Roger Federer und der FC Basel: Für viele Menschen im und um den Klub ist diese Kombination ein Traum. (Bild: Keystone)

Basel

Der FCB will Federer für Indien gewinnen

Der FCB besitzt Anteile am indischen Klub Chennai City FC und will für dieses Engagement Roger Federer an Bord holen. Er soll in Indien für den FCB weibeln.

Massimo Ceccaroni machte am Montag gegenüber der «Times of India» eine durchaus interessante Ankündigung. Der FCB wolle Tennis-Ikone Roger Federer für sich gewinnen. Speziell für das Engagement von Rotblau in Indien könne King Roger wertvoll sein, so Ceccaroni.

Mit Federer an Bord, könnte man die Zusammenarbeit mit dem indischen Fussballverein Chennai City FC, an dem der FCB Anteile besitzt, aufbessern. Ceccaroni sagt über Federer: «Er kennt die Tenniskultur der Stadt und weiss, dass hier die Chennai Open ausgetragen werden. Dass hier auch eine Fussballkultur entsteht, ist ihm wahrscheinlich nicht bewusst. Angesichts seiner grossen Beliebtheit könnten wir ihn nach Chennai bringen und ihn im Stadion vorstellen.»

«Hoffentlich kommt er in unseren Vorstand»

Ceccaroni ist FCB-Vereinslegende, sitzt im Verwaltungsrat des Klubs und kümmert sich um das Indien-Engagement von Rotblau. «Wenn er (Roger Federer, Anm. d. Red.) einverstanden ist, bringen wir ihn hierher», sagt «Cecca» gegenüber der «Times of India».

Es wäre nicht das erste Mal, dass der FC Basel um den Tenniskönig buhlt. Federer ist bekennender FCB-Fan, besucht immer wieder die Heimspiele im Joggeli und wäre für den Verein wohl der grösstmögliche Botschafter. Man habe ihm schon vor zwei Jahren den Posten des FCB-Präsidenten angeboten, aber Federer habe abgelehnt, so Ceccaroni.

Federer begründete, dass er noch ein paar Jahre Tennis vor sich habe. «Hoffentlich kommt er nach seinem Rücktritt in unseren Vorstand. Wir wissen alle, wie sehr sich Federer für Basel engagiert», hofft der FCB-Nachwuchsleiter.

Ceccaroni: Aussagen «stimmen nicht»

Auf Anfrage des «Blick» bestreitet Ceccaroni am Dienstag jedoch die Aussagen. Dass Roger Federer vor zwei Jahren hätte FCB-Präsident werden sollen, habe er nie gesagt. Ceccaroni weilt zurzeit in Indien und sei am Rande einer Gala von Journalisten auf Federer angesprochen worden. «Ich habe lediglich gesagt, dass Federer ein grosser FCB-Fan ist und immer mal wieder ins Joggeli kommt», erklärt Ceccaroni gegenüber dem «Blick».

1 Kommentar

  1. Glauben den die Amateure in der Führung des FCB wirklich, dass ein Profi wie Roger Federer, sich das antut und sich für ein Amt im diesem Caparet namens FCB zur Verfügung stellt wohl kaum. Ein Profi will mit Profis arbeiten und nicht mit einem schlechten Komödienstadel.Report

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