Schwingen ist eine moderne Sportart, die ihre urchige Herkunft bewahren konnte. (Bild: Keystone)

Basel

Vom Hirtenspiel zum Spitzensport

Schwingen ist in der Schweiz Tradition. Doch woher kommt der Nationalsport? Oder wie man so schön sagt: Wer hat's erfunden?

Gleich vorab: Nein, die Wurzeln des Schwingens sind nicht eindeutig zu datieren. Die allererste Darstellung eines Schwinger-Griffs stammt aus dem 13. Jahrhundert. Das Bildnis ist in der Kathedrale von Lausanne zu finden.

Vom Land in die Stadt

In der Zentralschweiz gehörte der «Hosenlupf» zum festen Bestandteil der Festkultur. An unzähligen Alp- und Wirtshausfesten wurde damals um ein Stück Hosentuch, ein Schaf oder andere Naturalien geschwungen. Doch seit jeher gilt im Schwingen: Der Ruhm des Sieges zählt dabei weit mehr als der Preis.

Erst im 19. Jahrhundert brachten ambitionierte Sportlehrer das Schwingen in die Städte. So entstand aus dem ursprünglichen Spiel der Hirten und Bauern ein Nationalsport. Die Popularität der Schwingfeste steigt bis heute immer weiter. Kurz gesagt: Schwingen ist eine moderne Sportart, die ihre urchige Herkunft bewahren konnte. Sie gilt als typisch schweizerisch.

Wollen Sie mehr über das Schwingen erfahren? Dann können Sie die Entstehung des Schwingens im Anhang runterladen. 

Am Samstag, 1. Juni 2019, zeigt Telebasel ab 19:15 Uhr in einer Spezialsendung die Highlights des 100. Sandgruben-Schwingens.

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Zum Herunterladen:
Entstehung des Schwingens (esv.ch)

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