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Schweiz

Verletzte nach Titlisbahn-Unglück ausser Lebensgefahr

Ein Tag nach dem verheerenden Unfall an der Titlisbahn sind die drei Verletzten ausser Lebensgefahr. Die Revisionsarbeiten wurden wieder aufgenommen.

Nach dem tödlichen Unfall bei der Seilbahn-Revision am Titlis vom Mittwoch hat das Bergbahnunternehmen die Revisionsarbeiten wieder aufgenommen. Den drei Verletzten, die in ausserkantonale Spitäler geflogen wurden, geht es besser als ursprünglich angenommen.

«Sie befinden sich ausser Lebensgefahr», sagte Norbert Patt, Geschäftsführer der Titlis Bahnen, am Donnertag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Glücklicherweise seien sie nicht so schlimm verletzt, wie man anfänglich angenommen habe.

Arbeiter wollen wieder anpacken

Die Revisionsarbeiten wurden am Donnerstag wieder aufgenommen. Mit anderen Teams, wie Patt sagte. Einige wenige Arbeiter, die beim Unfall gestern dabei waren, wünschten es explizit, bereits wieder anpacken zu können.

Läuft alles nach Plan, so soll die vom Unfall betroffene Achter-Gondelbahn Engelberg-Trübsee («Titlis-Express») am Samstag wieder regulär laufen. Am Freitag stehe noch die Prüfung des Seils an, sagte Patt.

Am Mittwochmorgen hatte sich bei ordentlichen, geplanten Revisionsarbeiten an der Seilbahn von Engelberg OW nach Trübsee im Seilspleissbereich aus ungeklärten Gründen das Förderseil gelöst und schnellte ruckartig nach oben. Von diesem sowie dem Abspannseil wurden mehrere Arbeiter getroffen, einer von ihnen starb.

Zwei Arbeiter wurden schwer und einer mittelschwer verletzt. Sie wurden in ausserkantonale Spitäler geflogen. Drei Personen wurden leicht verletzt und konnten vor Ort behandelt werden.

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