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Der Telebasel Sport Beitrag vom 17. Juni 2019.

Basel

Ungewohnte Situation vor dem FCB-Trainingsauftakt

Am Dienstag startet Rotblau in die Vorbereitungen für die neue Saison. Durch die ganze Hektik in den letzten Wochen ist die Situation auch für die Spieler neu.

Seit letztem Freitag ist klar, dass Marcel Koller auch in der neuen Saison an der Seitenlinie stehen wird. Wer aber auf dem Feld spielen wird und wer nicht – das steht noch in den Sternen.

Die verlorene Ansprechperson der Spieler

Marcel Koller ist der Trainer, der mit dem FCB in der Rückrunde nur eine Partie verloren, nur einen Punkt weniger als YB geholt und den Cup gewonnen hat. Doch es ist kein Geheimnis, dass der Zürcher mit einigen seiner Spieler das Heu schon länger nicht mehr auf der gleichen Bühne hat.

In der Vergangenheit haben sich die Spieler bei Meinungsverschiedenheiten bei Marco Streller beklagen können. Er hatte immer ein offenes Ohr für seine Schützlinge, kannte einige noch aus seiner Aktivzeit bei Rotblau und ist deshalb auch mit vielen sehr gut befreundet.

Doch diese wichtige Ansprechperson für die Spieler ist nun plötzlich weg. Somit kann eine komplett neue Situation im Team entstehen.

Nur als Team kehrt der Erfolg zurück

Die Karten werden in der Saisonvorbereitung neu gemischt. Für einige Spieler ist dies ein Grund zur Freude, andere wollen – wenn möglich – wechseln oder sie beissen in diesen sauren Apfel und beweisen sich neu in der Mannschaft.

Einer, dem diese Situation überhaupt nicht gefällt ist Éder Balanta. Der Kolumbianer will den FCB, laut mehreren Medienberichten, so schnell wie möglich verlassen.

Doch auch für Marcel Koller wird es auf keinen Fall einfacher. Er muss sein Team dazu bringen, dass alle wieder an einem Strang ziehen. Ansonsten kann der FCB seine Titel- und Europaträume für die kommende Saison genauso schnell begraben wie im letzten Jahr.

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