Featured Video Play Icon
Der Telebasel News Beitrag vom 17. Mai 2019.

Basel

Gringo kämpft um sein Leben

Zwei verletzte Katzen innerhalb weniger Tage. In Reinach mutmasst man über einen Tierquäler, der dort sein Unwesen treibt. Gringo soll sein neustes Opfer sein.

Der einjährige Kater Gringo hohes Fieber. Er reagiert kaum. Seine Blutwerte sind schlecht. Am Sonntag ist die Katze aus Reinach schwer verletzt in die Tierklinik Münchenstein eingeliefert worden. «Was ganz genau passiert ist, weiss man nicht», sagt die behandelnde Tierärztin Lena von Spiessen. «Er hatte eine Verletzung am Kopf, eine Schwellung am Nasenrücken. Blut im Gehörgang und einen abgebrochenen Oberkiefereckzahn.»

«Es war ein Tierquäler»

Auch wenn man in der Tierklinik nicht sicher sagen kann, was die Ursache für die Verletzungen sind: Für den Besitzer von Gringo, Corsin Cajacob ist aber klar: Sein Kater wurde von Menschen so zugerichtet. «Gringo hat abgeschnittene Barthaare, das kommt nicht von einem Auto. Und da die Nachbarskatze am Samstag zuvor auch gequält wurde, bin ich mir ziemlich sicher, dass menschliche Gewalt dahinter steckt.»

3’000 Franken Kosten

In der neuen Tierklinik in Münchenstein wird alles dafür getan, dass Gringo wieder auf die Beine kommt. Aber: Das kostet Geld. «Die Kosten für diese Versorgung des Patienten stationär und auch für die Frakturversorgung gehen in die tausende. Das ist für die Besitzer ein Problem», so von Spiessen. Über 3’000 Franken sind die Kosten bis jetzt.

Warnung an Reinacher

Corsin und seine Freundin Jeaninne haben darum im Internet einen Spendenaufruf gestartet. Dieser läuft sehr gut. Aber auch wenn die Kosten für Gringo fast gedeckt sind – noch ist nicht sicher, ob der Kater das Ganze überhaupt überlebt. Corsin Cajacob ruft jetzt alle Katzenhalter in Reinach dazu auf vermehrt die Augen offen zu halten, damit sich Gringos Schicksal nicht wiederholt.

1 Kommentar

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*