(Foto: Key)

Baselland

Arbeitsplätze und Wohnraum für 2’500 Menschen

Das Entwicklungsgebiet Salina Raurica Ost in Pratteln sieht Wohnraum für 2'500 Menschen und ebenso viele Arbeitsplätze vor. Das ist das Ergebnis einer Studie.

Die Entwicklung der rund 600’000 Quadratmeter grossen Brache Salina Raurica zwischen dem Rhein und der Autobahn A2 in Pratteln beschäftigt die Planer der Gemeinde und des Kantons schon seit Jahren. Für die Wirtschaftsförderung des Kantons Baselland war es ein Prestigeprojekt mit dem Ziel, wertschöpfungsstarke Unternehmen anzusiedeln.

Mit wenig Erfolg. Im Westteil eröffnete Coop 2017 ein neues Produktions- und Logistikzentrum. Im 200’000 Quadratmeter grossen Ostteil blieb es, abgesehen vom kantonalen Beschluss eines Spezialrichtplans und Weichenstellungen zur verkehrstechnischen Erschliessung des Gebiets, lange ruhig. 2014 legte die Baselbieter Regierung die Planung in die Hände des Berner Totalunternehmers Losinger Marazzi.

Arbeitsplätze, Schule und Wohnraum

Dieser präsentiert nun mit einigen Jahren Verspätung die Resultate eines städtebaulichen Studienauftrags. Der Entwurf des Teams unter der Leitung von Hosoya Schaefer Architects aus Zürich sieht ein neues Quartier vor mit Wohnraum für 2’500 Menschen und ebenso vielen neuen Arbeitsplätzen vor. Das Projekt beinhaltet überdies Infrastruktur-Projekte wie eine neue Schule und Freizeitangebote.

Der Entwurf sei von einem interdisziplinären Beurteilungsgremium einstimmig zur Weiterbearbeitung empfohlen worden, teilen die Planungspartner mit.

In den nächsten Monaten sollen als Grundlage für die Baulandumlegung ein Rahmenplan und in dessen Folge Quartierpläne ausgearbeitet werden, heisst es in der Medienmitteilung. Ziel sei, dass die Grundeigentümer zusammen mit Losinger Marazzi bis Mitte 2022 ein Pilotprojekt auf einer Grundstückfläche von 60’000 bis 80’000 Quadratmetern entwickeln.

Der eigentliche Spatenstich werde frühestens 2023 erfolgen, heisst es schliesslich. Ursprünglich hatten die Planungspartner einen Baubeginn in den Jahren 2017/2018 anvisiert.

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