Nächste Woche freut sich jeder über eine nasse Abkühlung. (Symbolbild: Keystone)

Schweiz

Die ultimative Hitze kommt

Ab Montag wird eine zweite Hitzewelle über die Schweiz rollen. Das Omega-Hoch bringt Temperaturen von bis zu 37 Grad mit sich.
Omega-Hoch trifft die Schweiz

In der kommenden Woche wird es heiss, sehr heiss. Die Temperaturen klettern auf bis zu 37 Grad hoch. Wann diese Hitzewelle enden wird, ist noch offen. SRF Meteo schätzt, dass das Ende zwischen nächstem Freitag und irgendwann im August liege. Nächste Woche ist mit Tropennächten zu rechnen, da ein sogenanntes Omega-Hoch über der Schweiz liegen wird.

Ein Omega-Hoch ist ein Hochdruckgebiet eingeklemmt zwischen zwei Tiefdruckgebieten. Daher kommt es zu einer sehr stabilen Wetterlage.

Ab Ende nächster Woche steigt das Gewitterrisiko, da kühlere Luft auf die Schweiz zukommt, aber Regen steht momentan eher weniger auf dem Programm.

Kanton Aargau erlässt erste Wasserentnahme-Stopps

Als Folge der Trockenheit hat der Kanton Aargau in fünf Gemeinden die bewilligten Wasserentnahmen aus kleineren Bächen für rund 20 Landwirte sistiert. Betroffen sind das Freiamt und das Fricktal.

Kein Wasser zur Bewässerung landwirtschaftlicher Kulturen entnommen werden darf dem Köllikerbach in Kölliken, der Bünz und dem Katzbach in Muri sowie dem Dorfbach in Meisterschwanden, wie das kantonale Departement Bau, Verkehr und Umwelt (BVU) auf seiner Website schreibt.

Das Verbot besteht auch beim Chräbsbach in Künten und beim Chräbsbach in Merenschwand. Wenn es keinen Regen gebe in den nächsten zwei Wochen, könne sich die Situation zuspitzen, sagte Sabin Nater von BVU-Sektion Gewässernutzung am Freitag im SRF-Regionaljournal Aargau/Solothurn. Daher könne es zu weiteren Wasserentnahme-Verboten kommen.

Hitzerekord in Israel - 50 Grad in Sodom am Toten Meer

Brütende Hitze mit Temperaturen von bis zu 50 Grad: Israel hat am Mittwoch den heissesten Tag seiner Geschichte verzeichnet. Dies seien die höchsten Temperaturen seit Juni 1942 gewesen, sechs Jahre vor der Staatsgründung, bestätigte der israelische Wetterdienst am Donnerstag.

In Sodom am Toten Meer seien fast 50 Grad gemessen worden. Auch in der Küstenebene am Mittelmeer trieb ein heisser Wüstenwind die Temperaturen auf bis zu 42 Grad im Schatten. Die Luftfeuchtigkeit war mit 10 bis 25 Prozent an verschiedenen Orten des Landes ungewöhnlich niedrig für die Jahreszeit.

Heisser war es nach Angaben des Wetterdienstes zum letzten Mal im Juni 1942. Damals seien in Tirat Zvi, im Nordosten des heutigen Israel, 54 Grad gemessen worden.

Brände an verschiedenen Orten 

Während der neuen Hitzewelle kam es an verschiedenen Orten zu Bränden. Dabei wurden mehrere Menschen leicht verletzt, rund 200 Häuser mussten geräumt werden.

Der israelische Wetterdienst brachte den Hitzerekord mit der Erderwärmung in Verbindung. «Extreme Temperaturen wurden auch in weiter Vergangenheit gemessen, aber die Tatsache, dass in den vergangenen Jahren an mehreren Messstationen absolute Hitzerekorde gebrochen wurden, weist darauf hin, dass sich die Erderwärmung nicht nur auf durchschnittliche Temperaturen auswirkt, sondern auch auf extreme Temperaturwerte», hiess es in einer Mitteilung. Daher rechne man auch in Zukunft mit extremen Hitzewellen und neuen Rekordtemperaturen.

Neue Hitzewelle im Anmarsch

Wie MeteoNews gegenüber «20 Minuten» mitteilt, wird ab Montag eine weitere Hitzewelle über die Schweiz rollen.  Es wird zwar keine Rekordtemperaturen geben, aber zwischen 33 und 35 Grad warm. Am Sonntag könne noch ein kurzes Gewitter folgen. Diese Woche steigen die Temparaturen auf 29 Grad und am Samstag sogar bis zu 32 Grad an.

Der Sommer drückt bald wieder durch

Während der Samstag noch sonnig war, hängt seit Sonntag eine dicke Wolkendecken über Basel. Die Temperaturen purzelten und Regen fiel.

Rund 1’300 Blitze zuckten über der Schweiz. Am meisten Niederschlag wurde in Thun mit 56 Litern Regen pro Quadratmeter verzeichnet, so MeteoNews.

In alpinen Regionen setzte gar der Schneefall wieder ein, schreibt SRF Meteo auf Twitter.

Doch das schöne Wetter lässt  nicht lange auf sich warten. Im Verlaufe des Montags soll die Sonne bereits wieder zum Vorschein kommen. Nur die Bergregionen müssen noch mit Niederschlag rechnen. Die Temperaturen bleiben mit 23 Grad aber verhältnismässig tief.

Ab Dienstag klettert das Thermometer dann erneut. Es sind Temperaturen von rund 25 Grad angekündigt. Übers Wochenende meldet meteoblue gar 30 Grad in der Region Basel. Aber auch die restliche Schweiz soll sich wieder in eine Sonnenstube verwandeln.

(Bild: meteoblue)

 

Lage beruhigt sich

Laut SRF-Wetterbericht scheint am Sonntag nach den nächtlichen Gewittern zunächst vielerorts die Sonne. Tagsüber gibt es wieder mehr Wolken und es kommt erneut gebietsweise zu Niederschlägen. Es wird nicht mehr überall nass. Höchsttemperaturen 24 bis 27 Grad.

Vielerorts unruhige Nacht

Haben Sie schlecht geschlafen? Kein Wunder: Gestern wurden über 13’000 Blitze registriert, in der Nacht sind laut MetoNews nochmals 5602 dazugekommen. Die Gewitter der Nacht waren von kräftigen Winden begleitet: Die stärkste Böe wurde in Egolzwil LU mit 91 km/h gemessen.

Diese Front ist dafür verantwortlich.

Heftige Gewitter sind über die Schweiz gezogen

Über die Schweiz sind am Samstagnachmittag heftige Gewitter hinweggefegt. Besonders betroffen war die Zentralschweiz. Im Kanton Obwalden behinderten umgestürzte Äste und Bäume den Verkehr. In Alpnach Dorf stürzten mehrere Bäume auf ein Auto. Mehrere Personen wurden im Fahrzeug eingeklemmt und mussten befreit werden, wie die Kantonspolizei Obwalden mitteilte. Eine Person wurde lebensgefährlich verletzt und musste mit der Rega ins Spital geflogen werden.

In Luzern wurden vier Personen durch umstürzende Bäume verletzt. Alle Verletzten wurden durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht. Betroffen war der Bireggwald oberhalb der Stadt Luzern. Polizei, Feuerwehr und Ambulanzen waren dort im Einsatz, wie die Polizei auf Anfrage bestätigte. Insgesamt gingen bei der Luzerner Polizei 100 Meldungen ein. In Kriens wurde der Betrieb der Pilatusbahnen teilweise durch einen umgestürzten Baum unterbrochen.

30 Notrufe im Kanton Schwyz

Auch im Kanton Schwyz betraf die Mehrzahl der rund 30 Notrufe, die bei der Kantonspolizei innert 90 Minuten eingingen, umgestürzte Bäume und Bauabschrankungen sowie weitere Gegenstände, die vom Wind losgerissen wurden. Verletzt wurde niemand.

Auf dem Zürichsee gerieten drei Boote in Seenot, weshalb der Seerettungsdienst Pfäffikon aufgeboten wurde, wie die Kantonspolizei Schwyz weiter mitteilte. Ein Segelboot in Nuolen kenterte, die beiden Passagiere wurden von einem anderen Boot in Sicherheit gebracht. In Unteriberg und in Arth wurden Hausdächer abgedeckt.

Ein heftiges Gewitter zog auch über das Sarneraatal, wie die Kantonspolizei Obwalden mitteilte. In mehreren Gemeinden kam es durch umgestürzte Bäume zu Verkehrsbehinderungen. In Alpnach Dorf fielen mehrere Bäume auf ein Fahrzeug. Dabei wurden mehrere Personen im Auto eingeklemmt und mussten mit schwerem Gerät befreit werden. Eine Person wurde lebensgefährlich verletzt und durch die Rega ins Spital gebracht.

Im Kanton Bern gingen innert drei Stunden rund 30 Meldungen im Zusammenhang mit Gewittern ein, wie eine Sprecherin der Kantonspolizei auf Anfrage sagte. Die meisten davon hätten umgestürzte Bäume, abgeknickte Äste oder weggewehte Gegenstände betroffen. Meldungen über Verletzte gab es nicht.

Windspitzen von 135 km/h

Die von MeteoSchweiz erhobenen Daten sind ausserordentlich: So wurden in Luzern Windspitzen von 135 Kilometer pro Stunde gemessen: Dabei handelt es sich um den dritthöchsten Wert seit der Einführung der einheitlichen Messungen im Jahr 1981.

Nur gerade der Sturm Lothar vom 26. Dezember 1999 mit über 140 km/h und der Sturm vom 26. Januar 1995 mit rund 140 km/h erreichten höhere Werte. Bemerkenswert war auch der Temperatursturz, wie der Meteorologe Ludwig Zgraggen von MeteoSchweiz der Agentur Keystone-SDA sagte: Innerhalb von nur gerade 20 Minuten fiel das Thermometer um acht Grad von 24 auf 16 Grad.

Der Gewitterzug sei von West nach Ost entlang der Voralpen durch die Schweiz gezogen. Generell seien in der Zentralschweiz verbreitet 90 bis 110 km/h Windspitzen gemessen worden. Aber auch in Thun habe der Wind Spitzen von 94 km/h erreicht und im waadtländischen Oron seien es sogar 110 km/h gewesen. Für den Zürichsee, wo am Abend wiederum Hunderttausende am Züri Fäscht erwartet wurden, wurde am Nachmittag eine Sturmwarnung herausgegeben. (telebasel/sda)

Unwetter suchen die Schweiz heim – Basel bleibt verschont

In vielen Orten der Schweiz trat das Unwetter heftig ein. In Thun wurde, wie der «Blick» berichtet, ein Flohmarkt regelrecht auseinander genommen.

Im Zürichsee versank ein Boot. In Luzern wurden Bäume entzwei gebrochen und trafen sogar einen Bus. Im Strandbad Lido in Luzern setzten in Sekunden Sturm und Hagel ein, der Bademeister hatte gerade noch alle aus dem Wasser holen können. In Zürich wurde die Flugshow am Züri Fäscht abgesagt aufgrund des Unwetters. Die Zugstrecke zwischen Luzern und Immensee ist gesperrt aufgrund von Unwetterschäden, wie der «Blick» mitteilt.

In Basel-Stadt geschah nichts, ausser am Morgen ein wenig Regen. Im Baselland ging bei der Kantonspolizei ein einziger Notruf ein, da sich ein paar Ziegel von einem Dach gelöst hätten, teilt die Polizei auf Anfrage mit.

In Val-de-Ruz im Kanton Neuenburg wurde der Triathlon, wie die «Basler Zeitung» schreibt, abgesagt. Ende Juni war Val-de-Ruz stark von Überschwemmungen betroffen.

