Die Entfernung von Graffiti kostet die Stadtreinigung pro Jahr bis zu 1,2 Millionen Franken. (Bild: Keystone)

Basel

Vandalismus in Basel nimmt massiv zu

In Basel hat die Anzahl der Vandalismus-Anzeigen seit 2014 um 80 Prozent zugenommen. Dafür gibt es laut der Staatsanwaltschaft verschiedene Gründe.

Wie Radio Energy am Mittwoch berichtete, gibt es in Basel eine massive Zunahme an Vandalismus. Seit dem Jahr 2014 sind die Zahlen von Vandalismus-Anzeigen um 80 Prozent, das heisst etwa 1’700, gestiegen. Die Zahlen der Staatsanwaltschaft zeigen, die Entwicklung geht nur in eine Richtung: aufwärts.

In den letzten Monaten sorgten Vandalen vermehrt für Schlagzeilen mit zerstochenen Reifen, grossflächig verschmierten Wänden und Sprayereien. Peter Gill, Sprecher der Basler Staatsanwaltschaft, stellt unter anderem bei den Graffiti eine Zunahme fest, wie er gegenüber Radio Energy sagte.

Wettbewerb unter Künstlern

Dafür gibt es laut Peter Gill drei Gründe: Erstens gebe es eine Art Wettbewerb, mit dem die Künstler sich einen Namen in der Szene machen wollten. Zweitens hanbdle es sich bei den Themen der Graffiti vermehrt um politische oder sozialkritischen Botschaften. Und drittens könne es der Fall sein, dass ein Täter einer bestimmten Person schaden will.

Für die Stadtreinigung bedeutet diese Graffiti-Welle viel Zusatzaufwand und hohe Kosten. Dominik Egli, Leiter der Stadtreinigung, sagt zu Radio Energy, dass die Stadtreinigung bis zu 80 Prozent der Kosten übernehme. Das ergibt zusammengerechnet bis zu 1,2 Millionen Franken pro Jahr.

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