Im Europa-Park wird rigosorer kontrolliert, was bei vielen Schweizern die CBD mit sich tragen, für Probleme sorgt. (Bild: Keystone)

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Europa-Park: Schweizer werden straffällig wegen CBD

CBD ist in der Schweiz legal, «ennet» der Grenze jedoch weiterhin verboten und strafbar. Viele Schweizer scheinen das beim Besuch im Europa-Park zu vergessen.

Der Anstieg ist massiv: Die erfassten Straftaten in der Gemeinde Rust (D) haben sich alleine im letzten Jahr verdreifacht, berichtet die «Badische Zeitung». Waren es 2017 noch 553 Delikte, sind nur ein Jahr später 1529 Fälle registriert worden, 1387 im Zusammenhang mit dem Europa-Park.

Kontrollen hochgefahren

Besonders hoch ist der Anstieg bei den Rauschgiftdelikten. Zu erklären sei dies gemäss «Badische Zeitung» mit verstärkten Eingangskontrollen durch die Park-Security. Der Europa-Park habe diese hochgefahren, um für die Sicherheit auf dem Gelände zu sorgen.

1348 Tatverdächtige sind erwischt worden. Darunter auch 353 Schweizer. Bei den konfiszierten Drogen handle es sich aber meist um geringe Mengen und nicht um harte Rauschmittel.

CBD macht Schweizern Probleme

Gegenüber «20 Minuten» erklärt Jochen Brehm, Stellvertretender Leiter der Polizeiwache in Rust, weshalb Schweizer des Öfteren mit auf den Posten genommen werden: «Die CBD-Produkte sind in Deutschland verboten, auch wenn nur ein kleiner Bruchteil des THC darin vorhanden ist. Das heisst, dass diese Produkte beschlagnahmt werden und dass der Besitz zu einer Anzeige führt. Diese CBD-Problematik gibt es vor allem bei den Schweizer Besuchern.»

Wie viel Busse bezahlt werden muss, werde von Fall zu Fall abgeklärt, so Brehm zur «bz». Schlussendlich treffe die Staatsanwaltschaft die Entscheidung über den Ausgang des Verfahrens. Je nach Härte des Falls könne es sogar zum Prozess kommen.

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