Cirkus Knie und Züri Fäscht beeinträchtigt

Das Zelt des Circus Knie ist während des Gewitters in Luzern beschädigt worden. Lena Zurbuchen, Sprecherin vom Zirkus Knie, bestätigt dies gegenüber 20 Minuten: «Es ist richtig, dass das heftige Gewitter unser Zelt in Mitleidenschaft gezogen hat. Wegen eines Wasserschadens müssen wir die Vorstellung von heute um 15.00 Uhr in Luzern leider absagen.»

Derweil wurde am Züri Fäscht die Flugshows für die kommende Stunde abgesagt.

Wetterwarnung für die Region

SRF Meteo hat soeben eine Wetterwarnung für die Region Basel abgesetzt. Bis 16 Uhr besteht Hagelgefahr. Erwartet werden zudem Blitzschlag, Starkregen und Windböen.

Die Front nähert sich der Region

Auf die Hitze folgen Gewitter

Nach einem wechselhaften Morgen soll es in der Region Basel am Nachmittag sonnig werden – dann aber folgen erste Gewitter. Unten die vorausgesagten Niederschläge von SRF Meteo.

Die kommenden Tage im Überblick. (Grafik: Meteoblue)
Mit der Hitzewelle häufte sich die Zahl der Ertrunkenen

Vor allem Männer verunglückt

Das letzte Todesopfer war ein bislang noch unidentifizierter Mann, der am Sonntagnachmittag in Freiburg bei einem Badeunfall in der Saane ums Leben kam. Gleichentags versuchte in Rheinau ZH ein Rentner seinen Hund aus dem Rhein zu retten und wird seither vermisst.

Im Standbad von Meilen am Zürichsee ertrank am 28. Juni eine 84-jährige Frau. Einen Tag zuvor starb eine 16-Jährige beim Baden in der Aare in Bern. Seit dem 26. Juni wird in Basel ein Mann vermisst, der bei der Dreirosenbrücke in den Rhein ging und sogleich unter Wasser geriet.

Am 10. Juni ist ein 60-jähriger Mann beim Reinigen des Rumpfes seines Bootes im Genfersee ertrunken. Eine Woche zuvor verlor ein 55-jähriger Kajakfahrer aus Deutschland auf dem Medelser Rhein im Bündner Oberland das Leben. Am 24. Mai wurde bei Villnachern AG ein vierjähriger Knabe tot aus der Aare geborgen. Gemäss Polizei dürfte er ertrunken sein.

«Schwierig, Zahlen weiter zu senken»

Offizielle Angaben zur Zahl der Personen, die im laufenden Jahr bisher bei Badeunfällen ums Leben kamen, gibt es nicht, wie Philipp Binaghi, Mediensprecher der Schweizerischen Lebensrettunsgesellschaft (SLRG), auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA erklärte.

In den Jahren 2016 bis 2018 ging die Zahl der Ertrunkenen laut den Statistiken der SLRG deutlich zurück, von 58 im Jahr 2016 auf 37 im Jahr 2018. Der Durchschnittswert über die letzten 10 Jahre war laut Binaghi relativ stabil und lag bei 44 Todesopfern pro Jahr. Obwohl die SLRG nach wie vor die «Vision 0» habe, sei es «schwierig, diese Zahlen noch weiter zu senken».

Mindestens drei von vier Ertrunkenen sind Männer, meist junge Männer zwischen 15 und 30 Jahren. Die jüngst lancierte, neuste Präventionskampagne der SLRG in Zusammenarbeit mit dem Versicherungskonzern Visana legt den Fokus denn auch auf diese am meisten gefährdete Personengruppe.

Kampagne will Betroffenheit auslösen

Die Online-Kampagne «Save your friends» mit verschiedenen Videos spricht aber nicht die Betroffenen einer Gruppe selbst an, sondern deren risikobewusstere, vernünftigere Freunde und Kolleginnen. Junge Männer überschätzen sich laut Binaghi oft, wollten Grenzen ausloten und der Gruppe imponieren. Ein warnendes Wort zur rechten Zeit von «Gschpänli» könne das Schlimmste verhindern.

Die häufigsten Ursachen, weshalb junge Männer ertrinken, sind das Zusammenbinden von Booten, das Springen in unbekannte Gewässer und das Baden unter dem Einfluss von Alkohol und anderen Drogen.

Schockieren und Betroffenheit bei der Generation Instagram auslösen ist das Ziel der Präventions-Kampagne. Eine Videoserie will bewusst schockieren und so für die nötige Aufmerksamkeit sorgen. Darüber hinaus sollen drei emotionale Augenzeugenberichte Betroffenheit bei der Zielgruppe auslösen.

«Ertrinken ist ein mehrstufiger Prozess», sagt Binaghi. Es sei am besten, diesen Prozess gleich zu Beginn zu unterbrechen. Mit der Botschaft der Kampagne wolle die SLRG die jungen Menschen diesem Lerneffekt aussetzen. (sda)

Viel Regen, Blitze und Lärm über der Schweiz

Die Schweiz hat eine heftige Gewitternacht hinter sich. 20’000 Blitzeinschläge und viel Regen sowie stellenweise Hagel gab es. Besonders in Zürich gab es viel Niederschlag, wie SRF Meteo berichtet. In der Agglomeration Zürich fielen innert einer halben Stunde knapp 30 Millimeter Regen. Zwischen Baden AG und Otelfingen ZH regnete es gemäss Radar in einer Stunde 50 Millimeter.

In Basel war von Gewitter derweil nicht viel zu spüren. Auch die Nacht auf Dienstag war mit rund 25 Grad eine warme Angelegenheit, wie der Wetterbericht von MeteoSchweiz zeigt.

Am Dienstag geht die Hitze zurück, es wird im Laufe des Nachmittags rund 26 Grad warm. Gewitter und Regen sind bis jetzt nicht zu erwarten.

(Screenshot: MeteoSchweiz)

Kurze Abkühlung

Am Dienstag ist die Hitzewelle endgültig vorbei und es warten kühlere Temperaturen bis 24 Grad. «Im Laufe der Woche steigen die Temperaturen bei sonnigem Wetter und erreichen am Wochenende sogar wieder 30 Grad», sagt Sarah van Ruiswijk von «meteoblue». «Eine weitere Hitzewelle ist vorerst nicht in Sicht, eine langfristige Prognose ist aber immer mit gewissen Unsicherheiten behaftet».

(Grafik: meteoblue)

Auch in der Region Basel könnte man mit Gewittern rechnen. «Aktuell bilden sich entlang einer Kaltfront die noch über Frankreich und Deutschland liegt schon kräftige Gewitter», so van Ruiswijk. Vor allem in der Nacht könnte es dann zu einzelnen Gewitter kommen. Regen ist aber vorerst nicht viel in Sicht. «Im Bereich von Gewittern kann es kurzzeitig zu unwetterartigen Starkregen kommen, der aber nur von kurzer Dauer ist.»

Vorbei ist es im Moment auch mit den Tropennächten. «Schon in der Nacht zu Dienstag sinkt die Temperatur auf 18 °C. Am Mittwoch wird es mit 15 °C noch ein wenig kühler, sodass man in der Nacht wieder erholsam schlafen kann», sagt van Ruiswijk.

Metorologen kündigen Gewitter an

Konnten Sie nicht schlafen? Haben Sie die Nacht durchgeschwitzt? Grund war eine Tropennacht mit Temperaturen bis zu 25 Grad.

Hitzewelle hat den Höhepunkt erreicht

Die aktuelle Hitzewelle in der Schweiz hat am späten Sonntagnachmittag ihren Höhepunkt erreicht. In Sitten wurden 37,0 Grad gemessen, noch ein Zehntelgrad mehr als am Freitagnachmittag. Damit stieg die Temperatur zum ersten Mal seit 2015 wieder auf 37 Grad oder mehr.

Wie SRF Meteo, die Wetterredaktion von Schweizer Radio und Fernsehen, meldete, wurden damit die Höchstwerte der vergangenen Woche nochmals übertroffen. Am Donnerstagnachmittag gab es ebenfalls in Sitten 36,8 Grad, am Freitagnachmittag 36,9 Grad. Der absolute Höchstwert liegt in Sitten bei 37,8 Grad, gemessen am 7. Juli 2015.

Seit vier Jahren erstmals wieder 37 Grad

Letztmals wurden im Sommer 2015 37 Grad oder mehr erreicht. Damals wurden in Genf sogar 39,7 Grad registriert. Das war der absolute Höchstwert, der nördlich der Alpen seit Messbeginn Mitte des 19. Jahrhunderts aufgezeichnet wurde. In den Jahren 2016 bis 2018 lagen die Höchstwerte jeweils zwischen 36 und 37 Grad.

Hitze gab es nicht nur im Wallis, sondern im ganzen Land. In Chur zeigte das Thermometer am Sonntagnachmittag 35,7 Grad, in Ilanz 35,4 Grad. 35,6 Grad wurden an der Aaremündung gemessen, 35,5 Grad in Genf und 35,1 Grad in Basel.

Am Montag dürften diese Höchstwerte nicht mehr erreicht werden. Mit mehr Feuchte und 31 bis 33 Grad, im Wallis bis 35 Grad wird es sehr schwül. Gleichzeitig muss mit Gewittern gerechnet werden.

Starkregen, Hagel und Sturmböen

Nach der Hitzewelle mit Temperaturen von bis zu 40 Grad, ist jetzt Abkühlung in Sicht. Kommende Woche sinkt nicht nur das Quecksilber, es kann lokal auch zu heftigen Gewittern kommen. Nicht auszuschliessen sind Hagel, Starkregen und Sturmböen, wie «SRF Meteo» am Sonntag twittert.

Zweitwärmster Juni seit Messbeginn – bis zu vier Grad über dem Schnitt

Dieser Juni war offiziell viel zu warm. Generell betrug die Abweichung zum klimatischen Mittel zwei bis drei Grad, an gewissen Orten in der Schweiz sogar bis zu vier Grad. In den meisten Gegenden zählt der Juni 2019 zu den drei wärmsten seit Messbeginn. Nur die Durchschnittswerte des Juni 2003 sind deutlich höher. Gegenüber dem Vorjahresmonat war der diesjährige Juni deutlich wärmer.

Gemäss dem Wetterdienst «Meteonews» war es im Flachland zudem viel zu trocken, wie der «Blick» berichtet. Während in Berggebieten zum Teil ein Überschuss an Niederschlag verzeichnet wurde, gab es in den übrigen Regionen der Schweiz keinen länger andauernden Regen.

Dank Bise etwas kühlere Temperaturen

Kurze Verschnaufpause: Am Samstagmorgen wurden in der Schweiz Temperaturen unter 20 Grad gemessen. Grund für die Erfrischung war die Bise, welche die Feuchtigkeit der letzten Tage mit trockener Luft weggeblasen hat.

So wurde in Ebnat-Kappel eine Tiefsttemperatur von 10,5 Grad registriert, wie der private Wetterdienst MeteoNews am Samstag mitteilte. In Bern zeigte das Quecksilber 12,8 Grad an. Doch schon morgen Sonntag sollen wieder sehr heisse Luftmassen in die Schweiz gelangen. Erwartet werden Temperaturen von bis zu 36 Grad. Ab Montag steige die Gewitterwahrscheinlichkeit an.

Weiterhin ist mit einer hohen Ozonbelastung zu rechnen. Die kantonalen Umweltämter rufen deshalb die Bevölkerung auf, körperliche Anstrengungen zu vermeiden. Zudem gibt es an einigen Orten weiterhin Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Autobahnen, um weniger Luftschadstoffe zu generieren, so zum Beispiel in Kanton Genf und Tessin. Ozonhöchstwerte wurden vor allem im Tessin gemessen. Den Spitzenwert erreichte am Mittwoch Chiasso mit 296 μg/m3.

