Die Polizei nahm Julian Assange am Donnerstagmorgen in der Botschaft Ecuadors fest. (Bild: Keystone)

International

Assange will sich gegen US-Auslieferungsgesuch wehren

Der in London festgenommene Wikileaks-Gründer Julian Assange will sich gegen die drohende Auslieferung in die USA wehren.

Der 47-jährige Australier werde das US-Auslieferungsgesuch «anfechten und bekämpfen», sagte Julien Assanges Anwältin Jennifer Robinson am Donnerstag in der britischen Hauptstadt. Assange ist in den USA wegen Verschwörung zur Attacke auf Regierungscomputer angeklagt.

Zudem habe ihr Assange aufgetragen, eine Botschaft an seine Unterstützer zu übermitteln, sagte Robinson. «Er sagte: ‹Ich habe es euch gleich gesagt.›»

Die Polizei hatte den 47-Jährigen am Donnerstagmorgen in der Botschaft Ecuadors festgenommen, wohin er sich vor sieben Jahren aus Furcht vor einer Auslieferung an Schweden wegen Vergewaltigungsvorwürfen und einer Überstellung an die USA geflüchtet hatte. In den USA drohen Assange im Fall einer Verurteilung bis zu fünf Jahre Haft.

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