Carlinhos (links) und Verteidiger Fulvio Sulmoni geniessen den Abend und den Sieg. (Bild: Keystone)

Schweiz

Vierte Niederlage des FCZ in fünf Spielen

Der FCZ muss achtgeben, dass der Barrage-Platz nicht näher heranrückt. Die Zürcher beziehen in in Lugano ihre vierte Niederlage in den letzten fünf Spielen.

Es war auch eine Niederlage gegen einen Tabellennachbarn. Die Tessiner, die sich den knappen Sieg vollauf verdienten, haben sich mit nunmehr acht Punkten Reserve auf das neuntplatzierte Neuchâtel Xamax einstweilen aus der Schusslinie gebracht – was für Zürich nicht gilt.

Luganos 1:0 kurz vor der Pause war ein herrliches Tor. Balint Vecsei, der den verletzten Mario Piccinocchi im Mittelfeldzentrum vertrat, schlug aus der eigenen Platzhälfte einen weiten Ball, den Alexander Gerndt mit dem Kopf nach vorne in den Strafraum zu Carlinhos leitete. Der Brasilianer traf mit einem Dropkick in die rechte untere Torecke. Der ganze Vorgang über die drei Stationen dauerte vier Sekunden.

Seltene Chancen

Die wirklich guten Szenen des FCZ blieben (zu) selten. Die einzige reelle Chance der ersten Hälfte hatten die Zürcher nach 22 Minuten. Stephen Odey verschaffte sich vor dem Strafraum Platz. Sein Flachschuss Richtung Torecke wurde von Verteidiger Fabio Daprelà leicht nach aussen abgelenkt. Ansonsten wäre die Mannschaft von Trainer Ludovic Magnin wohl in Führung gegangen. Früh in der zweiten Halbzeit stellte Toni Domgjoni Luganos Goalie Noam Baumann mit einem satten Weitschuss auf die Probe, aber daneben entstand vom Tessiner Tor kaum je Gefahr.

Die meiste Zeit dominierten die Luganesi, vor allem mit Angriffen über die Seiten. Die Siegsicherung mit dem 2:0 des eingewechselten Petar Brlek glückte der Mannschaft von Trainer Fabio Celestini in der 84., die Zugabe des Doppeltorschützen Carlinhos war in der 91. Minute zu sehen.

In den vier Meisterschaftsspielen dieser Saison gegen Lugano hat der FCZ kein einziges Tor erzielt. 0:1, 0:0, 0:1 und jetzt 0:3 lauten die Ergebnisse. Eine derartige Flaute über viermal 90 Minuten ist selten. Dennoch blüht dem FC Lugano schon bald das Gleiche. Am Sonntag in einer Woche spielen sie in Bern gegen YB, gegen die Mannschaft, gegen die sie in dieser Saison bislang dreimal zu null verloren haben.

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