Auch fördern einige Kantone den öffentlichen Verkehr, um die Ozonbelastung zu senken: Im Kanton Waadt und Wallis wird für zwei Monate ein Schnupperhalbtax-Abonnement angeboten, das mit einem 20-Franken-Bon günstiger erworben werden kann. Das Angebot in Zusammenarbeit mit den SBB ist ab dem 28. Juni während fünf Tagen erhältlich, wie der Webseite www.vs.ch zu entnehmen ist.

Waldbrandgefahr

Gemäss Naturgefahrenbulletin des Bundes herrscht in weiten Teilen des Wallis, des Tessins und im Gebiet um Basel auch in den kommenden Tagen die zweithöchste von fünf Hitze-Gefahrenstufen. Die Behörden rechnen erst ab Dienstag mit einer Entspannung.

Wegen der Hitze schmilzt in den Bergen auch der teilweise noch massig vorhandene Schnee. Das führt zu erhöhten Abflüssen in alpinen Gewässern. So heisst es auf der Webseite des Marzilibades in Bern, die Aare führe momentan «gefährlich viel Wasser». Am Bodensee und an der Rhone herrscht mässige Hochwassergefahr.

Das Risiko von Waldbränden ist aufgrund der Trockenheit ebenfalls gestiegen. In der Nordwestschweiz und im Tessin herrscht «erhebliche» Gefahr. Die betroffenen Kantone mahnen zu sorgfältigem Umgang mit Feuer im Freien. (sda)

Hitze löst in Südfrankreich zahlreiche Waldbrände aus

Die extreme Hitze hat in Südfrankreich dutzende Waldbrände ausgelöst. Der Katastrophenschutz meldete bis zum späten Freitagabend rund 30 Brände im Département Gard, wo mit 45,9 Grad der höchste jemals in Frankreich gemessene Wert erreicht wurde.

Drei Menschen wurden bei den Bränden leicht verletzt; darunter zwei Feuerwehrleute. Rund ein Dutzend Häuser wurden beschädigt und mehr als 300 Hektar Wald wurden von den Flammen verwüstet.

Beim grössten Waldbrand in Saint Gilles et Garons brannten rund 150 Hektar an Wald nieder. Rund 100 Feuerwehrleute und mehrere Löschflugzeuge waren im Einsatz. Im Département Vaucluse kämpften 200 Feuerwehrleute gegen einen Fabrikbrand, der auf angrenzendes Buschland übergriff. Mindestens zehn Feuerwehrleute erlitten bei den Löscharbeiten Hitzeschläge und mussten in Spitäler gebracht werden. Die Autobahn zwischen Orange und Avignon war wegen des Brandes zeitweise gesperrt. (sda)

Zweitwärmster Juni seit Messbeginn mit Gewittern und Hitze

Der zu Ende gehende Juni ist – nicht zuletzt dank Rekordtemperaturen an den vergangenen Tagen – der zweitwärmste seit Messbeginn im Jahr 1864. Einzig an den Juni des Hitzesommers 2003 kommt er nicht heran.

Die – zwei Tage vor Monatsende – erwartete Monats-Mitteltemperatur im laufenden Juni beträgt 15,2 Grad, wie Meteoschweiz am Freitag mitteilte. Dagegen brachte es der Juni 2003 auf 17,3 Grad. Der Juni 2019 liegt mit seinem Temperaturmittel gleichauf mit dem Juni 2017.

Lokale Rekorde

Bis gegen Ende des 20. Jahrhunderts folgte die durchschnittliche Juni-Temperatur keinem langfristigen Trend, weder nach unten noch nach oben. Danach sprang sie dann aber «in ganz kurzer Zeit» auf ein um rund 2 Grad höheres Niveau, wie Meteoschweiz schreibt.

Die laufende Hitzewelle brachte am Mittwoch an über vierzig Orten Juni-Wärmerekorde. An sechs Orten in höheren Lagen wurden gar absolute Rekorde gemessen. Davos GR zum Beispiel verzeichnete einen Temperaturrekord von 29,8 Grad. Der frühere Rekord (29,3 Grad) im auf 1500 Metern gelegenen Ferienort stammte vom 5. Juli 2015.

Auf dem Säntis in der Ostschweiz, auf rund 2500 Metern Höhe, stieg das Quecksilber am Mittwoch bis auf 21 Grad. Der bisherige Rekord vom 27. Juli 1983 hatte bei 20,6 Grad gelegen. Die noch bis Montag anhaltende Hitzewelle mit über 30 Grad wird laut Meteoschweiz «eine der intensivsten siebentägigen Hitzeperioden» seit hundert Jahren sein.

Genf und Basel dürften mit einem mittleren Tagesmaximum von rund 34 Grad die viertheisseste Sieben-Tages-Periode verzeichnen. Die viertheisseste Hitzeperiode haben auch Bern und Locarno-Monti hinter sich, mit Werten zwischen 33 und 34 Grad.

Viel Regen

Der Juni brachte neben Hitze aber auch grosse Niederschlagsmengen: Starke Gewitter gab es am 15. Juni im Genferseegebiet, wo innerhalb von wenigen Stunden 30 bis 50 Millimeter Regen fielen, begleitet von Hagel und Windböen.

Im Val-de-Ruz im Neuenburger Jura brachte am Samstag ein Gewitter lokal geschätzte über 100 Milliliter Regen. Die Schäden an etlichen Häusern sowie an Strassen und Autos waren schwer. Dutzende Fahrzeuge wurden von einem über die Ufer getretenen Bach weggerissen. Eine schwer verletzte Frau starb später im Spital.

Allzeit-Hitzerekord in Frankreich

Durch die Rekord-Hitzewelle in Europa sind in den vergangenen zwei Tagen fünf Menschen ums Leben gekommen. In Frankreich, wo die Temperaturen am Freitag mit 45,9 Grad auf den höchsten dort jemals gemessenen Wert stiegen, erlitt am Freitag ein Mann einen tödlichen Schwächeanfall.

Auch in Italien starb ein Mann den Hitzetod, zwei Männer starben in Spanien. In Katalonien wütete bereits den dritten Tag in Folge ein verheerender Waldbrand.

In Spanien kostete die Hitze einen jungen Erntearbeiter das Leben. Der 17-Jährige wurde am Donnerstag nach einem Hitzschlag ins Spital von Córdoba gebracht, konnte aber nicht mehr gerettet werden, wie die Regionalregierung von Andalusien am Freitag mitteilte. In Valladolid nordwestlich von Madrid erlag ein 93 Jahre alter Mann bei einem Spaziergang einem Hitzschlag, wie die Polizei mitteilte.

Der grösste Teil Spaniens leidet seit Tagen unter einer für Juni unüblichen Hitze mit Temperaturen von über 40 Grad Celsius. Nach Angaben der Wetterdienste dürfte sie bis Samstag andauern.

34 der insgesamt 50 Provinzen, darunter vor allem in Katalonien, warnen zudem vor Waldbränden. In der südkatalanischen Provinz Tarragona versuchten hunderte Feuerwehrleute den dritten Tag in Folge, einen verheerenden Waldbrand in den Griff zu bekommen.

Schlimmster Waldbrand seit 20 Jahren

Die gesamte Nacht über waren rund 400 Feuerwehrleute im Einsatz, ab dem Morgen wurden sie erneut von Lösch-Flugzeugen und -Helikoptern unterstützt. Immer wieder angefacht von starken Winden, zerstörten die Flammen bereits über 6500 Hektar Land.

Feuerwehrchef António Ramos sprach vom schlimmsten Waldbrand in der Region seit 20 Jahren. Auslöser war offenbar eine Hühnerzucht der Gemeinde Torre del Español: Nach Angaben der Forstbehörde geriet der dort angesammelte Hühnerkot in der Hitze in Gärung und entzündete sich dabei selbst.

Dutzende Menschen wurden in der Provinz vorsorglich in Sicherheit gebracht. Allein im Dorf Flix verbrachten rund 30 Menschen bereits die zweite Nacht in der Schul-Turnhalle. In einer Zuchtfarm nahe des Dorfs verbrannten über 200 Schafe, zwei Pferde und ein Esel.

Hitzerekord in Frankreich

Die Hitzewelle trieb die Temperaturen in Frankreich auf nie dagewesene Höhen. Mit 45,9 Grad Celsius sei dort der höchste jemals gemessene Wert registriert worden, teilte das Meteorologie-Institut Météo France mit. Er wurde demnach aus Gallargues-le-Montueux im südlichen Département Gard gemeldet.

Zuvor war die 45-Grad-Marke laut Wetterdienst bereits in Villevieille überschritten worden, das ebenfalls im Département Gard liegt. Der Meteorologe François Jobard erklärte, Frankreich reihe sich damit in die Liste der europäischen Länder ein, deren Temperaturrekord bei mindestens 45 Grad Celsius liegt: Bulgarien, Portugal, Italien, Spanien, Griechenland und Nordmazedonien.

Der bisherige Temperaturrekord lag in Frankreich bei 44,1 Grad und stammt aus dem August 2003, gemessen in den beiden Orten Saint-Christol-lès-Alès und Conqueyrac.

Wegen der Hitze hatten Tausende Schulen in Frankreich geschlossen. Am Freitag hätten 4000 Schulen nicht geöffnet oder eine Notfallbetreuung eingerichtet, teilte Frankreichs Premier Édouard Philippe mit. Er rief die Bevölkerung auf, wachsam und vorsichtig zu sein – und auch auf Familienmitglieder und Nachbarn zu achten.

Erstmals hatte der französische Wetterdienst für Freitag Alarmstufe Rot wegen Hitze ausgerufen. Betroffen sind die Départements Bouches-du-Rhône, Gard, Hérault und Vaucluse in Südfrankreich.

Kind bei «Street Pooling» verletzt

Seit Anfang der Woche ächzt Frankreich unter der Hitzewelle. In der Hauptstadt Paris gelten wegen der hohen Ozonbelastung seit Mittwoch Fahrverbote.

In einem Vorort wurde ein Kind verletzt, weil Anwohner einen Feuerhydranten geöffnet hatten, um sich abzukühlen, wie der Sender BFM TV berichtete. Die illegale Praxis des «Street Pooling» hat sich in den vergangenen Jahren in Frankreich verbreitet. Mit dem Wasser aus dem Hydranten entsteht auf der Strasse ein Pool – der heftige Wasserstrahl führt allerdings immer wieder zu Verletzungen.

(sda)

84-Jährige ertrinkt im Zürichsee – Kleinkind wiederbelebt

Eine 84-jährige Schwimmerin ist am Donnerstagnachmittag im Strandbad in Meilen im Zürichsee ertrunken. Gleichzeitig reanimierte der Badmeister im Schwimmbad Hinwil ein Kleinkind mit Erfolg. Der Vierjährige war im Wasser getrieben.

Der Badmeister in Meilen entdeckte die Frau im Zürichsee gegen 15:30 Uhr, wie die Kantonspolizei am Freitag mitteilte. Er rettete sie ans Ufer und begann mit der Reanimation, welche Rettungssanitäter später fortsetzten. Der Notarzt konnte aber nur noch den Tod der Frau feststellen.

Den Vierjährigen zog eine Erstretterin aus dem Schwimmbad in Hinwil. Der Badmeister konnte das kleine Kind erfolgreich wiederbeleben. Der Knabe wurde von einem Rettungshelikopter ins Spital geflogen. (sda)

Hitzetoter in Spanien: 17-Jähriger erleidet bei Ernte Hitzschlag

Ein junger Erntearbeiter ist das erste Todesopfer der Hitzewelle in Spanien. Der 17-Jährige wurde am Donnerstag nach einem Hitzschlag ins Spital von Córdoba gebracht, konnte aber nicht mehr gerettet werden, wie die Regionalregierung von Andalusien am Freitag mitteilte.

