An der Klybeckstrasse wurde in zwölf Lokale eingebrochen. (Bild: Google Street View)

Basel

Einbrecher rauben zwölf Lokale in einer Nacht aus

Im Kleinbasel an der Klybeckstrasse ist in der Nacht auf Freitag in ein Dutzend Lokale eingebrochen worden. Die Täter suchten offenbar Bargeld.

In der Nacht auf Freitag brachen Unbekannte im Klybeck-Quartier in diverse Lokale ein, wie die «bz Basel» am Dienstag berichtet. Sie hebelten Türen auf und durchwühlten die Beizen. Die Wirtin des Traditions-Cafés-Ticino, Charlotte Kempf, sagt gegenüber der bz, sie hätten alles durchsucht und Schubladen offen stehen lassen.

Bei ihrem Nachbar sei nur das Bargeld entwendet und Elektrogeräte wie iPads seien zurück gelassen worden, so Kempf. Sie erlebte während ihrer Tätigkeit als Wirtin bereits acht Einbrüche in ihr Café. Kempf glaubt zudem, dass die Unbekannten es auf Lokale mit grossen Schaufenstern abgesehen hätten.

Mehrere Einbrüche innert weniger Stunden

Die Einbrecher zerstörten Glasscheiben oder hoben Türen aus ihren Angeln, um sich Zugang zu verschaffen, berichtet die bz. Innert weniger Stunden machten sie sich an mehreren Lokalen zu schaffen.

Die Basler Staatsanwaltschaft bestätigte gegenüber der Zeitung, dass es rund ums vergangene Wochenende mehrere Einbrüche zwischen der Kaserne und dem Bläsiring gegeben hat. Eine genaue Zahl wurde jedoch nicht genannt.

Insgesamt weniger Einbrüche

Wie die Basler Kriminalstatistik 2018 zeigt, gingen die Einbruchs-Zahlen in den letzten Jahren deutlich zurück. Dies liege unter anderem daran, dass es in Basel mehr Überwachungskameras gebe, teilte die Staatsanwaltschaft im März mit. Die Basler LDP kündigte daraufhin eine Volksinitiative an, in der sie an Hotspots im Kanton eine öffentliche Videoüberwachung fordert. Dieser Vorschlag wurde bereits vor acht Jahren vom damaligen Sicherheitsdirektor Hanspeter Gass (FDP) eingereicht und vom Parlament abgelehnt.

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