Das Wetter bleibt weiterhin eher feucht, aber es wird wärmer. (Symbolbild: Keystone)

Basel

Der Sommer lässt auf sich warten

Väterchen Frost fühlt sich wohl in Basel. Schnee, Regen und Kälte sind die stetigen Begleiter im Mai. Wird es besser? Oder bleibt das Wetter so unangenehm?

Der Mai 2019 war bisher kalt, nass und grau. Die Eisheiligen sind offiziell vorüber, aber dennoch bleiben die winterlichen Verhältnisse weiterhin bestehen.

Es wird wärmer

In den nächsten zwei Wochen sei voraussichtlich kein Sommer in Sicht und das Wetter bleibe weiter abwechslungsreich mit Schauern und maximal 19°. Am Freitag ziehe im Laufe des Tages zunehmend dichte Bewölkung bei maximalen Temperaturen von bis zu 19°C auf.

Samstag und Sonntag bleiben meist dicht bewölkt mit zahlreichen Schauern und Gewittern, die Temperaturen gingen leicht zurück. «Ab Freitag werden die Temperaturen um ein paar Grad höher sein als in den letzten Tagen, Nachtfrost dürfte vorerst kein Thema mehr sein», sagt Meteorologe Stefan Bohren von meteoblue.

Die neue Woche werde voraussichtlich regnerisch bei leicht zurückgehenden Temperaturen. Ab Mittwoch sei die Vorhersage noch ungewiss, tendenziell bleibe es feucht-frisch.

(Grafik: meteoblue)

Spezialwetter im Mai

Das kurze Intermezzo des Winters am ersten Mai-Wochenende war sicherlich besonders, aber durchaus nicht ungewöhnlich im Mai. Die aktuelle Wetterlage mit kühlen Temperaturen und Nachtfrost passe zum Frühlingswetter, das gut noch bis zum meteorologischen Sommerbeginn am 1. Juni andauern könne, sagt Stefan Bohren. Der längste Tag des Jahres ist ja auch erst am 21. Juni.

Der diesjährige Mai sei bisher beinahe 3°C kühler und etwa 40 Prozent trockener als im langjährigen Mittel. Dabei sei allerdings zu beachten, dass der Mai erst zur Hälfte vorbei sei, sich die Wetterlage bis zum Ende des Monats also noch häufig ändern könne und werde. So würde beispielsweise die nächste Woche voraussichtlich deutlich feuchter als der bisherige Mai.

(Grafik: meteoblue)

Und die Landwirtschaft?

Spätfrost und geringe Niederschläge können für die Landwirtschaft problematisch sein. Eine extreme Trockensituation, wie zum Beispiel im letzten Frühjahr, hätten wir jedoch nicht. Wie sich die nächsten Wochen entwickeln, werde sich noch zeigen, so Stefan Bohren.

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