(Bild: Keystone)

Basel

Kunstmuseum entlässt zwei Mitarbeiterinnen wegen Frauenstreiks

Zwei Mitarbeiterinnen des Kunstmuseums haben die fristlose Kündigung erhalten. Dies, weil sie während der Arbeitszeit am Frauenstreik teilnahmen.

Für zwei Angestellte des Kunstmuseums hat die Teilnahme am Frauenstreik ein bitteres Nachspiel. Ihnen ist fristlos gekündigt worden, berichtet das «SRF Regionaljournal Basel/Baselland».

Am Tag des Streiks, dem 14. Juni, hätten sich die beiden Mitarbeiterinnen kurz nach 15 Uhr beim diensthabenden Tagesverantwortlichen gemeldet und gesagt, dass sie um 15:24 Uhr mit der Arbeit aufhören würden, um am Frauenstreik teilzunehmen.

Der Tagesverantwortliche sei überhaupt nicht erfreut gewesen und habe gesagt, dass diese Aktion eine Kündigung zur Folge haben könnte. Die beiden Frauen waren laut «Regionaljournal Basel» noch in der Probezeit.

«Uns war der Streik so wichtig, dass wir das in Kauf genommen haben», erzählt eine der Geschassten gegenüber dem «Regionaljournal».

«Vertrauen verloren»

Am Mittwoch darauf erhielt die erste Frau die Kündigung nach Abschluss des Dienstes. Die andere Mitarbeiterin ist am Donnerstagmorgen, vor Beginn ihrer Schicht, vor die Tür gestellt worden, berichtet das Regionaljournal weiter.

Der Marketingleiter des Kunstmuseums, Wolfgang Giese, sagt zum Sender: «Wir haben das Vertrauen in sie verloren. Hätten sie die Streikteilnahme früher angemeldet, hätten wir Wege gefunden, Ersatz für sie zu finden. Sie arbeiten auf einem sicherheitsrelevanten Posten.»

4 Kommentare

  1. Wem dieser Streik so wichtig war, der hat die eigene Teilnahme auch frühzeitig anmelden können. Dies aber erst 25 Min vor dem Gehen zu tun, geht gar nicht. In Verbindung mit der sicherheitsrelevanten Tätigkeit ist die Kündigung absolut nachvollziehbar.Report

  2. Ich übernehme den Job der beiden Frauen sehr gerne, wenn diese ihm nicht zu schätzen wissen und statt arbeiten lieber an den Streik zu gehen.!Report

  3. Na, da hat Wolfgang Giese aber die Gelegenheit beim Schopf gepackt, um allen Frauen zu zeigen, wo Bartli den Most holt. Resp., wo GOTT hockt. Und, wes Geistes Kind er ist.Report

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