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Basel

Zolli-Bisons kriegen ein neues Zuhause

Eine Spende des Freundevereins ermöglicht den Umbau der Bisonanlage im Zolli. Die erste Bau-Etappe ist bereits fertiggestellt, die zweite beginnt diesen Sommer.

Bereits vor sieben Jahren wurde die Haltung der Schottischen Hochlandrinder aufgegeben und die Bisonherde im Zoo Basel erhielt eine zweite Aussenanlage. Dank der finanziellen Unterstützung des Freundevereins konnten jetzt weitere Verbesserungen an der Anlage vorgenommen werden.

Ein willkommener Unterstand

Neu haben die Bisons einen Unterstand erhalten, schreibt der Zoo Basel in einer Mitteilung. Die aus Nordamerika stammenden Tiere sind zwar winterhart und robust, die Unterstände sind trotzdem sehr willkommen. Im Winter liegen sie dort bequem und warm auf einer Strohmatte und an heissen Sommertagen auf dem angenehm kühlen Boden. Mit dem Bau der Unterstände konnten die alten Futterraufen ersetzt werden. Sie waren zwar zweckmässig, boten aber nicht allen Tieren zu jeder Jahreszeit sauberes Futter, wie es heute möglich ist.

Der Bestand der Bisons zählte vor der Ankunft der ersten Siedler in Nordamerika noch über 30’000’000 Tiere, wurde aber durch exzessive Bejagung so stark reduziert, dass sie heute nur durch Schutzmassnahmen überleben können. Laut der Weltnaturschutz-Organisation (IUCN) wird der Bestand erwachsener Individuen auf 11’000 bis 13’200 Tiere geschätzt. Somit gilt der Bison als gefährdete Tierart. Im Zoo Basel leben derzeit ein junger Bulle und fünf Kühe.

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