Der grösste Teil Spaniens leidet seit Tagen unter einer für Juni unüblichen Hitze mit Temperaturen von über 40 Grad Celsius. Nach Angaben der Wetterdienste dürfte sie bis Samstag andauern. 34 der insgesamt 50 Provinzen, darunter vor allem in Katalonien, warnen zudem vor Waldbränden.

In der südkatalanischen Provinz Tarragona versuchten hunderte Feuerwehrleute den dritten Tag in Folge, einen verheerenden Waldbrand in den Griff zu bekommen. Die gesamte Nacht über waren rund 400 Feuerwehrleute im Einsatz, ab dem Morgen wurden sie erneut von Lösch-Flugzeugen und -Helikoptern unterstützt.

Immer wieder angefacht von starken Winden, zerstörten die Flammen bereits über 6’500 Hektar Land. Feuerwehrchef António Ramos sprach vom schlimmsten Waldbrand in der Region seit 20 Jahren. Auslöser war offenbar eine Hühnerzucht der Gemeinde Torre del Español: Nach Angaben der Forstbehörde geriet der dort angesammelte Hühnerkot in der Hitze in Gärung und entzündete sich dabei selbst.

Dutzende Menschen wurden in der Provinz vorsorglich in Sicherheit gebracht. Allein im Dorf Flix verbrachten rund 30 Menschen bereits die zweite Nacht in der Schul-Turnhalle. Medienberichten zufolge waren unter ihnen auch Deutsche und Engländer. In einer Zuchtfarm nahe des Dorfs verbrannten über 200 Schafe, zwei Pferde und ein Esel. (sda)

SBB kühlen heisse Schienen bei Bedarf mit Wasser

Das SBB-Schienennetz ist auf heisse Tage ausgelegt, aber nicht auf Extremsituationen. So erklärt das Bahnunternehmen die hitzebedingten Gleisverwerfungen vom Donnerstag. Ein Mittel, um Abhilfe zu schaffen, ist Wasser zum Kühlen.

In der grossen Hitze vom Donnerstag verbogen sich an verschiedenen Orten der Schweiz die Bahngleise. Gemeldet wurden Störungen zwischen Genf und La Plaine GE, im Kanton Luzern bei Willisau sowie auf dem verkehrsreichen Streckenabschnitt zwischen Bern und Bern Wankdorf. Im Raum Bern war der Verkehr auch am Freitagmorgen noch gestört.

Gegen 8:00 Uhr am Freitag meldeten die SBB via Twitter das Ende der Störung zwischen Bern und Bern Wankdorf. Die Einschränkungen waren im Fernverkehr, im Regionalverkehr und auch im S-Bahn-Verkehr zu spüren gewesen.

Schienen dehnen sich aus

SBB-Mediensprecher Jürg Grob sagte der Nachrichtenagentur Keystone-SDA, das SBB-Schienennetz sei für heisse Tage ausgelegt. In Extremsituationen könne es aber dennoch zu so genannten Gleisverwerfungen kommen, weil die heissen Schienen sich ausdehnten. Pro Jahr gebe es bei den SBB drei bis sieben solche Verwerfungen.

Ein laut Grob «recht effizientes» Kühlungsmittel ist Wasser, das aus einem Tankwagen auf die Gleise gesprüht wird. Wo wann gekühlt wird, werde jeweils auf Grund von Lagebeurteilungen situativ entschieden.

Die schon in früheren Hitzewellen diskutierte und andernorts bereits erprobte Methode, die Schienen für eine bessere Wärmeabstrahlung weiss anzumalen, ist laut Grob in Prüfung. Man sei in Kontakt mit europäischen Partnerbahnen, sagte er. Im laufenden Sommer werde aber noch keine SBB-Schiene weiss gestrichen.

Weisse Schienen bei RhB

Die Rhätische Bahn (RhB) hingegen hat im vergangenen Jahr auf 300 Metern Geleise im Prättigau einen ersten Test mit weiss bemalten Schienen gemacht. Für eine Bilanz sei es noch zu früh, sagte Sprecher Simon Rageth auf Anfrage.

Weiss bemalte Schienen erwärmen sich unter der Sonne gemäss den Erfahrungen der RhB um etwa fünf bis sieben Grad weniger. «Ein Rundum-Sorglospaket» werde die weisse Farbe aber nicht bringen, sagte Rageth. Allenfalls sei die Wahrscheinlichkeit von Verwerfungen bei weissen Schienen kleiner oder diese könnten geringer ausfallen.

Die RhB führt in diesem Sommer weitere Tests mit weissen Schienen durch. Erprobt wird der Effekt der Farbe auf weiteren Gleisabschnitten im Prättigau sowie auf der Strecke Chur-Arosa.

Ebenfalls in Prüfung ist bei der SBB, ob es Verwerfungen verhindern hilft, wenn die Schienen beim Verschweissen nicht auf 25 Grad, sondern auf 30 Grad aufzuwärmen, wie Grob ausführte. (sda)

Bise bringt «Abkühlung»

Dank das Bise wird es am Freitag weniger heiss und schwül als noch die Tage zuvor. In Basel wird gemäss SRF Meteo eine Höchsttemperatur von 34 Grad erwartet.

Der Taupunkt hat sich in den letzten 24 Stunden um fast 9 Grad nach unten verschoben in Basel.

In Südfrankreich kippt der Hitze-Rekord von 2003

Mit der Hitzewelle ist der Juni-Temperaturrekord in Frankreich gefallen: In der Gemeinde Grospierres im südfranzösischen Département Ardèche wurden 42 Grad gemessen, in dem Ort Saint-Julien-de-Peyrolas im Département Gard 41,9 Grad.

Das teilte der Wetterdienst Météo-France am Donnerstag über Twitter mit. Der bisherige Rekord stammte vom 21. Juni 2003, als im südfranzösischen Lézignan-Corbières im Département Aude 41,5 Grad gemessen worden waren, wie Météo-France bestätigte.

Der neue Rekord dürfte nach Einschätzung des Wetterdienstes allerdings nur von kurzer Dauer sein. Am Freitag werde es in der Region voraussichtlich noch heisser werden, sagte eine Sprecherin.

Météo-France hatte zuvor wegen der Hitze Alarmstufe Rot in einigen Regionen ausgerufen. In vier südfranzösischen Départements würden am Freitag aussergewöhnliche Temperaturen zwischen 42 und 45 Grad erwartet. (sda)

Gleisschaden wegen Hitze

Wegen der grossen Hitze hat es am Donnerstagnachmittag zwischen Bern und Bern Wankdorf einen Gleisschaden in Form einer Gleisverwerfung gegeben. Eines der vier Gleise kann deshalb nicht befahren werden.

Auch Züge von Basel nach Bern sind betroffen. (Screenshot: SBB-App) 

Zusätzlich sind aufgrund einer Stellwerkstörung im Raum Hindelbank die Strecken Bern-Burgdorf und die Bahn-2000-Strecke Bern-Olten derzeit nicht befahrbar, wie SBB-Mediensprecher Jürg Grob am frühen Abend auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mitteilte.

Im Bahnverkehr kommt es deshalb zu Einschränkungen. Reisende von Bern in Richtung Osten werden über Biel umgeleitet, in Richtung Luzern über Langnau und das Entlebuch. In den Bahnhöfen stehen Kundenlenker für Auskünfte im Einsatz. Reisende werden gebeten, den Fahrplan auf SBB Mobile oder SBB.ch zu konsultieren.

Spitäler haben in diesen Tagen vermehrt mit Hitzegeplagten zu tun

Einige Notfallstationen von Schweizer Spitälern haben während der Hitzewelle vermehrt mit Herz-Kreislauf-Patienten zu tun. Vor allem ältere Menschen kämpfen mit Dehydrierung und anderen Hitzesymptomen. Die Prävention der Behörden scheint aber zu fruchten.

Das zeigt eine Umfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA in mehreren Kantonen. Die Antworten der verschiedenen Spitäler unterscheiden sich teilweise stark voneinander. Die Reaktionen reichen von «nix und null an Hitzenotfällen» über «eine gewisse Zunahme» bis hin zu konkreten Zahlen zu Hitzenotfällen.

Nicht wie im Hitzesommer 2003

Beim Universitätsspital Basel sind bisher mindestens drei Personen als direkte Folge der Hitze eingeliefert worden. Eine Person war dehydriert, eine weitere hatte einen Hitzekollaps und die dritte einen Hitzschlag erlitten, wie es auf Anfrage hiess.

Auf der Notfallstation würden derzeit täglich rund 150 Patienten versorgt. Das ist laut einem Sprecher etwas mehr als üblich. Ob dabei die Hitze ein Rolle spiele, sei unklar.

Laut den Fachleuten des Universitätsspitals Basel dauert es meistens mehr als eine Woche, bis in einem Land mit Hausmauern, Ventilatoren und eher kühlen Nächten die Anzahl von Dehydrationen zunimmt. Das letzte Mal sei das im Sommer 2003 der Fall gewesen. Damals mussten oft ein halbes Dutzend Patienten gleichzeitig mit Infusionen behandelt werden. (sda)

Jugendliche leblos aus Aare geborgen

Am Mittwochnachmittag ist in Bern eine leblose Person aus der Aare geborgen worden. Es handelt sich um eine 16-jährige Jugendliche, schreibt die Kantonspolizei Bern in einer Mitteilung.

Um 14:30 Uhr ging bei der Kantonspolizei Bern die Meldung zu einer leblosen Person in der Aare beim Stauwehr Engehalde in Bern ein. Umgehend rückten die Einsatzkräfte vor Ort aus und konnten dort in der Folge eine weibliche Person aus dem Fluss bergen.

Die Jugendliche sei unmittelbar zuvor als vermisst gemeldet worden. Sie habe sich oberhalb des Bärengrabens in Bern zum Schwimmen in die Aare begeben. Gemäss bisherigem Kenntnisstand ist von einem Unfallgeschehen auszugehen.

Hitzewelle dauert an

Siebenschläfertag

Am Donnerstag ist Siebenschläfertag. Eine Bauernregel lautet: «Das Wetter am Siebenschläfertag sieben Wochen bleiben mag.» Das würde einen Hitzesommer bedeuten.

«Der Rhein hat noch eine sehr starke Strömung»

Der Präsident der Schweizer Lebensrettungs Gesellschaft (SLRG) Sektion Basel Christian Senn, warnt davor, die Situation im Rhein zu unterschätzen. «Der Rhein hat noch eine sehr starke Strömung», so Senn.

Der Telebasel News Beitrag vom 26. Juni 2019
Warnungen vor «Kühlkrise»

Künstlich gekühlte Räume sind keine Lösung, denn Klimaanlagen erzeugen einen Teufelskreis. «Je mehr man die Gebäude klimatisiert, desto mehr heisse Luft wird in die Umgebung abgegeben», sagt Aude Lemonsu vom französischen Wetterdienst Météo France.

Die Internationale Energieagentur warnt bereits vor einer «Kühlkrise»: Sie schätzt, dass sich der Energieverbrauch durch Klimaanlagen bis 2050 verdreifachen wird – das Wachstum entspricht dem derzeitigen Verbrauch Deutschlands und der USA zusammen.

Rhein knackt 20-Grad-Marke

Der Rhein hat am Mittwochnachmittag die 20-Grad-Marke geknackt, wie es auf der Website des Bundesamts für Umwelt heisst. Derzeit liegt die Temperatur bei 20,4 Grad an der Messstation Weil Palmrainbrücke.

(Screenshot: hydrodaten.admin.ch)

Am 20. Juni betrug die Rhein-Temperatur noch 17,8 Grad.

