Die Finnen bejubeln den 5:4-Sieg nach Verlängerung gegen Schweden und den Halbfinal-Einzug. Rechts freut sich Harri Pesonen (Nr. 82) von den SCL Tigers. (Keystone)

International

Auch Finnland in extremis weiter

Nicht nur bei Kanada - Schweiz setzt sich in den WM-Viertelfinals der Favorit durch. Auch Russland, Tschechien und Finnland kommen weiter.

Finnland ging nach nur 60 Sekunden durch Niko Mikkoka in Führung und holte später auch dank zwei Assists von Harri Pesonen (SCL Tigers) einen 1:3-Rückstand und einen 3:4-Rückstand auf. Am Ende erlebten die Schweden mit dem künftigen ZSC-Coach Rikard Grönborg ein ähnliches Drama wie die Schweiz. 89 Sekunden vor Schluss der regulären Spielzeit glich Markko Anttila mit sechs gegen fünf Feldspieler für Finnland zum 4:4 aus. Und nach 97 Sekunden der Verlängerung schoss Sakari Manninen die Finnen zum Sieg.

Damit kommt es in den Halbfinals vom Samstag zu den Begegnungen Russland gegen Finnland und Kanada gegen Tschechien. Hätte die Schweiz nicht in extremis noch verloren, wäre sie auf Russland getroffen.

Die russische Sbornaja feierte gegen die USA mit 4:3 den achten Sieg im achten Turnierspiel. Nikita Gussew und Michail Sergatschjow erzielten beide ein Tor und zwei Assists. Russland greift in Bratislava nach der fünften WM-Medaille in den letzten sechs Jahren, aber auch nach dem ersten Titelgewinn seit der WM 2014 in Minsk.

Alle Viertelfinals verliefen spannend. Auch Tschechien mühte sich bis in den Schlussabschnitt mit Aussenseiter Deutschland herum. Jakob Voracek, Dominik Kubalik, der Topskorer dieser National-League-Saison, und Ondrej Palat gelangen im dritten Drittel innerhalb von neun Minuten die Tore vom 1:1 zum 4:1.

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