verletzt. Der 23-jährige Autolenker hatte auf einer unübersichtlichen, kurvenreichen Strecke mehrere Fahrzeuge überholt. Auf der Gegenfahrbahn kollidierte er frontal mit dem korrekt fahrenden Velofahrer.

6 Kommentare

  1. Fordern ist ja Ok
    Aber was ist mit Velofahrer auf dem Trottoir
    Wenn ihr es noch nicht gemerkt habt das Trottoir gehört den Fußgängern.
    Den nächsten haue ich aus dem Sattel !Report

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