(Archivbild: Telebasel)

Baselland

Prozess wegen fahrlässiger Tötung vor Strafgericht

Eine Explosion bei der Pratteler Firma CABB forderte 2014 ein Todesopfer. Heute stehen deshalb zwei Mitarbeiter des Chemiekonzerns vor dem Strafgericht.

Zwei Angestellte des Chemiekonzerns CABB müssen sich fünf Jahre nach dem Ereignis am Donnerstag vor dem Baselbieter Strafgericht verantworten. Die Anklage lautet: fahrlässige Tötung und fahrlässiges Verursachen einer Explosion.

Opfer war an Krücken unterwegs

Ein Mitarbeiter der CABB kam damals ums Leben. Wie die «Tageswoche» berichtete, war das Opfer am Tag des Unfalls an Krücken unterwegs. Der Mann sei nur bedingt arbeitsfähig gewesen und eigentlich zum Dienst am Computer eingeteilt gewesen.

Dennoch habe der damals 24-Jährige gefährliche Arbeiten verrichtet. Bei der Befüllung eines Tanks habe sich dann eine schwere Explosion ereignet, bei der der Mann heftige Verätzungen erlitten habe. Monate später starb der junge Mann aus Riehen qualvoll mit kaputter Lunge im Unispital Lausanne.

Ermittlungen dauerten fünf Jahre

Weshalb die Ermittlungen fünf Jahre dauerten, bis es zum Prozess kam, wird sich vor Gericht zeigen. Persönliche Verantwortungen zu belegen, kann gerade in diesem Umfeld schwierig sein.

Mehr dazu ab 18:30 Uhr in den Telebasel News vom 11. April 2019.

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