(Symbolbild: Keystone)

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Zollbeamte erwischen Mann bei Bargeldschmuggel

Bei der Kontrolle des Fahrzeugs eines polnischen Reisenden beim Zollamt Weil am Rhein-Autobahn entdeckten die Beamten mehrere 50-Euro-Scheine in Bündeln.

Ein polnischer Reisende wollte über das Zollamt Weil am Rhein von der Schweiz nach Deutschland einreisen. Bei einer Kontrolle des Fahrzeuges entdeckten die Beamten in einer Aktentasche mehrere 50-Euro-Scheine in Bündeln. Zuvor hatte der Mann die Frage nach mitgebrachter Ware verneint, schreibt das Hauptzollamt Lörrach in einer Mitteilung.

Die Zählung des Geldes ergab zunächst einen Betrag von 20’000 Euro, wobei ein Geldschein offensichtlich gefälscht war.  Es handle sich um Firmengeld aus einem Verkaufsgeschäft, das er in  Italien abgewickelt habe, so der Mann.

Da die Ein- und Ausfuhr von Bargeld ab 10’000 Euro aus einem Drittland an der Zollstelle  unaufgefordert anzumelden ist, wurde gegen den Mann ein  Bussgeldverfahren eingeleitet. Hinsichtlich des gefälschten  Geldscheins wurde der Fall an das zuständige Polizeipräsidium  Freiburg abgegeben. Kurioserweise minderte sich so der
eingeschmuggelte Geldbetrag auf 19’950 Euro. Es steht zu vermuten,  dass der Mann selbst nicht bemerkt hatte, dass ihm ein falscher Fünfziger untergeschoben worden war.

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