(Screenshot: hydrodaten.admin.ch)

Trotz den angenehmen Temperaturen im Rhein ist Vorsicht geboten. Wie Polizeisprecher Martin Schütz gegenüber dem «Regionaljournal Baselland» berichtet, führe der Rhein immer noch sehr viel Wasser. Das könne für Schwimmer, welche ihre Fähigkeiten unterschätzen, gefährlich werden. Am Dienstagabend musste die Feuerwehr zwei Personen aus dem Rhein retten. Die Schwimmer unterschätzten die Strömung und die Wassertemperatur.

 

 

Hitze auf Baustellen

Auf Waadtländer Baustellen werden wegen der Hitze ausserordentliche Massnahmen ergriffen. Die Arbeit darf zwischen 13 und 17 Uhr eingestellt werden, wie der Waadtländer Arbeitgeberverband und die Gewerkschaft Unia am Mittwoch mitteilten.

Die beiden Sozialpartner haben angesichts der zu erwartenden Temperaturen beschlossen, den Fonds Gesundheit und Sicherheit zu aktivieren. Diese Massnahme erlaubt es den Bauunternehmern, auf sehr exponierten Baustellen die Arbeit während der grössten Hitze am Nachmittag zu unterbrechen.

Der Arbeitgeberverband und die Gewerkschaft Unia rufen die Bauherren parallel dazu auf, die Arbeit auf den Baustellen auf die kühlsten Stunden des Tages zu verlegen, also auf den frühen Morgen, dort wo die Nachbarschaft nicht gestört werde. Weiter wird den Bauarbeitern empfohlen, genügend zu trinken und die Haut mit Sonnencrème vor den schädlichen UV-Strahlen zu schützen. (sda)

Splitternackte Spritztour durch Brandenburg

In Deutschland wurde ein Mann wärend seiner Spritztour durch Brandenburg von der Polizei angehalten. Denn er war splitternackt auf seiner Vespa unterwegs.

31,1 Grad um 11 Uhr in Sissach

Bereits vor 11 Uhr wurde die 30-Grad-Marke geknackt. In Sissach zeigt das Thermometer derzeit 31,1 Grad an.

Zentralschweizer Seen laden zum Baden

In der Zentralschweiz steht dem Badespass nichts entgegen. Die Aufsichtskommission Vierwaldstättersee (AKV) attestiert den Seen der Kantone Uri, Schwyz, Ob- und Nidwalden sowie Luzern eine einwandfreie Badewasserqualität, wie die AKV am Mittwoch mitteilte.

Gute bis ausgezeichnete Badewasserqualität

Untersucht wurden im Mai und Juni 62 Badestellen an Vierwaldstättersee, Zürichsee, Zugersee, Sempachersee, Baldeggersee, Rotsee, Lauerzersee, Sihlsee, Sarnersee, Lungerersee, Hirschlensee, Seelisbergsee und Golzernsee. Alle untersuchten Stellen hätten eine gute bis ausgezeichnete Badewasserqualität aufgewiesen.

Die Wasserproben seien durch das Laboratorium der Urkantone in Brunnen sowie die Dienststelle Lebensmittelkontrolle und Verbraucherschutz in Luzern untersucht worden. Bei Bächen und Flüssen seien in Bereichen von Abwasserreinigungsanlagen leicht höhere Belastungen möglich, heisst es weiter. Darmbakterien könnten auch dort auftreten, wo sich viele Wasservögel aufhielten.

Keine Wasservögel vor Ort

In der Regel würden die Wasservögel aber flüchten, sobald ein Uferbereich von Badenden in grösserer Zahl besucht werde. Weil Keime aus dem Vogelkot durch das Sonnenlicht verhältnismässig schnell abgetötet würden, träten diese Belastungen meist nur kurzzeitig auf.

Die Untersuchungen beschränkten sich auf die mikrobiologische Qualität des Wassers. Nicht berücksichtigt wurden spezielle Probleme wie beispielsweise Zerkarien (Gabelschwanzlarven, auch «Entenflöhe» genannt), die bei erhöhten Wassertemperaturen im Uferbereich vorkommen könnten. Sie seien harmlos, könnten aber lokales starkes Hautjucken verursachen, das allerdings nach einigen Tagen wieder abheile. (sda)

Sahara-Staub färbt Himmel

Der Sahara-Staub in der Luft war heute Morgen bei Sonnenaufgang deutlich zu sehen:

Zwei Personen unverletzt aus Rhein gerettet

Am Dienstagabend rettete die Feuerwehr zwei Personen unverletzt aus dem Rhein. Sie unterschätzten die Strömung und die Wassertemperatur.

Die ganze Story gibt’s hier.

Gemeinde Lommiswil SO stellt Wasser ab

In Lommiswil SO wird am Donnerstag von 7:30 bis 16 Uhr die Wasserleitung in einem Quartier unterbrochen – obwohl an diesem Tag bis zu 36 Grad zu erwarten sind. Dies weil eine neue Leitung installiert wird, berichtet der «Blick». «Uns wurde schon mal das Wasser abgestellt. Aber jetzt ist es ein sehr schlechter Zeitpunkt», sagt ein Anwohner gegenüber der Zeitung.

Die Gemeinde lenkt auf Nachfrage von «Blick» ein: Man habe zusätzliche Arbeiter aufgeboten. Die Arbeiten beginnen nun erst um 10 Uhr. Ausserdem versuche man früher fertig zu sein.

Erste Tropennacht des Jahres in Basel

In Basel sank die Temperatur in der Nacht auf Mittwoch nicht unter 20 Grad. Damit erlebte Basel die erste Tropennacht des Jahres.

Besonders mild war es in den Bergen, selbst auf 2’000 Metern Höhe gab es noch Tiefstwerte um die 20 Grad, wie der private Wetterdienst Meteonews mitteilte. In der Nacht auf Donnerstag dürften Frühtemperaturen von 20 Grad oder mehr noch häufiger sein als heute Mittwoch.

Am Mittwoch lag beispielsweise der Tiefstwert in Lugano bei 24,2 Grad und in Vevey wurden 24,1 Grad gemessen. Auf dem Balmberg auf 1083 Metern über Meer fiel das Thermometer nur auf 22,4 Grad und auf dem Chaumont auf 1’130 Metern Höhe lag der Tiefstwert bei 21,6 Grad. «Rekordhalter» auf rund 2’000 Metern Höhe war der Maschgenkamm/Flumserberge mit 20,2 Grad. (sda(jwe)

Meteorologen erwarten in Basel und Sitten bis zu 38 Grad

Die Schweiz könnte am heutigen Mittwoch tropische Hitze um die fast 40 Grad erleben. Das Hoch «Ulla» dürfte besonders im Norden und Süden die Temperaturen hochtreiben. SRF Meteo erwartet am Nachmittag für Basel und Sitten VS bis zu 38 Grad.

Der Schweizer Wetterdienst Meteoschweiz sagt bis zu 37 Grad voraus. Demnach könnten am Mittwoch einige Temperatur-Rekorde purzeln. Am Nachmittag soll es in der Schweiz 33 bis lokal 38 Grad heiss werden. In den Städten Zürich und Chur werden bis zu 37 Grad erwartet. Eine leichte Abkühlung von der Saharahitze ist erst für Anfang nächster Woche in Sicht.

Die höchste Temperatur im vergangenen Hitzesommer lag bei 36,2 Grad. Als absoluter Rekord gilt der 11. August 2003 in Grono im bündnerischen Misox. Damals war es da 41,5 Grad heiss.

Der Bund erliess Hitzewarnungen der zweithöchsten Stufe 4 («Grosse Gefahr») für die Region Basel sowie für Teile des Wallis und des Tessins. Bereits am Dienstag waren im Wallis die Temperaturen an mehreren Orten auf über 35 Grad geklettert. (sda)

Es ist heiss in Basel

Impressionen vom Hitzetag in Basel in den Telebasel News vom 25. Juni 2019:

36 Grad und es wird noch heisser

Die Temperaturen haben am Dienstagmittag Fahrt aufgenommen in Richtung Hitzerekordwoche und dem Wallis am Nachmittag Temperaturen über 35 Grad beschert. In Sitten kletterte das Thermometer gegen 16.30 Uhr auf 35,8 Grad.

Aber auch in der Nordwestschweiz wurde geschwitzt: 34,3 Grad zeigte die Quecksilbersäule zur selben Zeit in Basel-Binningen an. In Gösgen im Aargau waren es 33,9 Grad, in Zürich-Affoltern 33,3 Grad und in Bern-Zollikofen 31,5 Grad, wie das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie (Meteoschweiz) meldete. Es erwartet Höchsttemperaturen für Mittwoch und Donnerstag – teils bis zu 39 Grad.

Der Juni 2019 könnte alte Monatsrekorde brechen – den Anfang machte am Dienstagvormittag der Pilatus. Auf dem 2128 Meter hohen Hausberg von Luzern wurden schon gegen 10 Uhr 21,7 Grad gemessen, 0,1 Grad mehr als beim letzten Monatsrekord am 18. Juni 2013.

Während des Tages dürften noch mehr Temperatur-Rekorde purzeln, wie MeteoNews schreibt. Der private Schweizer Wetterdienst mit Sitz in Zürich sagt für Dienstag und Mittwoch voraus, dass etliche Juni- oder gar Allzeit-Temperaturrekorde gebrochen werden könnten.

Hitzewarnung für das Tessin

Auch für das Mittel- und Südtessin gilt seit Dienstag die zweithöchste Hitze-Warnstufe 4. Das bedeutet grosse Gefahr. Meteoschweiz hatte eine Hitzewarnung Stufe 4 am Montag bereits für die Region Basel und Teile des Wallis ausgegeben.

Für eine erste Tropennacht hatte es auf den Dienstag in leicht erhöhten Lagen und vor allem im St. Galler Rheintal gereicht, wie der Wetterdienst SRF Meteo mitteilte. Von einer Tropennacht wird gesprochen, wenn die Temperaturen während der ganzen Nacht nicht unter 20 Grad sinken.

So lag auf dem Üetliberg bei Zürich der Tiefstwert bei 22,3 Grad, und auch auf dem Bantiger bei Bern wurde es nie kühler als 21,6 Grad. Ebenfalls für eine Tropennacht reichte es in einigen leicht föhnigen Alpentälern, so im Unterwallis und im St. Galler Rheintal. Auch südlich der Alpen wurde lokal eine Tropennacht verzeichnet, so in Lugano und Locarno mit 21,5 und 21,7 Grad. (sda)

Wie das Auto zur Todesfalle wird

Hitze im Auto kann tödlich sein, und sie kann schnell zu Verbrennungen und Hitzschlag führen. Die meisten Menschen unterschätzten, dass es schon nach wenigen Minuten bei sengender Sonne im Auto extrem heiss und für Mensch und Tier kritisch werden könne, warnt der TCS.

(Video: Youtube/TCS Schweiz-Suisse-Svizzero)

Tests haben nach Angaben des Touring Club Schweiz (TCS) gezeigt, dass neben dem Parken im Schatten die Lackierung einen grossen Einfluss hat. So unterscheiden sich die gemessenen Temperaturen zwischen einem weissen und einem schwarzen Auto nach einer Stunde Sonneneinstrahlung um bis zu 20 Grad: weil ein schwarzes Auto mehr Sonnenstrahlen absorbiert, heizt es sich schneller und stärker auf.

Auch Sonnenschutzfolien haben eine grosse Wirkung. So wurde bei einem Fahrzeug, das ohne Sonnenschutzfolien eine Stunde in der Sonne stand, auf dem Armaturenbrett 77 Grad Celsius gemessen. Bei Fahrzeugen mit Sonnenschutzfolie war die Temperatur bis zu 40 Grad tiefer.

