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Der Telebasel Report vom 8. Mai 2019.

Baselland

Report: Messi, Ronaldo & Co. unterschreiben Laufener Kunstwerke

Das schafft nur David Pflugi. Der Baselbieter erschafft als einziger Werke, auf denen sich die Final-Mannschaften der WM gemeinsam verewigen.

Der 50-jährige Baselbieter Bildhauer David Pflugi baut in seinem Atelier in Laufen die Kunstwerke, die jeweils die besten Fussballnationalmannschaften vereinen. Zum Beispiel das Kunstwerk für die WM 2010 in Südafrika, auf dem Spanien und Holland signiert haben.

Angefangen hat alles 1998 in Frankreich. «Ich bin über den Schweizer Fussballverband bei der FIFA gelandet, und die haben mir die Möglichkeit gegeben, immer zwischen den Halbfinals und dem Final die Werke zu signieren», so Pflugi.

Das Besondere an den Werken von David Pflugi: Sie sind Reliefarbeiten und arbeiten mit Tiefe und Perspektivenwechsel. «Fusionismus» nennt er seinen eigenen Kunststil. «Das sind eigentlich Bildhauerei, Malerei und Neue Medien. Ich versuche, alle Arten von Kunst in verschiedene Reliefarbeiten zu integrieren.»

Werke für Kinder

Der gelernte Bildhauer sieht seine Werke oft schon im Kopf vor sich. Bis jetzt hat David Pflugi sie immer ohne Hilfe von Computern gestaltet. Es helfen ihm aber acht Angestellte bei der Umsetzung. Die WM-Kunstwerke sind alle in seinem Besitz.

Was mit ihnen aber einst passieren soll, weiss er schon jetzt: «Die Weltmeisterschafts-Werke heissen Victory Works. Seit 1998 bis heute sind etwa 42 Stücke entstanden, die alle original signiert sind. Das sind die einzigen, die es gibt auf der Welt. Die werden wir danach versteigern. Und ein grosser Teil des Erlöses wird an die Bildung unterprivilegierter Kinder gehen».

Öffentliche Ausstellung in Planung

Alle vier Jahre werden seine Kunstwerke noch ein bisschen ausgefeilter und komplexer. Im Moment arbeitet er gerade an dem zur letzten WM. Speziell bei diesem Werk: Mit der Unterschrift von Ivan Rakitić ist das erste Mal auch ein Spieler aus unserer Region vertreten.

«1998 hatten wir den Weltmeister aus Frankreich und jetzt hat sich irgendwie ein Zirkel geschlossen», so David Pflugi. «Wir hatten jetzt wieder Frankreich als Gewinner und wollen nun eine Präsentation in Paris machen.»

Mehr Informationen unter www.davidpflugi.com.

Der Telebasel News-Beitrag zum Thema vom 22. April 2019.

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