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In Riehen gab es wegen des Arbeitsunfalls einen Grosseinsatz. (Video: Leser-Reporter)

Basel

Tödlicher Arbeitsunfall in Riehen

In Riehen kam es zu einem tödlichen Arbeitsunfall. Die Lörracherstrasse war während des Grosseinsatzes von Feuerwehr, Polizei und Sanität gesperrt.

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei ergaben, dass sich der Bauarbeiter um 13:30 Uhr auf dem Bauplatz vor einem mehrere Meter tiefen Loch befand, wie die Staatsanwaltschaft des Kantons Basel-Stadt mitteilte. Dieses Loch sollte mit Beton gefüllt werden.

Ein Teil des erdigen Bodens rund um das Loch sei aber plötzlich eingebrochen. Der Bauarbeiter sei in der Folge abgerutscht und verschüttet worden. Dabei sei er verstorben. Die Polizei sucht allfällige Zeugen, um den genauen Unfallhergang klären zu können.

Ein Telebasel Leser-Reporter aus Riehen berichtete, dass Polizei, Sanität und Feuerwehr im Einsatz waren. Die Unfallstelle sei mit einer weissen Plane abgeschirmt worden. Ein Bagger habe an diesem Ort «sehr heftig» gebuddelt (im Video oben zu sehen). «Aus einem Feuerwehrauto haben die Einsatzkräfte eine Bahre getragen und runtergelassen», so der Leser-Reporter.

Verkehr umgeleitet

Das Basler Justiz- und Sicherheitsdepartement (JSD) bestätigte auf Twitter den Einsatz. Die Lörracherstrasse in Riehen war zwischen Weilstrasse und Grenze gesperrt. Der Verkehr wurde umgeleitet. Das JSD bat, das Gebiet grossräumig zu umfahren. Die Strasse ist mittlerweile wieder befahrbar, wie das JSD um 16 Uhr auf Twitter mitteilte.

Auch die Basler Verkehrsbetriebe (BVB) teilen auf Twitter mit, dass die Blockierung der Linie 6 inzwischen behoben ist:

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