Die Kosten für den Kampf gegen Internetkriminalität werden auf 2,1 Millionen Franken im Jahr beziffert. (Symbolbild: Keystone)

Baselland

Das Baselbiet rüstet gegen Internetkriminalität auf

Die Baselbieter Regierung beantragt beim Landrat 13 zusätzliche Stellen bei der Polizei und drei bei der Stawa für den Kampf gegen Internetkriminalität.

Wegen der zunehmenden Digitalisierung sei Internetkriminalität ein Problem für fast die ganze Bevölkerung, erklärt die Regierung in einer Mitteilung vom Mittwoch. Derzeit seien die Behörden jedoch mangels Kapazitäten nicht in der Lage, «Cybercrime in der geforderten Qualität und Quantität zu bekämpfen». Die Kosten für den Kampf gegen Internetkriminalität werden auf 2,1 Millionen Franken im Jahr beziffert.

Gemeinsame Strategie

Staatsanwaltschaft und Polizei hätten in den letzten anderthalb Jahren gemeinsam eine Strategie für diese Deliktkategorie entwickelt; umgesetzt werden soll sie innert vier Jahren. Sie basiere auf vier Pfeilern: Aus- und Weiterbildung, Spezialisierung, Prävention und Repression.

Konkret soll die Staatsanwaltschaft gegen Cybercrime einen neuen Fachbereich in der Hauptabteilung Drogen und organisierte Kriminalität schaffen. Bei der Polizei geht es um eine Abteilung mit den Fachbereichen IT-Forensik, IT-Ermittlung und IT-Überwachung in der Hauptabteilung Kriminalpolizei.

Die Vorlage erfüllt ein Postulat der Grünen, das auf entsprechende Efforts in den Kantonen Bern und Zürich verwiesen hatte. Die Regierung hatte sich für Entgegennahme ausgesprochen. Der Vorstoss war so 2017 mit 62 gegen 11 Stimmen klar überwiesen worden.

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