Demonstration gegen das geplante Atomkraftwerk in Kaiseraugst im Jahr 1985. (Keystone)

Basel

118’000 Franken für Anti-AKW-Dokumentationsstelle

Die Dokumentationsstelle Atomfreie Schweiz erhält 118'000 Franken aus dem Basler Swisslos-Fonds. Das privat aufgebaute Archiv soll so erschlossen werden.

Die Dokumentationsstelle Atomfreie Schweiz archiviert Dokumente der Anti-AKW Bewegung der Schweiz. 1975 wurde sie von zwei ehemaligen Aktivisten im Kampf gegen das AKW Kaiseraugst bei Basel, Aernschd Born und Roland Meyer, ins Leben gerufen.

Nun hat die Basler Regierung beschlossen, für die Erschliessung und Vermittlung des Archivs einen einmaligen Betrag von 118’000 Franken aus dem Swisslos-Fonds zu bewilligen. Um die Dokumente für die Öffentlichkeit zugänglich zu halten, sollen sie dem Staatsarchiv Basel übergeben werden, heisst es in der Mitteilung des Regierungsrats.

Damit vollzieht die Basler Regierung eine Kehrtwende. Noch im Januar 2018 hatte sie sich in einem Schreiben auf einen politischen Vorstoss aus dem Grossen Rat gegen eine Unterstützung der Dokumentationsstelle ausgesprochen. Das Parlament entschied sich aber im März 2018 dafür, den Vorstoss nicht abzuschreiben.

Der Trägerverein der Dokumentationsstelle hat auch bereits Gelder aus Baselland erhalten. Im Februar 2018 bewilligte die Baselbieter Regierung einen Beitrag von 10’000 Franken aus ihrem Swisslos-Fonds.

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