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Der Telebasel News-Beitrag vom 10. Mai 2019.

Basel

Am Bahnhof SBB wird alles anders

Die SBB haben erstmals Einblick in die Zukunftspläne für den Basler Bahnhof gegeben. Es wird eine neue Passerelle geben und die alte wird nicht ausgebaut.

Es waren alle vereint, die das Bild der Stadt Basel in Zukunft prägen werden: SBB-Vertreter, Kantonsbaumeister, Herzstück-Koordinator und Postneubau-Verantwortlicher. An der Informationsveranstaltung der Neuen Gruppe Bahnhof vom Donnerstagabend wurde deutlich, wie der Bahnhof SBB dereinst aussehen wird.

Klar ist: Es wird fünf Querungen über die Gleise rund um den Bahnhof geben. Heute sind es deren vier. Schon 2024 werden die SBB eine provisorische Passerelle realisiert haben, die für zehn Jahre neben der jetzigen Passerelle über die Gleise führen wird.

«Es braucht mehr Platz»

Laut Thomas Staffelbach, Gesamtkoordinator der SBB für Basel, stösst die Passerelle an ihre Kapazitätsgrenzen. «Wir haben Sensoren, die das Passagieraufkommen messen. Im Sommer kommt die Auswertung, aber man kann jetzt schon sagen, dass es mehr Platz braucht.»

Die provisorische Passerelle, die die SBB am Bahnhof in Basel planen, soll während zehn Jahren bestehen. «Dann kommt eine definitive, fünfte Querung. Wie und wo ist aber noch offen», so Staffelbach. Ab 2020 wird zudem die alte Personenunterführung als unterstützende Massnahme wieder in Betrieb genommen.

Markthalle neues Bahnhofszentrum

Auf der Höhe Solothurnerstrasse im Gundeli plant die Post, bis ins Jahr 2028 das Nauentor realisieren zu können. Das 450-Millionen-Projekt soll eine attraktive Querung mit Möglichkeiten zum Verweilen bringen.

Auch auf der anderen Seite, bei der Margarethenbrücke, ist einiges angedacht. Oswald Inglin, Präsident der Neuen Gruppe Bahnhof, betont, dass sich der Bahnhofsplatz in Zukunft über die ganze Front bis zur Markthalle erstrecken werde. «Mit einem Margarethenplatz vor der Markthalle wird sich der Pendlerstrom über die ganze Fläche verteilen und eine attraktive Verbindung des Bahnhofs zur Stadt schaffen», so Inglin.

Diese attraktive Verbindung zur Stadt habe sich Basel am Aeschengraben nämlich mit dem De-Wette-Schulhaus selber verbaut. Bis es so weit ist, dauert es aber noch. Die definitive fünfte Querung soll nämlich erst 2035 realisiert werden.

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