Fenster leicht öffnen bringt nichts

Leicht geöffnete Fensterscheiben verfehlen hingegen die erhoffte kühlende Wirkung. Im TCS-Test konnte innerhalb von 30 Minuten lediglich ein Unterschied von zwei Grad bei der Innentemperatur gemessen werden. Beim Fahren allerdings tragen komplett geöffnete Fensterscheiben innert kurzer Zeit erheblich zur Kühlung des Innenraums bei.

Hitzephasen setzen laut TCS auch dem Auto stark zu. Vor allem der Motor ist stark gefordert und schadenanfälliger, weil er weniger gut abkühlen kann. Deshalb sei es wichtig, bei heissen Temperaturen noch stärker als sonst schon die Motor- und Öltemperatur im Auge zu behalten. (sda)

Hitzewarnung für das Tessin auf Stufe 4 erhöht

Auch für das Mittel- und Südtessin gilt seit Dienstag die zweithöchste Hitze-Warnstufe 4. Das bedeutet grosse Gefahr. Das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie (Meteoschweiz) hatte eine Hitzewarnung Stufe 4 am Montag bereits für die Region Basel und Teile des Wallis ausgegeben.

Am Mittag kratzte das Thermometer vielerorts an der 30-Grad-Marke. In Chur wurden bereits 31,3 Grad gemessen, in Basel-Binningen 29,9 Grad und in Bern-Zollikofen 28,1 Grad. Der Dienstag dürfte verbreitet zum Hitzetag werden mit Temperaturen deutlich über der 30-Grad-Marke. Die höchsten Temperaturen im Rahmen der laufenden Hitzewelle werden für Mittwoch und Donnerstag erwartet, mit bis zu 39 Grad. (sda)

Erste Juni-Rekorde purzeln - 21,7 Grad auf dem Pilatus

Der Juni 2019 könnte alte Hitze-Rekorde brechen – den Anfang machte am Dienstagvormittag der Pilatus. Auf dem 2’128 Meter hohen Hausberg von Luzern wurden schon gegen 10 Uhr 21,7 Grad gemessen, 0,1 Grad mehr als beim letzten Rekord am 18. Juni 2013.

Während des Tages dürften noch mehr Temperatur-Rekorde purzeln, wie MeteoNews weiter schreibt. Der private Schweizer Wetterdienst mit Sitz in Zürich sagt für Dienstag und Mittwoch voraus, dass etliche Juni- oder gar Allzeit-Temperatur-Rekorde gebrochen werden könnten.

In Chur wurden um kurz nach 11 Uhr bereits 28,5 Grad gemessen, in Basel-Binningen 27,9 Grad und in Visp im Wallis 26,9 Grad, wie das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie (MeteoSchweiz) meldete. Es erwartet Höchsttemperaturen für Mittwoch und Donnerstag – teils bis zu 39 Grad. (sda)

Arlesheim reagiert auf Hitzewelle

Aufgrund der hohen Temperaturen passt die Verwaltung der Gemeinde Arlesheim die Öffnungszeiten von Dienstag bis Freitag an. Neu sind die Schalter nur morgens von 7 bis 12 Uhr geöffnet, nachmittags bleiben sie geschlossen, heisst auf der Internetseite der Gemeinde Arlesheim.

Sollte die Gefahrenstufe 4 auch nächste Woche noch anhalten, werde die Gemeinde über eine Verlängerung der angepassten Öffnungszeiten informieren.

Nacht auf Dienstag nur lokal eine Tropennacht

Die Nacht auf Dienstag ist angesichts der anhaltenden Hitzewelle mindestens im Mittelland noch verhältnismässig kühl ausgefallen. Die Temperaturen gingen vielerorts auf 15 Grad zurück.

Eine sogenannte Tropennacht gab es nur in leicht erhöhten Lagen und vor allem im St. Galler Rheintal, wie der Wetterdienst SRF Meteo mitteilte. Von einer Tropennacht wird gesprochen, wenn die Temperaturen während der ganzen Nacht nicht unter 20 Grad sinken.

So lag auf dem Üetliberg bei Zürich der Tiefstwert bei 22,3 Grad, und auch auf dem Bantiger bei Bern wurde es nie kühler als 21,6 Grad.Ebenfalls für eine Tropennacht reichte es in einigen leicht föhnigen Alpentälern, so im Unterwallis und im St. Galler Rheintal. Auch südlich der Alpen wurde lokal eine Tropennacht verzeichnet, so in Lugano und Locarno mit 21,5 respektive 21,7 Grad.

Auch in der Höhe wurden verhältnismässig milde Temperaturen erreicht. Auf dem Säntis in 2’500 Metern Höhe beispielsweise wurde es in der Nacht nicht kälter als 13,8 Grad.

Keine Tropennacht in Basel

In Basel wurde keine Tropennacht verzeichnet. Die Temperaturen fielen in der Nacht auf 17,7 Grad.

(Screenshot: meteoschweiz.admin.ch)

Für Dienstagnachmittag rechnen die Meteorologen mit Höchstwerten von 32 bis 36 Grad. Der Grund für die weitere Erwärmung liegt bei einer Südströmung in der Höhe, die von der Sahara heisse Luft direkt zu uns schickt. (sda/jwe)

Längere Sommerferien für Schüler?

In einem Schulzimmer mit knapp 20 Personen kann es bei etwa 30 Grad sehr anstrengend sein, sich zu konzentrieren. Viele Lehrer gehen dann mit den Schülern im Freien weiter arbeiten oder spendieren eine Glacé. Schulkinder fordern nun drei Monate Sommerferien, schreibt «20 Minuten».

In südlichen Ländern wie Italien, Albanien und der Türkei, ist die Schulzeit bereits zu Ende gegangen. Mihailo Kinkela, Medienverantwortlicher der Union der Schülerorganisationen (USO) drückt den Wunsch für drei Monate Sommerferien in der Schweiz aus. Abgesehen von den Prüfungen passiere nicht viel im Unterricht, ausser unnötiges Spezialprogramm, meint Kinkela gegenüber «20 Minuten». Man solle den Schulbetrieb im Sommer deshalb einstellen.

Die Forderungen stossen beim Lehrerverband auf offene Ohren. Auch auf politischer Ebene wird das Thema diskutiert. Der Sommer in der Schweiz ähnelt denen im Süden, deshalb würde es Sinn machen, drei Monate lange Sommerferien einzuführen, sagt Luzian Franzini, Co-Präsident der Jungen Grünen. SP-Nationalrat Corrado Pardini fordert den Bundesrat auf, Vor- und Nachteile aufzuzeigen.

Ein grosser Nachteil ist bereits klar: Viele Schüler verlernen einiges in den Ferien. Darum sollten die Kinder in der Sommerpause Aufgabendossiers lösen oder betreute Lernphasen in kühler Atmosphäre haben, meint Beat W. Zemp, Präsident des Lehrerverbands. Zudem seien die Sommerferien auf den Beginn der weiterführenden Schulen abgestimmt.

36 Grad

Am Dienstag wird in Basel eine Höchsttemperatur von 36 Grad erwartet – bei meist wolkenlosem Himmel.

Bub (4) aus überhitztem Auto gerettet

Wie «Blick» berichtet, wurde beim Flughafen Catania in Italien ein Bub (4) am Samstagnachmittag bei 40 Grad im Schatten in einem Audi A6 mit Schweizer Nummernschild eingeschlossen. Ein Polizist entdeckte den Jungen und handelte sofort. Er griff zu seiner Pistole und schlug die Fensterscheibe mit seiner Dienstwaffe ein. Gerade noch rechtzeitig, denn der Vierjährige war bereits schweissgebadet und hyperthermisch.

Die Eltern des Jungen, beide ebenfalls Schweizer (28 und 32), wurden wegen der Vernachlässigung von Minderjährigen angezeigt.

An diesem Flughafen wurde der Bub im Auto zurückgelassen. (Bild: Twitter)
Hilfe für Wildtiere

Auch für Wildtiere kann eine anhaltende Hitzewelle lebensbedrohlich werden: Viele Tiere finden in solchen Zeiten kein Wasser und sind auf die Hilfe von Menschen angewiesen. Die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz veröffentlichte Tipps wie Sie Tieren durch den Sommer helfen.

Igel: Viele Igel haben zurzeit Junge, aufgrund des trockenen Wetters und der hohen Temperaturen finden die Igelmütter allerdings kaum Wasser und Futter und schaffen es so auch nicht, genügend Milch für ihre Jungtiere zu produzieren. Ganze Igelfamilien sterben so qualvoll in der Sommerhitze.
Mit einer kleinen Geste können Sie Leben retten: Stellen Sie einen Wassernapf im Garten auf (keine Milch) und geben Sie so Igeln – und auch anderen Tieren – die Möglichkeit, zu Flüssigkeit zu kommen.

Vögel: Auch unsere einheimischen Vögel sind auf Wasser angewiesen und profitieren von einer Wasserstelle. Neben dem lebenswichtigen Trinkwasser, das eine Vogeltränke anbietet, können sie sich dort auch abkühlen und ihr Gefieder pflegen. Wichtig: Flacher Rand, damit die Vögel landen können, aufgerauter Boden, damit die Tiere Halt haben, Tiefe von 2,5 cm am Rand bis 5 oder 10 cm in der Mitte, damit verschiedene grosse Vogelarten baden können.

Insekten: Eine Tränke für Bienen, Hummeln, Falter und andere Insekten ist schnell gebaut und findet auf jedem Balkon Platz. Insekten benötigen Wasser zum Trinken und auch um Nester zu bauen. Da Insekten nicht schwimmen können, benötigen sei einen flachen Zugang zum Wasser und Aussteigemöglichkeiten: Eine flache, mit Steinen gefüllte Schale ist die ideale Insekten-Bar und sieht auch noch hübsch aus. (Achtung: Möglichst windstill platzieren!)

Unia fordert Baustellenschliessungen ab 35 Grad

Die Gewerkschaft Unia warnt vor gefährlichen Folgen der Hitzewelle für die Beschäftigten auf dem Bau. Sie nimmt die Arbeitgeber und Bauherren in die Pflicht und verlangt besondere Schutzmassnahmen, die notfalls bis zur Schliessung von Baustellen gehen.

Die Unia forderte die Bauherren ebenfalls auf, bei Verzug kulant zu sein, damit die Schutzmassnahmen auch wirklich umgesetzt werden können. Termin- und Zeitdruck dürfe nicht die Gesundheit der Arbeitnehmenden gefährden.

Auf den Baustellen muss gemäss Unia Sonnenschutz und genügend Trinkwasser zur Verfügung stehen. «Und die Arbeitszeiten müssen so angepasst werden, dass während der heissesten Zeit nicht gearbeitet wird», lässt sich Bruna Campanello, Co-Leiterin Sektor Gewerbe, in der Mitteilung zitieren.

Nur noch Arbeiten im Schatten

Die Unia fordert, dass Baustellen mit direkter Sonneneinstrahlung, zum Beispiel auf Autobahnen, und auf Baustellen mit starker Rückstrahlung (Teerflächen) bei Temperaturen über 35 Grad geschlossen werden. Steigt das Thermometer über 30 Grad, sollten nur noch Arbeiten am Schatten ausgeführt werden.

Teams der Unia wollen die Einhaltung der geforderten Massnahmen auf den Baustellen kontrollieren, wie es weiter hiess. Arbeitnehmende, die feststellten, dass die Regeln zu ihrem Schutz nicht eingehalten würden, sollten direkt beim Polier intervenieren oder sich bei der Gewerkschaft melden.

Zu den grössten Gefahren beim Arbeiten unter prallster Hitzesonne gehören Dehydrierung, Sonnenstich oder Hitzeschlag. Sie könnten zu schwerwiegenden Gesundheitsfolgen oder gar zum Tod führen, hielt Unia fest. Jedes Jahr erkrankten zudem rund 1000 Arbeitnehmende an Hautkrebs, weil sie bei der Arbeit der brennenden Sonne direkt ausgesetzt sind.

