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Der Telebasel Talk vom 19. Juni 2019 mit Marc Fehlmann.

Basel

Was kriegen wir da zu sehen, Marc Fehlmann?

Seit zwei Jahren leitet der international bekannte Museologe Marc Fehlmann das Historische Museum. Ab Freitag zeigt er die Jubiläumssausstellung «Zeitsprünge».

Dieses Jahr feiert das Historische Museum Basel sein 125-Jahr-Jubiläum. Den Geburtstag begeht das Museum mit der Eröffnung einer neuen Sammlungspräsentation zur Basler Geschichte in der Barfüsserkirche am 21. Juni 2019. Die Ausstellung «Zeitsprünge – Basler Geschichte in Kürze» gibt einen schlaglichtartigen Überblick über Ereignisse und Entwicklungen, welche die Stadt und die Region geprägt haben.

Pharma, Migration, früheste Zeugnisse

Rund hundert Exponate führen durch die Zeit – beginnend bei den frühesten menschlichen Spuren bis zu Dingen der Gegenwart. Zu sehen sind dabei die bedeutendsten Zeugnisse der Stadtgeschichte, aber auch alltägliche und überraschende Objekte. Sechs Kurzfilme eröffnen historische Perspektiven auf Themen der Gegenwart, wie den Einfluss von Zuwanderung und Migration, die Bedeutung der Pharmaindustrie oder die Beziehung zwischen Stadt und Land. Medienstationen laden zum Entdecken und Rätseln ein und eine grosse interaktive Installation vereint Stadtpläne, historische Fotografien und Fakten zur Stadt- und Bevölkerungsentwicklung.

100’000 Jahre Stadtgeschichte

Die Führung durch die neue Ausstellung «Zeitsprünge» gibt einen Überblick über 100‘000 Jahre Basler Geschichte. Die Eröffnung wird am 21. Juni 2019 mit einer Vernissage gefeiert. Die Ausstellung ist vollständig dreisprachig (Deutsch, Französisch, Englisch) und rollstuhlgängig. Am Wochenende des 22. und 23. Juni lädt das Historische Museum Basel die Bevölkerung ein die Barfüsserkirche, das Haus zum Kirschgarten und das Musikmuseum zu besuchen. Ein abwechslungsreiches Führungsprogramm erwartet die Besucherinnen und Besucher am Sonntag. Der Eintritt an beiden Tagen sowie die Teilnahme an den Veranstaltungen sind kostenlos.

Blocher und der Glücksfall für Berlin

Der Basler Marc Fehlmann gehört zu den renommiertesten Ausstellungsmachern der Schweiz. Seine Tätigkeit führte ihn auch ins Ausland. Von Januar 2016 bis Mai 2017 war er Sammlungsdirektor am Deutschen Historischen Museum in Berlin. Von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung wurde er als «Glücksfall für Berlin» bezeichnet. Kontroversen löste er 2015 mit der Präsentation der privaten Gemäldesammlung des Unternehmers und alt Bundesrats Christoph Blocher aus. Es wurde die erfolgreichste Kunstausstellung in der Geschichte der Stadt Winterthur.

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