Gut gelaunt im Tenü der Young Boys: Steve von Bergen. (Bild: Keystone)

Schweiz

Steve von Bergen hört im Sommer auf

Steve von Bergen, Captain und Innenverteidiger von Meister YB, beendet nach der laufenden Saison mit fast 36 Jahren seine Karriere.

Steve von Bergen hat aus freien Stücken entschieden, seine Profikarriere zu beenden. Er wird dies feierlich am letzten Meisterschaftsspiel der Saison zwischen den Young Boys und Luzern am 25. Mai im Stade de Suisse tun können – und sich erneut als Mitglied der Meistermannschaft feiern lassen.

«Es tut weh»

«Es ist mir sehr schwer gefallen, diesen Entscheid zu fällen. Es tut weh, daran zu denken, nicht mehr auf dem Platz zu stehen und nicht mehr mit den Teamkollegen in der Kabine zu sein. Gleichzeitig freue ich mich enorm, dass wir mit YB Klubgeschichte geschrieben haben und in den nächsten Wochen weiterhin schreiben werden», sagt Von Bergen. Diese Erfolge, Erlebnisse und Emotionen seien für die Ewigkeit.

Für Steve von Bergen, der vor sechs Jahren aus Palermo nach Bern kam und vorher für Neuchâtel Xamax, den FC Zürich – mit dem er zweimal Meister wurde –, Hertha Berlin und Cesena gespielt hatte, ist klar, dass er seine Karriere nicht bei einem anderen Klub ausklingen lassen wird. «Die 19 Jahre als Profi haben Spuren hinterlassen. Aber ich gehe, wenn es am schönsten ist. Die Erfolge mit YB bedeuten mir enorm viel und sind ein toller Abschluss meiner Karriere.»

Von Bergen bleibt YB erhalten

An einer Medienkonferenz vor dem Rückrundenstart im Januar hatte Sportchef Christoph Spycher schon gesagt, dass Steve von Bergen – auch altershalber – in absehbarer Zeit aufhören oder zumindest kürzertreten werde. An der gleichen Veranstaltung bestätigte YB den Zuzug von Fabian Lustenberger von Hertha Berlin für die nächste Saison. Lustenberger könnte Von Bergen auf der Position wie auch als Captain direkt ersetzen.

Über die Karriere hinaus soll Von Bergen – er ist seit langem ein enger Freund des Bieler Goalgetters Raphaël Nuzzolo von Xamax – dem Klub in einer noch festzulegenden Funktion erhalten bleiben. Der Spieler bekommt von den Young Boys alle Zeit, um herauszufinden, in welche Richtung die berufliche Laufbahn verlaufen soll. «Es ist uns wichtig, ein solches Vorbild für die Jungen weiterhin in unserer Organisation zu haben», sagt Sportchef Spycher.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*