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Schweiz

Berner Reitschule bald videoüberwacht?

Die Berner Stadtregierung kann sich vorstellen, Teile des Reitschul-Areals mit Videokameras zu überwachen. Sie will eine entsprechende SVP-Forderung prüfen.

Videokameras könnten im Kampf gegen den Drogenhandel und die Gewalt auf der Schützenmatte hilfreich sein, schreibt die rot-grün dominierte Stadtregierung. Sie ist bereit, den Vorstoss der SVP als Postulat entgegenzunehmen.

Die Reitschule und die Schützenmatte sind regelmässig Schauplatz von Krawallen, zuletzt in der Nacht auf den 19. Mai. Vermummte Randalierer hatten Strassenbarrikaden errichtet und angezündet, zehn Polizisten wurden verletzt.

Bodycams

Bei der Aufarbeitung solcher Ausschreitungen könnten Videobilder ebenfalls eine Rolle spielen, schreibt der Gemeinderat. So liesse sich dokumentieren, wer sich wie verhalten habe. Videobilder müssten also im Interesse all jener sein, die sich im Rahmen des Gesetzes bewegten.

Auch ein allfälliges Fehlverhalten von Polizisten könnte besser untersucht werden. Die Video-Überwachung liesse sich unabhängig von den kantonalen Bestrebungen für den Einsatz von Bodycams umsetzen.

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