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Baselland

Katze findet dieses Klingen-Wienerli in Ettingen

Schrecklicher Fund in Ettingen: Eine Katze kehrt mit einem Wienerli im Maul zu ihrer Besitzerin zurück. Im Würstli steckte die Klinge eines Teppichmessers.

Die Tierarztpraxis Ettingen schlägt auf Facebook Alarm: «Achtung an alle Hunde- und Katzenhalter in der Region Ettingen: Heute wurde uns in der Tierarztpraxis eine präparierte Wurst mit einer Teppichmesserklinge darin abgegeben», heisst es in ihrem Post. Die Wurst sei in Ettingen im Bereich Schaien gefunden worden.

Damit nicht genug: Erstaunlicherweise brachte eine Katze das Klingen-Wienerli zu ihrer Besitzerin, wie Roland Walter von der Baselbieter Polizei zu «20 Minuten» sagt. Sie habe es in ihrem Maul transportiert und sich daran glücklicherweise nicht verletzt.

Die Besitzerin der Katze gab die schreckliche Ware am Dienstag gegen 17 Uhr in der Tierarztpraxis Ettingen ab, wie Praxisleiterin Josiane Lauper auf Anfrage bestätigt.

Polizei ermittelt gegen Unbekannt

«Bitte behalten Sie ihre Hunde auf dem Spaziergang gut im Auge und achten Sie darauf, dass sie nichts fressen», warnt die Tierarztpraxis weiter. Die Polizei sei informiert. Diese bestätigt gegenüber «20 Minuten», dass die Ermittlungen gegen Unbekannt im Gang sind. Es wurde Anzeige eingereicht.

«Das ist eine bösartige und schreckliche Tat», sagt Praxisleiterin Josiane Lauper gegenüber Telebasel. Mittlerweile ist noch ein zweites präpariertes Würstchen aufgetaucht, wie Lauper berichtet. Man wisse nicht, wie viele in der Umgebung herumliegen. Lauper und ihre Kollegen sind «geschockt».

Eltern fürchten ebenfalls um ihre Kinder

Der Post der Tierarztpraxis wird auf Facebook fleissig geteilt und kommentiert. Einerseits ist die Empörung über den Vorfall gross. «Das ist so traurig!» und «Ist ja unglaublich, was da abgeht!», sind einige Kommentare. Eine andere Userin fragt sich: «Welcher böse Mensch macht sowas?».

Andererseits herrscht bei Hundehaltern und Eltern grosse Dankbarkeit, dass die Tierarztpraxis vor den Klingen-Würstchen warnt. Denn einige Kommentierende befürchten, dass auch Kinder in die gefährliche Falle tappen könnten. Sie mahnen zur Vorsicht, sowohl für Tiere als auch Menschen.

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