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Der Telebasel Glam Beitrag vom 12.04.2019.

Basel

«Mein Name war für den DJ-Einstieg ein Hindernis»

Nach dem Rückzug von der «Glanz & Gloria»-Bühne ist Annina Frey daran als DJane durchzustarten. Ihr berühmter Name hat ihren Karriere-Start eher behindert.

Ein Jahr lang war die ehemlige «Glanz & Gloria»-Moderatorin Annina Frey weg vom TV. Seither ist sie als Schauspielerin, Moderatorin und DJane unterwegs. Mit Glam sprach die 38-jährige Baslerin am Rande ihrer Moderation der PKZ Fashion Night über ihren harten Einstieg ins DJ-Geschäft.

«Es ist generell ein schwieriges Pflaster, kann ich sagen», sagt Frey. Gerade in der Schweiz, einem kleinen Land, sei die Konkurrenz gross. Mitunter ein Grund sei, dass die Ausrüstung einfach zu bedienen ist und so die Hemmschwelle sich selber am DJ-Pult zu versuchen, gesunken sei. «Mittlerweile sind sehr viele Leute DJ.»

Eigener Name als Hindernis

Doch gerade ihr Name sei zum Start ihrer DJ-Karriere eher hinderlich gewesen. «Von dieser super high-fashion rosaroten TV-Welt in den schwarzen ‹Underground› einzutauchen, obwohl ich das ja nicht verkörpere, sondern dies nur ein Job ist, fällt den Leuten oft etwas schwer zu akzeptieren.» Es sei aber schlussendlich wie in jedem Job: «Man muss sich durchkämpfen.»

Dazu kommt: Frey ist eigentlich schon ein alter Fuchs in der Branche. Über 13 Jahren stehe sie an den Plattenteller und produziert ihre eigene Musik, wie sie betont.  Und: «Je länger ich das mache, desto besser werde ich akzeptiert und komme in die Szene hinein.»

Comeback im TV

Frey ist aber nicht nur am Plattenteller zu sehen. Ab Herbst kehrt die Wahl-Zürcherin für ein Intermezzo zurück auf den TV-Bildschirm. Sie wird beim Schweizer Sender «TV 24» den Job von Nina Havel übernehmen und die nächste Staffel von ‹Ninja Warriors Switzerland› moderieren.

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