Theologinnen wenden sich in einem Brief an Felix Gmür. (Bild: Keystone)

Basel

Katholikinnen kritisieren mangelnde Gleichstellung

Theologinnen aus der Region wenden sich in einem Brief an Felix Gmür. Sie kritisieren die mangelnde Gleichstellung und Missbräuche in der Kirche.

In einem Schreiben wenden sich Theologinnen an den Bischof von Basel, Felix Gmür. Darin kritisieren sie die mangelnde Gleichstellung in der römisch-katholischen Kirche sowie die vielen Misbrauchsskandale, berichtet das «Regionaljournal Basel». Der Bischof solle so lange keine Priester mehr weihen, bis in der katholischen Kirche die Gleichstellung von Mann und Frau erreicht sei, heisse es im Brief.

Eine Umsetzung seitens Gmür sei aber nicht realistisch, sagt Monika Hungerbühler, Co-Leiterin der Offenen Kirche Elisabethen und Mitverfasserin des Schreibens. Man mache sich keine Illusionen. Wichtig sei aber, dass der Bischof einen Schritt auf sie und ihre Mitstreiterinnen zugegangen sei. So finde im Juni ein Gespräch statt. Der Termin sei schon vor dem Schreiben bekannt gewesen, der Bischof habe aber das Gespräch auch nach der Veröffentlichung der Forderung nicht abgesagt.

Weiter haben die Verfasserinnen 600 Unterschriften gesammelt, um die Wichtigkeit der Forderungen zu unterstreichen. Das Schreiben kommentieren, will das Bistum nicht.

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