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Der Telebasel News-Beitrag vom 19. Mai 2019.

Basel

Ja zum Museumsneubau im St. Johann

Am Sonntag wurde der Museumsneubau des Staatsarchivs und des Naturhistorischen Museums angenommen. Eine klare Mehrheit von 60,33 Prozent sagte «ja».

Die Basler Regierungsrätin Elisabeth Ackermann jubelte vor Freude. Eine deutliche Mehrheit von 59,75 Prozent der brieflich abgegebenen Ja-Stimmen befürworteten den 214-Millionen-Franken-Kredit für den Neubau des Naturhistorischen Museums und des Staatsarchivs. Mit insgesamt 60,33 Prozent wurde der Museumsneubau vom Volk deutlich angenommen.

«Ein Herz für die Museen»

Erleichtert und sehr erfreut über das gute Abstimmungsresultat zeigten sich die beiden Direktoren des Naturhistorischen Museums Basel, David Alder und Basil Thüring. «Basel hat gezeigt, dass es ein grosses Herz für seine Museen und speziell auch für das Naturhistorische Museum hat», sagte Alder.

Und Thüring freute sich, dass für die Entwicklung des Museums und das Staatsarchivs nun endlich Planungssicherheit herrsche. Denn das Naturhistorische Museum, sowie das Staatsarchiv benötigen dringend neue Räumlichkeiten.

214 Millionen für Museum und Staatsarchiv

Gegen den Museums– und Archivneubau mit einer Gesamtfläche von knapp 20’000 Quadratmetern hatte die SVP das Referendum ergriffen. Der Partei waren vor allem die Kosten von 214 Millionen Franken ein Dorn im Auge. Bemängelt wurde überdies, dass das heute im sanierungsbedürftigen Berri-Bau auf dem Münsterhügel untergebrachte Naturhistorische Museum ins Aussenquartier St. Johann umziehen muss.

Die Bauarbeiten sollen im kommenden Jahr in Angriff genommen werden. Die Eröffnung ist für 2024/25 terminiert.

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