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Der Beitrag in den Telebasel News vom 21. Mai 2019

Baselland

«Für mich ginge ein Kindheitstraum in Erfüllung»

Das Ozeanium wurde am Sonntag in Basel abgelehnt. Nun könnte eine zweite Chance dafür geben – in Binningen auf den Schutzmatten des Basler Zollis.

Am Sonntag wurde in Basel-Stadt das Ozeanium abgelehnt. Baselbieter Politiker wie Elisabeth Schneider-Schneiter und Marc Schinzel sind der Meinung, dass nun das Baselbiet den Bau des Riesen-Aquariums übernehmen soll.

Sie meinen, dass man das Ozeanium auf dem Land bei den Schutzmatten in Binningen bauen könnte, da der Zoo Basel dort Parzellen besitze. Doch diese Initiative müsse vom Zolli aus gehen. Das schreibt die «Basler Zeitung» am Dienstag.

Binningen wäre einverstanden

Das Vorhaben sei gar nicht so absurd, denn der Zoo Basel hat bereits Vorrichtungen für Tiere in Quarantäne auf den Schutzmatten eingerichtet. Das Stück Land wurde dem Zolli von der Stadt Basel abgegeben. Aber es liegt offiziell im Binninger Gemeindebann, das heisst: Binningen ist für das Grundstück verantwortlich.

Der Binninger Gemeindepräsident Mike Keller wäre für Diskussionen und Ideen offen. Der Zolli habe bereits Ideen für dieses Stück Land vorgeschlagen, sich aber noch nicht festgelegt. Der Standort sei allerdings nicht gut zugänglich für Autofahrer, aber da würde sich sicher etwas finden lassen, meint Mike Keller gegenüber der «BaZ».

Ein eventuell neuer Ort für das Ozeanium liegt in den Schutzmatten in Binningen:

(Bild: Google Maps)

Zukunft des Ozeaniums unklar

Wie der Zoo Basel zu den Ideen der Politiker steht, sei laut der Zeitung unbekannt. Mike Keller findet es jedoch bedauerlich, dass das Ozeanium abgelehnt wurde. Dass es in Binningen auch Diskussionen von Tierschützern zur Haltung der Meerestiere geben werde, sei zu erwarten. Doch das grössere Problem sei die Finanzierung, und momentan sei die Schutzmatte durch andere Tiere belegt.

Ob das Projekt in Binningen umgesetzt werde, ist unklar. Der Zolli müsse zuerst den Entscheid der Basler Stimmbevölkerung analysieren.

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