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Marcel Koller vor dem Cupfinal. (Video: Telebasel)

Basel

Keine Experimente vor dem Cupfinal

Es ist das Spiel der Saison: Der Cupfinal am Sonntag. Doch in der Vorbereitung bleibt alles beim Alten – mit einer Ausnahme.

Anpfiff 14:00 Uhr. Eine ungewohnte Zeit. Nicht nur für die Fans, die nach Bern reisen, sondern auch für die Spieler.

Training statt Mittagsruhe

Denn 14:00 Uhr, das heisst für Marcel Kollers Equipe eigentlich Mittagsruhe. Nicht am Sonntag. «Ich hoffe nicht, dass wir schlafen, wenn’s losgeht», sagt ein lachender Koller im Vorfeld.

Deshalb hat das Trainerteam nach dem Spiel vom Mittwoch den Zeitplan angepasst. Anstatt schlafen hiess es die letzten Tage Training. Auch das heutige Abschlusstraining beginnt um 14:00 Uhr. Sonst bleibt alles beim Alten oder wie Koller sagt: «Wir wollen nicht alles auf den Kopf stellen.» Heisst: Gemeinsames Mittagessen, Fahrt nach Bern, Abschlusstraining, Besprechung im Hotel, Frühstück und Spiel.

Der Traum vom Balkon

Danach? Die grosse Feier auf dem Barfi. Das ist zumindest das logische Ziel, der Traum. «Wir wollen alles dafür tun, das zu erreichen», so Koller.

Doch ein leichtes wird das nicht. Das weiss der FCB-Trainer auch selbst. Denn mit den Thunern stellt sich dem FCB ein unangenehmer Gegner gegenüber. Aber die Berner Oberländer sind nicht nur unangenehm, sondern auch unerfahren. Es ist erst der zweite Cupfinal der Vereinsgeschichte, gar der erste seit 1955.

Thuner Helden

Dementsprechend gross ist die Motivation beim FC Thun. Die Thun-Spieler könnten sich als Helder verewigen, sagt Marcel Koller. Es wäre der grösste Vereinserfolg seit dem Erreichen der Champions League vor 14 Jahren.

Im Basler Pokalschrank würde die Trophäe wohl nicht im selben Stile auffallen wie in Thun. Doch es wäre ein Schritt in die richtige Richtung. Ein erstes Lebenszeichen unter der neuen Führung. Und vielleicht auch der erste Schritt zu grösseren Erfolgen.

Der Cupfinal auf Telebasel

Der Cupfinal ist das Highlight der diesjährigen FCB-Saison. Wie Telebasel über das rotblaue Spektakel am Sonntag berichtet, erfahren Sie hier.

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