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Der Telebasel News-Beitrag vom 14. April 2019.

Basel

Reformierte und Katholiken feiern gemeinsam das Münster

Tausend Jahre Basler Münster: Mit einem ökumenischen Festgottesdienst wurde am Sonntagmorgen das Jubiläumsjahr eröffnet.

Mit einem ökumenischen Festgottesdienst unter Mitwirkung der Basler Münsterkantorei und des Capriccio Barockorchesters haben Bischof Felix Gmür, Münsterpfarrerin Caroline Schröder Field und Kirchenratspräsident Pfarrer Lukas Kundert das Tausend-Jahr-Jubiläum des Basler Münsters feierlich eröffnet.

Zahlreiche Gäste aus Kirche, Kultur, Politik und Gesellschaft haben sich zu den Feierlichkeiten im festlich beflaggten Basler Münster eingefunden, heisst es in einer Medienmitteilung der evangelisch-reformierten Kirche Basel-Stadt vom Sonntag.

«Unser aller Münster»

Das Münster sei für Basel «nicht nur ein Wahrzeichen, sondern auch identitätsstiftend. Denn das Münster verkörpert das, was Basel ausmacht», erklärte Elisabeth Ackermann, die Regierungspräsidentin des Kantons Basel-Stadt, in ihrem Grusswort im Namen des Kantons.

Auch nach 1’000 Jahren blieben die Münstertürme «in ihrer stoischen Ruhe und Erhabenheit das Zeichen für das humanistische, das Basel der Gelehrten und der Wissenschaft». Deswegen sei «das Basler Münster jenseits von Religionen und Konfessionen wirklich unser aller Münster», wird Ackermann weiter zitiert.

Absichtserklärung

Im Rahmen des Gottesdienstes unterzeichneten der Kirchenratspräsident Kundert und Bischof Gmür eine Absichtserklärung, in der sie sich versprechen, dass sie «zur Annäherung der jeweiligen Kirchenverständnisse beitragen und das Ziel der sichtbaren Kirchengemeinschaft im Blick behalten» wollen.

Mit ihrer Unterschrift haben sie die Absicht bestätigt, der Erklärung zwischen Kardinal Kurt Koch, Präsident des Rates zur Einheit der Christen, und Pfarrer Gottfried Locher, Präsident der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa, vom 16. September 2018 in Basel auch auf lokaler Ebene nachzuleben.

Im Wissen, dass dies ein Projekt sei, das «keinen eindeutigen zeitlichen Horizont nennen kann, und an dem auch die uns nachfolgenden Generationen immer wieder neu arbeiten müssen», haben Bischof Felix Gmür und Pfarrer Lukas Kundert erklärt, vor Ort die Ökumene zu erhalten und auszubauen.

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