(Symbolbild: Keystone)

International

Angriff auf norwegischen Öltanker im Golf von Oman

Die norwegische Seefahrtsbehörde hat einen Angriff auf den Öltanker «Front Altair» im Golf von Oman bestätigt. Das Schiff sei vor dem Iran attackiert worden.

Es sei von drei Explosionen an Bord berichtet worden, das Schiff brenne, teilte die Behörde am Donnerstag mit. Die Crewmitglieder seien nicht zu Schaden gekommen. Hintergründe seien unklar, man rate norwegischen Schiffen aber, bis auf Weiteres Abstand zu iranischen Fahrwassern zu halten.

Auch die omanische Küstenwache erklärte der norwegischen Zeitung «Dagbladet», es habe einen Angriff gegeben. Es sei zu einer Explosion an Bord des norwegischen Schiffes gekommen, sagte ein Küstenwachensprecher der Zeitung.

Demnach geschah der Vorfall in «irani» zitiert. Norwegens Ministerpräsidentin Erna Solberg sagte auf einer Pressekonferenz, sie habe bislang keine Informationen zu dem Fall. vom «Dagbladet» zitiert. Norwegens Ministerpräsidentin Erna Solberg sagte auf einer Pressekonferenz, sie habe bislang keine Informationen zu dem Fall.

«Sicherheitszwischenfall» auf zweitem Schiff

Das zweite Schiff namens «Kokuka Courageous» hingegen sei bei einem «Sicherheitszwischenfall» am Donnerstagmorgen beschädigt worden, teilte die deutsche Reederei Bernhard Schulte Shipmanagement (BSM) in Singapur mit. 21 Seeleute seien von dem mit Methanol beladenen Frachter gebracht worden. Ein Mitglied der Crew sei leicht verletzt worden.

Um welche Art von Zwischenfall es sich handelte, wollte ein Sprecher des Unternehmens nicht sagen. Nach Angaben der Reederei besteht keine Gefahr, dass dieses Schiff sinkt. Die Ladung sei «intakt». Der Schaden sei auf der Steuerbordseite im hinteren Teil des Frachters, sagte der Sprecher.

Die 21 Seeleute seien alle mit einem Rettungsboot auf ein anderes Schiff gebracht worden, die «Coastal Ace». Der leicht verletzte Seemann habe dort Erste Hilfe bekommen. Bei den Seeleuten handle es sich ausnahmslos um Philippiner.

Der Zwischenfall ereignete sich diesen Angaben zufolge in etwa 70 Seemeilen Entfernung vom arabischen Emirat Fudschairah und etwa 14 Seemeilen entfernt von der iranischen Küste. Die BSM gehört zur Hamburger Reederei Schulte Group.

US-Marine im Einsatz

Zuvor hatte die US-Marine gemeldet, dass sie zwei Notrufe erhalten habe. US-Schiffe seien in der Region unterwegs und leisteten Hilfe, teilte die 5. Flotte der US-Marine in Bahrain mit. Die Notrufe seien am Morgen zwischen 6.00 und 7.00 Uhr Ortszeit (5.00 und 6.00 MESZ) eingegangen.

Bereits vor vier Wochen hatten die VAE Sabotageakte gegen vier Handelsschiffe im Golf von Oman gemeldet. Nach saudi-arabischen Angaben wurden zwei Tanker des Landes schwer beschädigt. Die genauen Umstände blieben jedoch unklar.

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