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Schweiz

Bewohner nach Brand in Asylunterkunft festgenommen

Nach dem Brand in der Asylunterkunft in Oftringen AG ist ein Bewohner in den Niederlanden festgenommen worden. Es besteht Verdacht auf Brandstiftung.

Gegen den festgenommenen Mann läuft ein Auslieferungsverfahren. Nach dem Bewohner der Unterkunft für abgewiesene Asylsuchende war mit einem internationalen Haftbefehl gefahndet worden, wie die Medienstelle der Staatsanwaltschaft Aargau am Montag einen Bericht des Onlineportals der «Aargauer Zeitung» bestätigte.

Bereits kurz nach dem Brand hatten Bewohner der Asylunterkunft gemäss Medienberichten erzählt, das Feuer sei nach einem Streit vorsätzlich gelegt worden. Drei Personen mussten sich wegen Verdachts auf Rauchgasvergiftung im Spital untersuchen lassen.

Asylunterkunft ist nicht mehr bewohnbar

Beim Brand vom 5. April 2019 entstand gemäss Polizeiangaben ein Sachschaden von mehreren 100’000 Franken. Das alte, mehrstöckige Gebäude, in dem rund 15 Personen anwesend waren, ist nicht mehr bewohnbar.

Die mit einem Grossaufgebot ausgerückten Feuerwehren konnten den Brand rasch löschen. Sie mussten jedoch längere Zeit gegen mehrere Brand- und Glutnester in den oberen Stockwerken kämpfen.

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