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Basel

Basler Grossratskommission will «Wirtepatent light»

Die Justiz-, Sicherheits- und Sportkommission des Grossen Rats ist gegen die von der Regierung geplante vollständige Abschaffung des Wirtepatents.

Stattdessen schlägt die Justiz-, Sicherheits- und Sportkommission des Grossen Rats (JSSK) dem Parlament ein «Wirtepatent light» vor.

Für diese Lösung habe sich die Kommission einstimmig ausgesprochen, teilte die JSSK am Donnerstag mit. Nach Ansicht des Gremiums sollen inskünftig für den Fähigkeitsausweis nur noch Kenntnisse nötig sein, die für das Gastrowesen relevant sind. Es handelt sich dabei um den Arbeitnehmerschutz und den Konsumentenschutz.

Das «Wirtepatent light» ist laut der JSSK ein Kompromiss. Erarbeitet worden sei er in enger und konstruktiver Zusammenarbeit zwischen Parlamentariern, dem Wirteverband und der Verwaltung.

Der Kompromiss beruht laut Kommission auf der Beschränkung auf das Wesentliche. Er stehe zwischen der in einem überwiesenen Vorstoss aus dem Parlament verlangten totalen Abschaffung des Wirtepatents und der Beibehaltung des Status quo.

Nach Überzeugung der JSSK erhält der Kanton Basel-Stadt mit den vorgeschlagenen Anpassungen das «modernste Gastgewerbegesetz der Schweiz». Dieses werde zur weiteren Belebung der Gastroszene beitragen, ohne den Schutz des Personals und der Gäste aus den Augen zu verlieren.

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