Der 14. Juni soll in den beiden Basel zum «Tag der Gleichstellung» erklärt werden. (Bild: Keystone)

Basel

Gewerkschaften wollen Frauenstreik zum Feiertag machen

Der 14. Juni soll unter dem Namen «Tag der Gleichstellung» als kantonaler Feiertag in beiden Basel anerkannt werden. Das fordern zwei Gewerkschaften.

«Wir fordern die Regierungen der Kantone Basel-Stadt und Baselland auf, den 14. Juni zum kantonalen Feiertag «Tag der Gleichstellung» zu erklären», schreiben die Gewerkschaften Syna und Travail.Suisse Nordwestschweiz in einer gemeinsamen Medienmitteilung. Dazu ist nun eine Petition lanciert worden.

Bereits zum zweiten Mal treten Frauen in der Schweiz am 14. Juni in den Streik. Sie fordern mehr Gleichstellung – besonders im Arbeitsmarkt. Syna und Travail.Suisse Nordwestschweiz beteiligen sich in Basel mit verschieden Aktionen am Frauenstreik.

«Uns ist es wichtig, dass dieser Tag nicht mehr in Vergessenheit gerät und uns jedes Jahr zur Gleichstellung ermahnt. Der Feiertag soll uns anspornen, die Gleichstellung aller Geschlechter in unserer Gesellschaft endlich umzusetzen – in all ihren Facetten, mit allen Konsequenzen und dauerhaft.», unterstützt Sonja Burri, Co-Präsidentin Travail.Suisse Nordwestschweiz das Anliegen.

2 Kommentare

  1. Dann sollen Sie zuerst Gleichberechtigung machen bei der Scheidung.Wenn eine Frau gleich gut arbeiten kann wie ein Mann soll Sie auch genau so viel verdienen,aber ist ja logisch geht nur wieder ums …….Report

  2. PR-GAG von sehr angepassten christlichen Gewerkschaften. Streik bedeutet Kampf um Gerechtigkeit und nicht, wir feiern die Ungerechtigkeit. Eine solch blödsinnige Petition kann nur von Organisationen kommen, die irgendetwas vergessen haben in ihrer nicht unbedingt ruhmreichen Vergangenheit als sogenannte Streikbrecher. Diese Gewerkschaften haben in der gewerkschaftshistorischen Vergangenheit, sich als ziemlich arbeitgeberfreundliche Organisationen einen Namen gemacht und nicht als Revoluzzer.
    Der 14. Juni soll ein Arbeitstag bleiben und die Frauen sollen für die Ungleichheit streiken und kämpfen und zwar jedes Jahr bis diese Ungerechtigkeit ein Ende hat. Fehlt nur noch das der 14. Juni zum Maria Ungerechtigkeitstag mutiert und der Papst sein Segen dazu gibt.Report

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