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Edon Zhegrova über sein Ankommen und seine Ziele in Basel. (Video: Telebasel)

Basel

«Ich will der nächste grosse FCB-Spieler werden»

Viel Zeit brauchte Edon Zhegrova nicht, um sein grosses Potenzial anzudeuten. Nach einem schwierigen Start in Basel ist der FCB-Flügel bereit, durchzustarten.

Edon Zhegrova setzt sich auf die Tribüne im Joggeli und macht sich bereit fürs Interview. So hat er auch die meisten seiner Spiele beim FCB erlebt – sitzend auf der Ersatzbank.

Startelf-Debüt

Gegen GC durfte das 20-jährige Talent erstmals von Beginn weg spielen. Und der rechte Flügel wusste zu gefallen. Dribblings, Übersteiger, Abschlüsse. Es fehlte nicht viel zum ersten Treffer Zhegrovas im FCB-Dress.

Doch der Angreifer zeigt sich selbstkritisch. «Ich bin nie zufrieden», sagt Zhegrova und fügt ehrgeizig hinzu: «Ich versuche, mich von Spiel zu Spiel zu verbessern». Doch das ist schwierig, wenn er nicht spielt. Seit seinem Wechsel zum FC Basel stand Zhegrova in elf möglichen Partien nur viermal auf dem Platz, spielte nur während 113 von 1020 möglichen Minuten.

Langfristig dürfte er sich damit kaum zufrieden geben. Schliesslich wollte er weg von seinem alten Verein KRC Genk, weil er dort meist nur die Bank drückte. Angeblich schwänzte er sogar das Training, um seinen Wechsel ans Rheinknie zu erzwingen.

FCB als Sprungbrett

«Basel ist der grösste Verein der Schweiz, deshalb entschied ich mich für den FCB», erklärt Zhegrova seinen Wechsel und beweist damit, dass der FCB im Ausland immer noch einen guten Ruf geniesst. «Es gab hier schon viele grossartige Spieler, und ich will der Nächste werden», sagt Zhegrova selbstbewusst und deutet damit auch an, dass er den FCB, wie schon so mancher Spieler vor ihm, als Sprungbrett nutzen will.

Doch soweit ist es noch nicht. Zuerst kommt der FCB. Bei seinem neuen Verein habe er sich schnell eingelebt. Vor allem zwei Freunde hatte Zhegrova schnell gefunden: Albian Ajeti und Taulant Xhaka. Mit den beiden Baslern mit kosovarischen Wurzeln kann er sich in seiner Muttersprache unterhalten. Eine Hilfe für einen 20-Jährigen in einem fremden Land.

Die Nummer 1 der Schweiz

In diesem ist der FC Basel auf den zweiten Platz abgerutscht. YB hat die Krone übernommen. Edon Zhegrova will das ändern: «Basel hat es verdient, die Nummer 1 zu sein. Nächste Saison werden wir es besser machen».

Einen dribbelstarken Flügelspieler wie Zhegrova kann der FCB dabei bestens gebrauchen. Trifft der Youngster auch noch ins Tor, dann wird es niemanden im Joggeli auf den Stühlen halten. Und Zhegrova nicht mehr auf der Ersatzbank.

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