Der Bund erhöht die Hitzewarnstufe auf 4

Für die Region Basel und das Zentralwallis hat der Bund die Hitzewarnstufe von 3 auf 4 erhöht:

So überstehen Mensch und Tier die Hitze in Basel

Damit die Bevölkerung die kommenden Hitze-Tage gut übersteht, haben am Montag der Basler Kantonsarzt und der Basler Kantonstierarzt die wichtigsten Verhaltens-Tipps für die Bevölkerung abgegeben. Beide warnen vor einer besonderen Falle: Kind oder Hund nie im Auto zurücklassen. Der Kantonsarzt verweist zudem auf die spezielle Vorbereitung für allein lebende, ältere Menschen.

Angehörigen von allein lebenden, älteren Menschen sei eine spezielle Vorbereitung auf Hitzeperioden ans Herz gelegt. Dazu Kantonsarzt Thomas Steffen: «Machen Sie tägliche Telefonate, organisieren Sie Besuche und Hilfe von Nachbarn, ebenso genügend Lebensmittel und Getränke.» Bei Bedarf kann während Hitzewellen auch eine Betreuungsmöglichkeit durch Hilfsdienste sichergestellt werden.

Zur Erinnerung noch einmal die wichtigsten Tipps:

  • Viel trinken: mindestens 1,5 Liter am Tag. Geeignet sind Wasser und ungesüsste Getränke, nicht geeignet sind stark gezuckerte oder alkoholische Getränke.
  • Zwischen 11:00 und 15:00 Uhr im Schatten bleiben. Die Sonne ist in den Mittagsstunden am intensivsten. Körperliche Anstrengungen während der heissesten Tageszeit möglichst vermeiden.
  • Luftige Kleidung, Kopfbedeckung und Sonnenbrille tragen. Leichte und luftige Kleidung ist angenehmer als enge. Zu viele UV-Strahlen schaden nicht nur der Haut, sondern auch den Augen.
  • Sonnenschutzmittel auftragen. Mindestens Lichtschutzfaktor 15 wählen und ein Sonnenschutzmittel nutzen, das vor UVA- und UVB-Strahlen schützt.
  • Räume kühl halten, Körper abkühlen. Nachts und früh am Morgen lüften, tagsüber Fenster schliessen und Sonne fernhalten (Vorhänge / Storen zuziehen). Körper nach Bedarf mit nassen Tüchern auf Stirn und/oder Nacken kühlen, kühlende Fuss- und Handbäder geniessen.
Bund warnt vor Hitzewelle

Das Bundesamt für Meteorologie (MeteoSchweiz) warnt für die kommende Woche vor einer Hitzewelle. Die Woche werde schwülheiss. Das Bundesamt gibt darum eine Hitzewarnung der Stufe 3 heraus. Von Dienstag bis Donnerstag sind lokal 39 Grad möglich.

Die Luftfeuchtigkeit dürfte zwischen 25 und 45 Prozent liegen, heisst es auf der Homepage. Die hohen Temperaturen sind in allen Landesteilen zu erwarten. Für gewisse Bevölkerungsgruppen stellt ein solches Wetter ein Gesundheitsrisiko dar.

Bei erhöhtem Puls, Schwäche, Kopfweh, Verwirrtheit, Schwindel, Übelkeit oder Durchfall ist Handeln angesagt. Wer darunter leidet, muss sich hinlegen und den Körper abkühlen sowie frisches Wasser trinken. Bringt das nichts, ist medizinische Hilfe angezeigt.

Anlauf auf die 30 Grad-Marke

Ab Sonntag beginnen die Temperaturen allmählich zu steigen. Am Nachmittag wird es erst bis zu 27 Grad warm und im Wallis könnte die 30-Grad-Grenze bereits geknackt werden.

Ab Montag treffen dann die warmen Luftmassen aus Nordafrika auf die Schweiz. Bereits zum Wochenbeginn muss laut Meteo News mit 30 Grad gerechnet werden.

In drei Stunden soviel Regen wie sonst in einem Monat

Im neuenburgischen Val-de-Ruz ist in der Nacht auf Samstag soviel Regen niedergegangen wie sonst in einem ganzen Monat. Es waren zwischen 70 und 100 Liter pro Quadratmeter, wie Frédéric Glassey von MeteoNews schätzt.

Beim Unwetter handelte es sich gemäss Glassey um ein heimtückisches und aussergewöhnliches Wetterphänomen. Eine unstabile feuchte Luftmasse sei bei Windstille über der selben Region stehengeblieben und habe sich entladen.

In anderen nahegelegenen Gebieten regnete es derweil nur geringfügig. So wiesen Neuenburg 9 und La Chaux-de-Fonds 21 Liter Regen pro Quadratmeter aus. In La Brévine und Le Locle regnete es gar nicht.

Klimaforscher schlagen Alarm

Die Hitzewelle kommt laut der «Bild» aus der Sahara. Es wird also heiss und trocken. Wie Meteorologe Roger Perret gegenüber «Blick» sagt, bleibe das Gewitterrisiko klein und die Waldbrandgefahr könnte steigen.

Hitzewellen, Gewitter und Stürme

Deutschland könnte es noch härter treffen, denn dort werden gar Temperaturen von bis zu 40 Grad erwartet. Es könnte so heiss werden, dass sogar der Asphalt aufbrechen könnte. Diese Hitzewelle könnte nicht die einzige bleiben. Gemäss Perret häufen sich die Wetterextreme aufgrund der Klimaerwärmung. Nicht nur Hitzewelle werden vermehrt auftreten, auch könnte es zu heftigeren Gewittern und Stürmen kommen.

Um diese Entwicklung zu stoppen bräuchte es strickte Massnahmen, wie Klimaforscherin Dr. Sonia I. Senevirante von der ETH gegenüber «Blick» sagt. Dazu gehöre zum Beispiel den CO2-Ausstoss auf einen Wert von null Prozent gebracht werden. Die hohen Temperaturen bleiben auch nicht ohne Folgen für die Schweiz. So sei vor allem die Landwirtschaft betroffen. Daneben wirkt sich die Hitze auch auf die Gesundheit aus.

 

Bach im Val-de-Ruz tritt über Ufer - Vier Verletzte

Bei heftigen Gewittern sind im Val-de-Ruz im Kanton Neuenburg in der Nacht auf Samstag vier Personen verletzt worden, eine von ihnen schwer. Der Bach zwischen Dombresson und Villiers trat über die Ufer und trug dutzende Autos davon.

Die heftigen Gewitter gingen am Freitag ab 22 Uhr nieder. Der Bach, der die beiden Dörfer Dombresson und Villier sowohl verbindet als auch durchquert trat über die Ufer. Seine angeschwollenen Fluten rissen unterwegs alles mit.

In Dombresson lagen die Strassen mehr als einen Meter unter Wasser, wie Polizeisprecher Pierre-Louis Rochaix am Samstagmorgen auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte. Dutzende Fahrzeuge wurden mitgerissen. Die schwer verletzte Person wurde ins Inselspital nach Bern gebracht, wie Rochaix weiter sagte. Die anderen drei Verletzten kamen mit leichteren Blessuren davon.

Die Schäden an Gebäuden sind beträchtlich. Unterirdische Garagen und Keller wurden überflutet. Böschungen rutschten ab und die Strasse zwischen Dombresson und Le Pâquier wurde beschädigt. Die von Schutt und weggeschwemmten Autos bedeckte Strasse ist gesperrt und dürfte es noch etliche Stunden bleiben.

Die Behörden warnten die Bevölkerung, sich in Tiefgaragen und ähnliche Räumlichkeiten zu begeben. Auch überschwemmte Strassenstücke sollten keinesfalls befahren werden.

Purzeln Juni Rekord-Werte?

«Nächste Woche kommt eine Hitzewelle auf uns zu», schreibt «srf meteo». Und die Welle soll bereits am Montag ins Rollen kommen. Für Basel sind erneut Spitzenwerte im Hitze-Bereich angekündigt. Und es wird noch heisser. Bereits am Dienstag erwartet der Meteodienst Werte von bis zu 36 Grad. Und Stellenweise könnten sogar die Juni-Rekorde purzeln.

 

40 Notfällungen wegen Hitze

Rund 40 Bäume in Basel werden diese Woche notfallmässig gefällt, nachdem Trockenheit und Hitze sie haben absterben lassen. Weil sie Äste verlieren oder ganz umstürzen können, sind sie zur Gefahr für die Bevölkerung geworden.

40 Notfällungen, welche die Basler Stadtgärtnerei bis Freitag (21. Juni) vornimmt, seien auf den Hitzesommer 2018 zurückzuführen, sagte am Montag deren stellvertretender Leiter Grünflächenunterhalt, Simon Leuenberger, vor den Medien. Die Bäume seien abgestorben, erläuterte er anhand einer kahlen Hagebuche beim Rialto unweit der Heuwaage.

Priorität haben Bäume entlang von Strassen und Trottoirs und in Parks. Zum Beispiel sind beim Zolliparkplatz einige Parkplätze abgesperrt, bis das tote Holz weg und die Gefahr gebannt ist. Solche toten Bäume könnte man «unmöglich stehen lassen», so wie dies tief im Wald möglich sei, sagte Marco Hug, Baumsachverständiger der Stadtgärtnerei Basel.

(Bild: Keystone)
Sommer-Woche angesagt

Nach dem nassen Wochenende sagen die Meteorologen für diese Woche Sommer-Wetter voraus – zumindest bis Donnerstag. Und die Temperaturen steigen von Tag zu Tag.

Frau auf Campingplatz von Baum erschlagen

Ein schweres Unwetter im Osten Frankreichs hat am Samstag ein Menschenleben gefordert. Eine deutsche Urlauberin wurde am Samstag auf einem Campingplatz der französischen Stadt Taninges während eines Sturms von einem Baum erschlagen.

Die 51-Jährige sei in ihrem Wohnwagen gewesen, als der Baum auf das Gefährt krachte, berichtete der Radiosender France Bleu auf seiner Webseite. Taninges liegt wenige Kilometer südlich des Genfer Sees.

Unwetter fordert Todesopfer

Ein Unwetter mit Sturm und Starkregen sowie vereinzelt Hagel ist am Samstag über Teile der Schweiz gefegt. In Genf kam eine Touristin bei einem Bootsunfall ums Leben. In Freiburg rückte die Feuerwehr 40 Mal aus. Zwei Festivals wurden vorsorglich evakuiert.

Der Sturm fegte vom Genfersee durchs Mittelland, über die Zentral- und Ostschweiz bis zum Bodensee, teilweise mit mehr als 110 Kilometern pro Stunde, wie Meteoschweiz mitteilte. Die Regenmengen lagen weitherum bei 20 bis 35 Litern pro Quadratmeter, in Cossonay VD gingen innert zwei Stunden rund 50 Liter nieder.

Auf dem Genfersee vor Vésenaz GE sank laut Angaben der Polizei wegen des Sturms am späten Nachmittag ein Ausflugsboot. Eine Touristin starb. Ein Mann rettete sich mit einem Sprung ins Wasser und schwamm zum nahen Hafen, wo er auf einem anderen Boot ein Notsignal zünden konnte, wie ein Polizeisprecher auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte.

In Spiez im Berner Oberland hagelte es am frühen Abend grössere Körner, und das Gelände des Musikfestivals Greenfield in Interlaken wurde vorsorglich evakuiert, zwei Konzerte wurden abgesagt.

In Frauenfeld TG wurde das Gelände des Stadtfestes wegen des Sturms ebenfalls vorsorglich geräumt. Dieser beschädigte die Infrastruktur, wie die Veranstalter des Mitsommerfestes mitteilten. Mehrere Bäume ausserhalb des Festgeländes stürzten um. Verletzt wurde niemand. Das Festival soll am Sonntag weitergehen.

