Featured Video Play Icon
Der Telebasel News-Beitrag vom 24. April 2019.

Basel

Greenpeace demonstriert als Nemo gegen Ozeanium

Mit dem Slogan «NOzeanium» demonstrierte der lokale Ableger von Greenpeace an der Heuwaage im Nemo-Kostüm gegen das geplante Ozeanium.

Drei blaue Wände aus Holz, eine aus Glas – ein grosses «Aquarium» war heute an der Heuwaage zu sehen. So wollte die Balser Regionalgruppe von Greenpeace am Mittag gegen den Bau des Ozeaniums demonstrieren.

«Meeresschutz sieht anders aus»

Das Riesenprojekt des Zoo Basels sorgt für starke Emotionen. Mit dieser Aktion am Mittwoch wollten Greenpeace und andere Gegner des Ozeaniums ihre Argumente noch einmal bekräftigen. «Wir finden Meeresschutz sieht anders aus, als einfach einen grossen Block aufzustellen und darin Fische einzusperren, die man am anderen Ende der Welt gefunden hat», sagt Zoë Roth von Greenpeace.

Standort als Kritikpunkt

Kritisiert wird auch immer der Standort Heuwaage. «Die grössten Probleme sind für uns hier der zunehmende Verkehr und der immense Energieverbrauch dieses Projektes», so Zoë Roth.

Die Befürworter sehen im Ozeanium allerdings eine Chance, ein Stück lebende Natur auch den Menschen zu zeigen, die sonst vielleicht nie die Möglichkeit haben, so etwas live zu sehen. Das sei für die Greenpeace-Vertreterinnen kein Argument, denn es gebe andere und bessere Möglichkeiten, die Natur zu zeigen.

Umweltfreundliches Ozeanium

Das geplante Ozeanium sei umweltfreundlich, städtebaulich ideal und sensibilisiere für Meeresprobleme. So argumentiert das Pro-Komitee fürs Grossaquarium.

Der Telebasel News Beitrag vom 28. März 2019.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*