Featured Video Play Icon
Der Telebasel Sport-Beitrag vom 9. Mai 2019.

Basel

Gegen YB gehts um nichts mehr? Keines Falls!

YB ist Meister, der FCB Zweiter − daran wird sich nichts mehr ändern. Vier Gründe, weshalb es im Duell mit den Bernern um mehr als um die goldene Ananas geht.

Noch ist es präsent. Das schicksalsträchtige 1:7. Der Tiefpunkt in der Basler Saison hat sich in den Köpfen festgebissen. Doch Rotblau hat sich gefangen, ist in der Rückrunde immer noch ungeschlagen und hofft, YB wieder Paroli bieten zu können.

1. Prestige

Um das herauszufinden, gibt es keine bessere Gelegenheit als das direkte Duell mit den Bernern. Auch wenn der Verlierer immer behaupten wird, «es sei ja um Nichts gegangen», stimmt diese Aussage nur bedingt. Denn auf dem Feld stehen immer noch 22 motivierte Sportler.

22 Sportler, die eine grosse Portion Ehrgeiz besitzen, ohne den sie nie Profi geworden wären. Und die 1:7-Schmach haben die FCB-Spieler nicht vergessen. Rotblau hat noch eine Rechnung offen.

2. Ein Zeichen setzen

Ein Sieg in Bern, begliche die Rechnung wenigstens teilweise. Ein Erfolgserlebnis in der Bundesstadt wäre auch ein klares Signal an den Meister: Mit dem FCB ist nächste Saison zu rechnen.

Okay, vor einem Jahr hat genau das auch nicht funktioniert. Rotblau schickte den frischgebackenen Meister YB mit 5:1 nach Hause und trotzdem gewannen die Berner in der laufenden Spielzeit noch überzeugender den Meistertitel. Aber die Vorzeichen haben sich geändert.

YB steht vor einem grossen Umbruch, der FCB hat sich gefestigt. Ein Erfolg des FCB in Bern wäre für Letzteres  die Bestätigung. Immerhin ist es beinahe drei Jahre her, seit Rotblau letztmals im Wankdorf triumphierte.

3. Der Test auf Kunstrasen

YB hat einen klaren Heimvorteil: Nicht nur haben die Berner im Durchschnitt die meisten Fans im Stadion, sondern sie spielen auch auf einer ungewöhnlichen Unterlage – dem bei Rotblau unbeliebten Kunstrasen.

Doch für einmal kommt das dem FCB entgegen. Schliesslich wird auch der Cupfinal auf genau derselben Unterlage ausgetragen. Die Partie ist also die Chance, sich schon ein wenig an den Untergrund anzupassen, um mit gutem Gefühl ins Endspiel zu gehen.

4. Die richtige Mannschaft finden

Trainer Marcel Koller hat auch in den letzten Spielen fleissig rotiert. Nun ist es an der Zeit, die richtige Mannschaft zu finden. Koller dürfte gegen YB seine beste Elf aufs Feld schicken. Die Feuertaufe vor dem Final. Wer gegen den Meister auf dem Platz steht, der dürfte auch die besten Chancen auf die Cupfinal-Startelf haben.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*