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Der Telebasel Mash Beitrag.

Basel

«Das ist ja wie Ballett im Wasser»

Mash hat wieder einmal eine extravagante Sportart getestet. Dieses Mal stand Artistic Swimming – auch bekannt als Synchronschwimmen – auf dem Trainingsplan.

Synchronschwimmen heisst seit 2017 Artistic Swimming. Entschieden haben das die Chef-Trainer der führenden Nationen an einer Konferenz der Fédération Internationale de Natation (FINA).

Der neue Name Artistic Swimming soll dem Sport zu neuer Popularität verhelfen. Doch wie man das nur mit einem neuen Namen bewältigen will, schien Mash fragwürdig, weswegen die Mash-Reporter sich dazu entschieden haben, Artistic Swimming selbst auszuprobieren.

Taktgefühl und Beweglichkeit

Auch wenn Artistic Swimming immer so leicht und elegant aussieht, benötigt der Sport viel hartes Training. Und Taktgefühl, da man sich synchron zur Musik und mit den anderen Mitschwimmern bewegen muss. Man hört die Musik auch unter Wasser. Dies ermöglicht, auch wenn man mit dem Kopf mehrere Sekunden unter Wasser ist, der Choreografie zu folgen. Dazu spielt Beweglichkeit eine grosse Rolle, denn beim Artistic Swimming ist ein Spagat unter Wasser nicht ungewöhnlich.

Die nächste Schwimmweltmeisterschaft, bei der es auch die Disziplin Artistic Swimming gibt, findet 2021 im japanischen Fukuoka statt. Männer können an der WM nur in der Kategorie Mixed teilnehmen. An den Olympischen Spielen sind sogar nur Frauen in der Disziplin Artistic Swimming zugelassen.

Zurzeit befindet sich der Club, bei dem Mash mittrainieren durfte, in einer kleinen Krise. Der Schwimmverein beider Basel hat bei den Synchronschwimmerinnen nur noch junge Mädchen zwischen acht und zwölf Jahren, welche die Gruppe Jugend 3 bildet, und nur zwei Schwimmerinnen zwischen 13 und 15 Jahren.

15 Stunden Training wöchentlich

Die Chef-Trainerin erklärte, dass sich das Kaderteam aus zeitlichen Gründen aufgelöst habe und sich Artistic Swimming nur als Leistungssport lohne. Deswegen müssen die jungen Mädchen in jedem Training alles geben. Sie trainieren ganze zwölf bis 15 Stunden wöchentlich.

Für Mash Reporter-Ismael ist klar: «Das ist ja wie Ballett, nur hundertmal schwieriger und im Wasser». Er verneigt sich vor den jungen Damen. Das harte Training hat sich zumindest gelohnt, um den Mash-Reporter reichlich ins Schwitzen zu bringen – trotz Wassersportart.

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