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Baselland

Büsi Miggeli stirbt nach Farbattacke

Erneut ein Fall von Katzenquälerei in der Region: Büsi Miggeli wurde am Samstag komplett mit wasserunlöslicher Farbe besprayt. Nun ist die Katze verstorben.

Die Besitzerin von Miggeli veröffentlichte am Dienstagnachmittag, 21. Mai, Bilder ihrer misshandelten Katze auf Facebook. Am Samstagabend sei die Katze «in erbärmlichem Zustand nach Hause gekommen», schreibt Sina Kunz-Hermann. Ihr 13-jähriges Büsi sei am ganzen Körper mit gelber wasserunlöslicher Farbe besprüht worden – das Gesicht am stärksten betroffen. Die Katzen-Mama ist überzeugt: Der Angriff auf Miggeli sei «zu 100% mutwillig» geschehen.

Bereits zu diesem Zeitpunkt befürchtete die Biel-Benkerin, dass Miggeli die Farb-Attacke nicht überleben werde: «Sie befindet sich in sehr kritischem Zustand».

«Mein Herz ist gebrochen»

Am Dienstagabend dann die traurige Gewissheit: Miggeli ist um 18 Uhr verstorben, teilt Kunz auf Facebook mit. Die Spray-Attacke sei zu viel für «ihren bereits angeschlagenen Körper und für ihre Seele» gewesen. «Sie ist zuhause von alleine ganz ruhig, friedlich und ohne Schmerzen eingeschlafen.» Ein kleiner Trost für Kunz: «Miggeli hat nicht leiden müssen, als sie gestorben ist.» Das Büsi sei von einer Homöopathin, welche Sterbehilfe leistet, begleitet worden.

«Mein Herz ist gebrochen», schreibt Kunz über den Tod ihres geliebten Tieres. Sie hoffe nun, dass die Täterschaft ausfindig gemacht und zur Rechenschaft gezogen werden könne. Darum hat Kunz Anzeige gegen Unbekannt erstatt. Gegenüber «20 Minuten» bestätigt ein Sprecher der Baselbieter Polizei den Vorfall.

Grosse Anteilnahme

Die Anteilnahme auf Facebook ist riesig. Sina Kunz’ Post wurde bisher knapp 7’000 mal kommentiert und über 12’000 mal geteilt. Beileidsbekundung nach Beileidsbekundung ist zu lesen. «Mein Beileid 😪 unfassbar, was es für grausame Menschen auf dieser Welt gibt 😔», meint eine Userin und «Mein Beileid😿Die kleine Fellnase. RUHE IN FRIEDEN 😭😭😭», eine andere. Die User hoffen, dass die Täter geschnappt und zur Rechenschaft gezogen werden.

Kunz ist «überwältigt ob der immensen Reaktionen und persönlichen Nachrichten auf meinen Aufruf hin», schreibt sie auf Facebook. «Ich danke allen von ganzem Herzen».

Auch in Reinach wurden Katzen gequält

Miggeli ist kein Einzelfall. Bereits letzte Woche wurden zwei Fälle von Katzenquälerei in Reinach bekannt. Häxli und Gringo wurden unter anderem die Schnurrhaare abgeschnitten und Schnittverletzungen zugefügt.

Katzedame Häxli und ihre Verletzungen:

1 Kommentar

  1. Zuerst…. Ich schreibe hier Versteckt, weil ich weiss es will niemand höhren. Aber es muss auch mal gesagt werden, dass all die Katzen die den ganzen Tag draussen sind und nur kurz zum fressen nach Hause kommen, den ganzen Tag irgendwo in fremde Gärten kacken und man dann auf die Suche nach dem Stinkhaufen gehen kann. Und Nein erzählt mir nicht, meine Katze benutzt nur das Katzenklo. Auch liegen immer wieder tote Singvögel auf dem Weg. Versteht mich richtig, kein Tier soll gequält werden. Es geht aber auch nicht dass immer mehr Katzen unsere privaten Sitzplätze zukacken.
    Meine Meinung…. Hoffe sie hatt ein Hauch einer Chance gepostet zu werden.Report

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