Es ist und bleibt der Zankapfel der Region Basel: Das Ozeanium. (Bildmontage: Telebasel/Keystone)

Baselland

Ozeanium bleibt der Zankapfel der Region

Kaum hat Basel das Ozeanium abgelehnt, geht die Debatte schon weiter. Soll das Grossaquarium in Binningen gebaut werden? Die Meinungen sind tief gespalten.

Die Idee verbreitete sich in den beiden Basel wie ein Lauffeuer. Das Nein der Basler Stimmbevölkerung zum Bau des Ozeaniums an der Heuwaage war noch keinen Tag alt, da schlugen Politiker aus dem benachbarten Baselbiet bereits vor, das Grossaquarium in ihrem Kanton zu bauen:

Die Schutzmatten in Binningen seien doch der ideale Ort für das Grossaquarium, da der Zolli dort Parzellen besitze. Dies berichtete die «Basler Zeitung» am Dienstag. Der Binninger Gemeindepräsident Mike Keller zeigte sich für Diskussionen und Ideen bereits offen.

«Wenn die Basler nicht wollen …»

Die Meinungen in der regionalen Bevölkerung zur Fortführung der Ozeanium-Debatte gehen aber weit auseinander. Die einen finden es gut, dass die Debatte weiter geführt wird und man nach Möglichkeiten sucht, wie die Region doch in das Vergnügen eines Grossaquariums kommt. «Ich bin dafür, nicht aufgeben», gibt sich eine Userin aus der Facebook-Community von Telebasel kämpferisch. Viele User zeigen sich angetan ob der Idee, dass das Baselbiet sich dem Grossprojekt annehmen könnte:

«Demokratie sollte anders laufen!»

In denselben Kommentarspalten finden sich aber auch zahlreiche Gegenstimmen. Viele Leser können die Diskussion um das Ozeanium schlichtweg nicht mehr ertragen.

Immer wieder tauchen in der Debatte im Sozialen Netzwerk auch Statements auf, die über die reine Aquariums-Debatte hinaus gehen. Manche Personen fühlen sich getäuscht und sehen die Demokratie übergangen:

Am Ende bleibt … der Humor

Auch nach dem vermeintlichen Ende der monatelangen Streitgespräche und politischen Kraftakte bleibt das Ozeanium also ein emotionaler Zankapfel. Da bleibt einem am Ende fast nichts mehr anderes übrig, als das ganze Thema mit Humor zu nehmen.

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