Gefahrenstufe 3 für die Region Basel

Hagel, Sturmböen, Starkregen und hohe Blitzaktivität: Der meteorologische Dienst des Bundes warnt vor heftigen Gewittern in der Schweiz. So wird auch für die Region Basel die Gefahrenstufe 3 (von 4) ausgerufen.

Die heftigsten Ereignisse sollen sich in der Region zwischen 18 und 22 Uhr zutragen. Der Wetterdienst empfiehlt Topfpflanzen, Sonnenschirme, Sonnenstoren, leichtes Mobiliar etc. nicht unbefestigt und/oder ungeschützt im Freien stehen lassen und das Auto (wenn möglich) in einer Garage vor möglichen Hagelschäden unterzubringen.

Nächste Gewitterfront im Anmarsch

In der Nacht zum Samstag ist es bedeckt mit einzelnen Aufhellungen. Zu Tagesbeginn zieht das Wetter weiter zu und es bleibt bedeckt, berichtet meteoblue.ch. Am Nachmittag sind lokale Gewitter mit Schauern möglich.

Wie MeteoNews mitteilt, können sich über Frankreich heute Nachmittag wegen der warmen und angefeuchteten Luftmasse, kräftige Gewitter entwickeln. Am Abend ziehen die Gewitter dann quer über die  Schweiz bis zum Bodensee und später in der Nacht nach Deutschland.

Rheinpegel sinkt - Bodenseepegel steigt

Dank des schönen Wetters entspannt sich die Hochwassersituation am Rhein, die Abflussmenge ist gesunken. Wegen der Schneeschmelze wird der Wasserstand des Bodensees in den kommenden Tagen um bis zu 15 Zentimeter steigen.

Das Rheinvorland von der Brücke zwischen Mäder (Bezirk Feldkirch) und Kriessern (CH) flussabwärts blieb am Donnerstag gesperrt. Am Freitag werde die Situation neu beurteilt, sagte ein Sprecher der Internationalen Rheinregulierung (IRR) auf Anfrage.

Noch viel Schnee in den Bergen

Man bleibe dennoch wachsam, denn obwohl die Niederschläge im Einzugsgebiet des Rheins in Graubünden abgeklungen seien, gebe es aufgrund der Schneeschmelze weiter einen hohen Abfluss. Es liege noch viel Schnee in den Bergen, zudem seien steigende Temperaturen in den kommenden Tagen prognostiziert.

Alpenrhein: Gemeinden rüsten sich gegen Hochwasserwelle

Die Niederschläge haben den Pegel des Alpenrheins stark ansteigen lassen. Aus Sicherheitsgründen wurden bei Widnau SG und Lustenau A Fussgänger- und Radwege gesperrt. Das Rheinvorland ist teilweise überflutet.

(Bild: Youtube/VOL.AT – Vorarlberg Online)

Am gesamten Alpenrhein gilt seit Mittwochvormittag die Gefahrenstufe drei. Die neuesten Abflussprognosen zeigten nun eine neue, zweite Hochwasserwelle an, teilte die Internationale Rheinregulierung am Mittwochnachmittag mit.

Im Fussacher Durchstich habe sich flussabwärts der Brücke Höchst-Lustenau auf 50 Metern «ein Bruch der rechten Mittelgerinnewuhre ereignet». Dadurch sei die Hochwassersicherheit aber nicht beeinträchtigt.

Schneeschmelze wirkt sich aus

Das Rheinvorland wurde abwärts der Brücke Mäder-Kriessern und oberer Rheinspitz gesperrt. Die Pächter seien über die Situation informiert worden. (sda)

(Bild: Youtube/VOL.AT – Vorarlberg Online)

Die Niederschläge sollten zwar im gesamten Einzugsgebiet aufhören, Die Nullgradgrenze liege aber bei über 3000 Metern über Meer. Damit werde weiterhin «ein grosser Schneeschmelzanteil abflussrelevant».

In Österreich sind die Feuerwehren entlang des Fussacher Durchstichs auf einen möglichen Einsatz zur Beobachtung des Damms in den Abendstunden flussabwärts von der Brücke Höchst-Lustenau vorbereitet.

Zwei Personen aus PKW gerettet

Starker Regen hat in der Nacht auf Mittwoch Teile des Kantons Graubünden erfasst. In Splügen mussten zwei Personen aus einem Fahrzeug gerettet werden, das in einen Bach geraten war. Diverse Strassen wurden gesperrt, darunter die Nationalstrasse A13.

(Bild: Kantonspolizei Graubünden)

Von Dienstagabend 22 Uhr bis Mittwochmorgen 9 Uhr gingen bei der Einsatzleitzentrale der Kantonspolizei Graubünden über 15 Meldungen zu Ereignissen mit Starkniederschlägen ein. In diversen Teilen des Kantons standen Feuerwehren, das Tiefbauamt und weitere Organisationen im Einsatz.

Besonders betroffen waren laut Polizeiangaben die Regionen Mesolcina und Rheinwald. In Splügen wurde beim oberen Bergbahnparkplatzes ein Auto vom ansteigenden «Hüscherabach» erfasst und in den Bach gerissen.

Mit einem Kranfahrzeug konnten die beiden Insassen unverletzt, jedoch unterkühlt aus dem Fahrzeug geborgen werden. In Cama wurden zwei Familien und in Medels Bewohner eines Hauses sowie deren Tiere aus dem Stall vorsorglich evakuiert

Mehrere Strassen gesperrt

Die Autostrasse A13 sowie die italienische Strasse H13 wurden bei Medels und bei Cabbiolo von Murgängen erfasst oder von den Wassermassen bedroht. Sowohl die A13 zwischen Thusis und Lostallo als auch H13 und der Splügenpass mussten gesperrt werden. Geschlossen werden musste ausserdem der San Bernardinotunnel.

Die A13 wird am Donnerstag morgen um 9 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben, wie es bei der Kantonspolizei Graubünden auf Anfrage hiess. Der Splügenpass bleibt sicher bis Montag geschlossen.

Auf dem übrigen Bündner Kantonsgebiet kam es zu Verkehrsbehinderungen oder Umleitungen. Die Einsatzkräfte nahmen die Aufräum- und Sicherungsarbeiten am Mittwochmorgen mit Hochdruck auf.

Die Matterhorn Gotthard Bahn meldete am Mittwochmittag, dass der Betrieb am Autoverlad Furka, zwischen Oberwald VS und Realp UR, eingestellt worden sei. Der Grund sei ein Erdrutsch auf der Strasse zwischen Realp und Hospental. Ab 18:35 Uhr verkehrten die Züge wieder gemäss Fahrplan.

Regenmengen eines ganzen Monat

Der Wetterdienst Meteonews schrieb am Mittwoch von «teils unwetterartigen Regenmengen» in der Schweiz. Die seit Sonntag gemessenen Mengen hätten teilweise die durchschnittlichen Regenmengen, welche über den ganze Monat Juni verteilt fielen, überstiegen. Für neue Niederschlagsrekorde habe es aber nicht gereicht.

In einer stark ausgeprägten südlichen Höhenströmung wurden seit Sonntag sehr feuchte und labile Luftmassen in den Alpenraum geführt, die kräftige und gewittrig durchsetzte Niederschläge auslösten. Starker Regen prasselte laut Meteonews nieder in der Region Bern, in der Zentralschweiz und in der Ostschweiz. Die Niederschlagsmengen hätten sich auf 30 bis 60 Millimeter summiert.

In der Romandie, entlang des Juras, im Chablais, im Obergoms, im Gotthardgebiet sowie in Teilen der Surselva kamen verbreitet 60 bis 90 Millimeter, stellenweise auch über 100 Millimeter Regen zusammen. Am meisten Niederschlag fiel gemäss Meteonews zwischen der Simplonsüdseite und dem Sopraceneri mit 150 bis knapp 200 Millimetern.

Besser wird das Wetter gemäss den Wetterdiensten am Donnerstag und Freitag, wenn ein Zwischenhoch die Lage bestimmt. Unbeständig soll es dann wieder am Wochenende werden. (sda)

Hinterrhein erreicht Rekordmarke in Fürstenau

Bei der Messstadion Fürstenau knackte der Hinterrhein die Marke der Gefahrenstufe 4 von 5.

#Aktuell 773 m3/s Abfluss beim #Hinterrhein – neuer #Rekord! (Messreihe seit 1974) Bisher lag der höchste gemessene Wert bei 713 m3/s am 27.09.1981. #Rhein #Hochwassergefahr Quelle: BAFU ^ng pic.twitter.com/sbtGCv4QG6

— SRF Meteo (@srfmeteo) 12. Juni 2019

Rhein trat bei St. Margrethen über die Ufer

Bahnstrecke unterbrochen

Die Niederschläge beeinträchtigen auch den Schienenverkehr. Wegen eines Erdrutsches ist die Strecke zwischen Erstfeld und Göschenen unterbrochen. Die Fernverkehrszüge zwischen Erstfeld und Bellinzona fallen auf dem betroffenen Abschnitt aus und werden durch Busse ersetzt. Die Störung dürfte laut den SBB um 12 Uhr behoben sein.

Rhein erreicht Hochwassermarke 1

Die Schweizerischen Rheinhäfen melden am Dienstagmorgen, dass die Hochwassermarke I am Pegel Basel-Rheinhalle überschritten wurde. Der Aktuelle Pegelstand beträge 719 cm.

Unwetter der Stufe Rot

Besonders betroffen waren laut den Unwetterkarten einige Regionen in der Romandie, die Zentralschweiz und der Kanton Graubünden. So erhöhte Meteosuisse in der Nacht auf Dienstag etwa für Gamsen VS die Unwetterwarnstufe auf Orange. Für die Region Chur wurde sogar ein Unwetter der Stufe Rot registriert. Die Meteocentrale schrieb, es bestünde die Gefahr von Hagel, Starkregen und Sturmböen. Die Blitzaktivität sei zudem hoch. Das Zentrum des Gewitters habe im Bereich Innerferrea GR gelegen.

Gotthard wegen Hochwasser gesperrt

Wie TCS Verkehr in der Nacht zudem auf Twitter mitteilte, wurde die A2 am Gotthard zwischen der Verzweigung Altdorf und Amsteg in beiden Richtungen für den Durchgangsverkehr aufgrund von Hochwasser gesperrt. Laut TCS Verkehr gibt es auch im Tessin viel Geröll auf einigen Strassen.

Kritische Pegelstände

Wegen der anhaltenden Niederschläge führt die Reuss im Kanton Uri viel Wasser. Die Pegel überschritten einen Grenzwert, weshalb laut der zuständigen Kantonspolizei in der Nacht auf Dienstag diverse Interventionsmassnahmen eingeleitet werden mussten. Am Sonntagabend ging ausserdem bereits ein Murgang auf die Strasse zwischen Wassen und Meien nieder. Es kam dabei zwar niemand zu Schaden, wie ein Sprecher der Kantonspolizei auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA am Montagabend sagte. Die Strasse musste dennoch für den Verkehr geschlossen werden.

PKW durch Schlammlawine beschädigt

Obendrein wurde laut der Kantonspolizei Uri die Strasse Gurtnellen UR – Intschi UR wegen Elementarereignissen gesperrt. Im Bereich Gurtnellen, Steintal, ging eine Schlammlawine nieder und habe einen Personenwagen beschädigt. In der Folge mussten laut den Behörden neun Personen aus dem Gefahrenbereich evakuiert werden. Verletzt wurde beim Niedergang aber niemand.

Gegen 5 Uhr habe sich die Lage normalisiert und die A2 wurde für sämtlichen Verkehr wieder geöffnet, hiess es weiter im Communiqué der Kantonspolizei Uri am Dienstagmorgen.

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