Die Verletzten des Busunglücks in Madeira werden mit dem Airbus der deutschen Luftwaffe nach Hause geholt. (Bild: Keystone)

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Bei Busunglück auf Madeira Verletze werden heimgeholt

Ein Flugzeug der Bundeswehr hat sich am Samstagmorgen auf den Weg nach Madeira gemacht. Es soll die Verletzten des Busunglücks nach Deutschland bringen.

Der Airbus der deutschen Luftwaffe startete am frühen Samstagmorgen von Köln-Wahn Richtung Madeira. Er soll die Verletzten des Busunglücks aufnehmen und zurück nach Deutschland fliegen, wie die Bundeswehr mitteilte. Am Samstag befanden sich noch 16 verletzte Opfer des Unfalls im Spital.

Am Mittwoch war ein Car mit Dutzenden deutschen Urlaubern im Ort Caniço von der Strasse abgekommen, hatte sich überschlagen und war einen Abhang hinunter auf ein Haus gestürzt. 29 Menschen starben. Als wahrscheinliche Ursache gilt ein Bremsversagen, offizielle Ermittlungsergebnisse gibt es aber noch nicht.

Autopsie abgeschlossen

Rechtsmediziner auf Madeira haben die Autopsie der 29 Todesopfer abgeschlossen. Die Obduktion sei vom Nationalen Institut für Rechtsmedizin und Forensische Wissenschaften und der Polizei durchgeführt worden, zitierten portugiesische Medien eine Mitteilung des Justizministeriums vom Freitagabend.

Im Laufe des Samstags würden aus Deutschland aber noch Akten mit Fingerabdrücken und zahnärztlichen Daten erwartet, die die endgültige Identifizierung der Toten ermöglichen sollen, hiess es. Wann Einzelheiten zu den Opfern und ihren Herkunftsorten bekanntgegeben werden sollen, wurde nicht bekannt.

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