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Die Stimmen zum Match FC Basel gegen St. Gallen. (Video: Telebasel)

Basel

«Wir haben wieder Selbstvertrauen»

Der FC Basel gewinnt auswärts gegen St. Gallen mit 3:0. Innenverteidiger Eray Cömert sieht den Grund für den Sieg im wiedergewonnenen Selbstvertrauen.

Ricky van Wolfswinkel mit einem Kopfballtor in der 21. Minute nach Massflanke von Blas Riveros, Samuele Campo (65.) nach herrlichem Doppelpass mit Kevin Bua sowie Valentin Stocker (82.) erneut nach einem Assist von Bua markierten die Treffer im einseitigen Kräftemessen zwischen dem FCB und dem FC St. Gallen «Wir haben unser Selbstvertrauen wieder und darum kam das Spiel so raus», fasst Innenverteidiger Eray Cömert die Partie zusammen.

St. Gallen fehlte die Klasse

St. Gallen fehlte es nicht an Einsatz und Willen, sondern schlicht an Klasse und Qualität, um Basel zu fordern. Die Mannschaft von Trainer Peter Zeidler wirkte stumpf, ideenlos, verunsichert und unentschlossen. «Wir haben alles probiert, aber es passt nicht alles zusammen», fasste der Ende Saison zurücktretende Tranquillo Barnetta zusammen.

Stets wird mit dem gleichen System versucht, den Ball ins gegnerische Tor zu kombinieren, statt Spielverlagerungen vorzunehmen, schnelle, gradlinige Gegenstösse auszulösen oder manchmal entschlossen aus der Distanz das Glück zu suchen. Zudem fehlt es den Ostschweizern an der Passqualität und am Umsetzungsvermögen.

St. Gallen hat nach nur einem Sieg aus den acht letzten Partien nur noch drei Punkte Reserve auf den Barrage-Platz. «Wir müssen ruhig bleiben», sagte Trainer Zeidler enttäuscht und haderte mit dem Lattenkopfball von Simone Rapp und der nicht mit einem Penalty geahndeten Attacke von Marek Suchy gegen Majeed Ashimeru, dem noch aktivsten Ostschweizer.

Marcel Koller liess rotieren

FCB-Trainer Marcel Koller liess rotieren, was den Spielfluss aber keineswegs störte. Die Gäste liessen St. Gallen geschickt auflaufen, machten vor allem nach der Pause die Räume eng und besassen eine Vielzahl erstklassiger Torchancen. Vor dem 1:0 hätte Basel bereits 3:0 führen können.

Wenn der FCB, einmal in Ballbesitz, konterte, genau, schnell und gekonnt seine Gegenstösse auslöste, wurden St. Gallens Defensivschwächen offenkundig. Das Resultat widerspiegelt die klaren Verhältnisse. Es bestand in diesem Spiel vor 13’755 Besuchern ein Klassenunterschied.

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